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Noser Ruedi · Ständerat · 2020-03-04

Noser Ruedi · Ständerat · Zürich · FDP-Liberale Fraktion · 2020-03-04

Wortprotokoll

Ich habe diesen Einzelantrag gestellt, weil ich in einem Dilemma war. Ich hätte eigentlich gerne, dass die Firmen, die darauf angewiesen sind, in US-Dollar - das sind die, die ich kenne - und in Euro Rechnung zu legen, dies auch tun können. Aber die Minderheit ging mir einfach zu weit. Dass man hier nicht mindestens eine Eingrenzung auf wichtige Währungen macht, ging mir einfach zu weit. Es ist eben auch vorstellbar, dass es andere wichtige Währungen gibt, die diese Bedingungen erfüllen, aber nicht als harte Währungen bezeichnet werden. Denken Sie nur daran, wenn Sie zum Beispiel im Rohstoffhandel tätig sind: In gewissen Ländern kann man relativ schnell eine grosse Geschäftstätigkeit in anderen Währungen haben, die wir in unseren Handelsregistern vielleicht nicht haben möchten. Darum hätte ich jetzt der Mehrheit zustimmen müssen. Aber eigentlich habe ich den Wunsch, dass man US-Dollar und Euro zulässt.

Ich habe diesen Einzelantrag gestellt, damit ich überhaupt abstimmen kann, wie ich das möchte. Ich möchte, dass man die europäische und die amerikanische Währung zulässt. Dann hat man die Nachteile nicht, die Herr Caroni in seiner Minderheit aufgezählt hat. Meines Wissens legen zwei Firmen, die Ihnen bekannt sind, Novartis und UBS, in US-Dollar Rechnung. Die hätten dann das Problem für sich gelöst, und bei den restlichen Währungen, glaube ich, könnte man vermutlich gut damit leben, wenn man das in Schweizerfranken machen muss. Entweder sind es dann sehr kleine Firmen, oder vielleicht ist es dann auch richtig, bei diesen Währungen zu bleiben.

Ich wurde beim Formulieren meines Antrags gefragt, warum ich nicht auch andere Währungen, die wichtig sind, eingesetzt habe. Für mich ist schon auch wichtig, dass sie frei handelbar sind. Für mich wäre eine Bedingung, dass diese Währungen frei handelbar und nicht staatlich kontrolliert sind. Darum bin ich noch nicht sicher, ob die Währungen aus dem asiatischen Raum, die genannt wurden, diese Bedingung dann auch erfüllen würden.

Darum bitte ich Sie, diesem Einzelantrag zu folgen. Damit hätten wir die Probleme, die wir wirklich haben, gelöst und einen Kompromiss auf den Tisch gelegt, der dem Ständerat und dem Nationalrat die Arbeit bei den restlichen Differenzen dann vielleicht einfacher machen würde.