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Walliser Bruno · Nationalrat · 2019-09-16

Walliser Bruno · Nationalrat · Zürich · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2019-09-16

Wortprotokoll

Alle souveränen Länder und auch solche, welche allein schon aufgrund ihrer geografischen Lage weit weniger Probleme mit der Einwanderung haben als die Schweiz, kontrollieren die gesamte Einwanderung eigenständig. Es käme ihnen nie in den Sinn, anderen Staaten einen rechtlichen Anspruch auf Einwanderung zu gewähren. Sie verschärfen vor dem Hintergrund der weltpolitischen Entwicklungen ihre Einwanderungsgesetze zurzeit, und dies mit dem Ziel, die Einwanderung strikte nach ihren wirtschaftlichen Bedürfnissen, im Interesse ihrer Sicherheit und nach den Möglichkeiten des Landes auszurichten. Dazu gehören Länder wie Australien, Neuseeland und Kanada - alles Länder, die einmal grosse Einwanderungsländer waren.

Seit der Einführung der vollen Personenfreizügigkeit mit der EU im Jahr 2007 gibt es eine unkontrollierte und masslose Zuwanderung in die Schweiz. Die negativen Folgen sind einschneidend: Einheimische Arbeitnehmende verlieren zunehmend ihre Arbeitsstelle, namentlich ältere Personen verlieren ihre Stelle und werden durch junge Ausländer ersetzt. Der Wohnraum wird knapper; wir alle kennen die Situation morgens in den Zügen: Diese sind überfüllt, platzen aus allen Nähten.

Doch was bedeuten diese horrenden Zuwanderungszahlen konkret für Versorgung, Infrastruktur und unsere Umwelt? Ich bitte die Klima-Apostel jetzt, gut zuzuhören. 55[NB]000 Einwanderer lösen jährlich - ich wiederhole: jährlich - Folgebedürfnisse aus: eine Siedlungsfläche von der Grösse von 3000 Fussballfeldern; zusätzliche 24[NB]000 Wohnungen; 30[NB]000 Personenwagen mehr auf unseren Strassen, die heute schon alle verstopft sind; und 140 Millionen Personenkilometer mit der Bahn, oder anders gesagt, über 500[NB]000-mal zusätzlich die Strecke Bern-Zürich retour.

Wenn Sie glaubwürdig unsere Umwelt in der Schweiz schützen wollen und wenn Sie keine 10-Millionen-Schweiz wollen, dann müssen Sie die Begrenzungs-Initiative unterstützen.