Cassis Ignazio · Bundesrat · 2020-09-21
Cassis Ignazio · Bundesrat · Tessin · 2020-09-21
Wortprotokoll
Das Darlehen des Bundes für das Bauprojekt der ITU ist Teil der Strategie zur Stärkung der Schweiz als Gaststaat. Diese Strategie sieht vor, dass Genf nicht nur ein Zentrum für internationale Gouvernanz ist, sondern auch ein Hub, ein Zentrum für digitale Gouvernanz werden wird.
Wir haben in Sitzstaatfragen in der Vergangenheit gute Erfolge erzielen können. Wir können uns angesichts der harten Konkurrenz anderer Städte aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen, auch deshalb nicht, weil Genf im Rufe steht, eine teure Stadt zu sein, und sich deshalb punkto Sitzstaatsangebote besonders hervortun muss. Hinzu kommt, dass die Corona-Krise die finanzielle Lage vieler Akteure verschlechtern dürfte und somit auch für das internationale Genf eine Herausforderung darstellt.
In Bezug auf die Gebäude, in denen die internationalen Organisationen untergebracht sind, stellen wir fest, dass diese häufig in einem schlechten Zustand sind. Das hat insbesondere mit dem erheblichen Alter dieser Gebäude zu tun. Die Unterstützung von Immobilienprojekten der internationalen Organisationen ist deshalb ein wichtiges Element zur Stärkung unseres Sitzstaatdispositivs. Erstens schafft dies gute Rahmenbedingungen für die multilaterale Diplomatie und das Konferenzwesen. Zweitens sind die Gebäude eine Visitenkarte für die Schweiz und tragen, sofern sie in gutem Zustand sind, zum internationalen Ansehen bei. Drittens können bei den Neu- und Umbauten die Sicherheits- und Umweltstandards erhöht werden. Zugleich profitiert sehr oft die Schweizer Wirtschaft von den entsprechenden Aufträgen.
Le montant qui vous est demandé s'élève à 95,6 millions de francs. Il est destiné aux travaux relatifs à la nouvelle construction, comme l'ont dit les rapporteurs. Il se répartit sur les années 2021 à 2027. Le Parlement a déjà accordé, en décembre 2016, un prêt de 12 millions de francs pour la phase d'avant-projet. La charge financière totale pour la Confédération s'élève ainsi à 107,6 millions de francs, sans intérêt, et remboursable sur 50 ans.
Le canton de Genève contribuera, lui, au projet à hauteur de 42,4 millions de francs. Il octroiera également à l'UIT un droit [PAGE 1720] de superficie, un "Baurecht", à titre gratuit par l'intermédiaire de la Fipoi.
Comme pour les autres projets immobiliers, le soutien de la Suisse à la reconstruction du bâtiment de l'UIT est un élément essentiel de notre politique d'accueil pour ancrer davantage cette organisation en Suisse. C'est pour cela que je vous demande de bien vouloir soutenir ce projet.