Cassis Ignazio · Bundesrat · 2021-03-09
Cassis Ignazio · Bundesrat · Tessin · 2021-03-09
Wortprotokoll
Der Bundesrat ist sich der Folgen, die der Klimawandel auf Frauen und andere marginalisierte Gruppen in Entwicklungsländern hat, sehr bewusst. Frauen sind überproportional vom Klimawandel betroffen und haben weniger Möglichkeiten, sich an ihn anzupassen. Mit ein Grund ist, dass Frauen oft eine geringere Kontrolle über Ressourcen haben und dass der Zugang von Frauen zu Entscheidungsprozessen und zum Arbeitsmarkt eingeschränkt ist. Covid-19 verschärft diese Tendenzen.
Die Gleichstellung der Geschlechter ist ein übergreifendes Anliegen der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit, und das wird auch in der IZA-Strategie 2021-2024 bekräftigt.
Der Bund hat bereits Massnahmen ergriffen, um Frauen und Männer in Entwicklungsländern bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu unterstützen. So hat sich beispielsweise die Schweiz erfolgreich in den Steuerungsgremien von multilateralen Fonds im Klimabereich, wie zum Beispiel beim Grünen Klimafonds, dafür eingesetzt, dass die Geschlechtergleichstellung und die Selbstbestimmung der Frauen systematisch in die Projekte integriert werden. Wir überwachen laufend die Umsetzung dieser Vorgaben.
Auch bei den DEZA-Projekten wird ein grosses Augenmerk auf die Geschlechtergleichstellung gelegt. Die DEZA, Sie haben es auch gesagt, Frau Nationalrätin Arslan, beteiligt sich zum Beispiel an einem Programm, das seit 2005 nicht 19,5 Millionen, sondern - ich kann Ihnen die Zahl aktualisieren - bis heute 23 Millionen Menschen in 25 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika Zugang zu nachhaltiger Energie gewährt hat. Dabei dürfte etwa die Hälfte Frauen sein, das ist so bei einer so grossen Zahl. Insbesondere profitieren Frauen und Mädchen von diesem Zugang zu nachhaltiger Energie. Sie müssen weniger Zeit für das Sammeln von Brennholz für das Kochen aufwenden, und die Luftverschmutzung in den Häusern kann massiv gesenkt werden.
Le Conseil fédéral est conscient du fait que ces efforts doivent continuer. La Direction du développement et de la coopération promeut l'intégration systématique des aspects liés au changement climatique dans la planification de ses projets, en prenant toujours en considération les aspects liés au genre.
En résumé, un rapport séparé du Conseil fédéral n'apporterait pas de nouvelles connaissances au sujet de l'impact du changement climatique sur les femmes. Des mesures en la matière sont en effet déjà prises et continueront à être mises en oeuvre, puisque ce thème fait l'objet d'une attention particulière. C'est pourquoi le Conseil fédéral propose le rejet du postulat.