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Berset Alain · Bundesrat · Freiburg · 2020-12-14

Wortprotokoll

Wie viele infizierte Personen durch die Swiss-Covid-App aufgespürt wurden, lässt sich nicht genau sagen. Grund dafür ist der Datenschutz. Wichtigste Anhaltspunkte für das Funktionieren der App sind die Covid-Codes. Mit diesen können positiv getestete Personen andere Nutzerinnen und Nutzer der App über ihre Infektion informieren. Vom 1. Juli bis am 5. Dezember 2020 wurden 62[NB]836 Codes generiert, und 43[NB]364 Codes wurden in die App eingegeben. Das zeigt, dass die App Menschen vor möglichen Infektionen warnt.

Die Firma Ubique hat den Zuschlag erhalten, die Swiss-Covid-App weiterzuentwickeln und Support zu leisten. Bis heute hat dieses Unternehmen rund 1 Million Franken in Rechnung gestellt. Das Kostendach beträgt 1,8 Millionen Franken. Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation hat seinerseits für den Aufbau und den Betrieb rund 1,9 Millionen Franken in Rechnung gestellt. Hier beträgt das Kostendach 2,38 Millionen Franken. Hinzu kommen die laufenden Betriebskosten, welche in diesem Jahr 180[NB]000 Franken betragen.

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