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Villiger Kaspar · Bundesrat · 2002-11-27

Villiger Kaspar · Bundesrat · Luzern · 2002-11-27

Wortprotokoll

Ich bitte Sie, hier der Mehrheit zu folgen.

An sich hat Herr Zuppiger gesagt, wie es ist, aber mit einem Unterton, dem ich so nicht zustimmen kann. Nein, es ist ganz einfach: Es wird natürlich nicht mehr an der Stiftung für Solidarität oder in diesem Umfeld gearbeitet, weil das mit dem Volksentscheid erledigt ist. Wir haben aber zwei Mitarbeiter mit einem befristeten Arbeitsvertrag, an den wir gebunden sind und den wir einhalten müssen. Es ist indes völlig klar, dass diese beiden Mitarbeiter jetzt nicht mehr für die Solidaritätsstiftung arbeiten, sondern dort eingesetzt werden, wo wir Bedarf haben und wo sie nützlich sind. Beide Mitarbeiter sind gleichzeitig auf Stellensuche und versuchen, etwas zu finden. Wenn sie etwas finden, werden sie früher weggehen, und dann werden wir den Kredit nicht voll ausschöpfen. Aber ich kann sie nicht auf einen anderen Kredit nehmen, wo schon Stellen besetzt sind, weil das so nicht machbar und auch nicht zulässig wäre. Deshalb bleibt hier einfach der alte Titel, aber die beiden Mitarbeiter machen anderes, und wir versuchen unser Bestes, damit sie rasch eine neue Stelle finden - ich kann sie übrigens sehr empfehlen, es sind zwei sehr tüchtige Mitarbeiter.

In diesem Sinne bitte ich Sie, unserem Antrag zuzustimmen und das halt als Altlast noch in Kauf zu nehmen.

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