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Maurer Ueli · Bundesrat · Zürich · 2021-09-22

Wortprotokoll

Sie haben es gehört: Wir beantragen Ihnen mit der Immobilienbotschaft EFD 2021 einen Gesamtkredit von 364,3 Millionen Franken. Dieses Jahr liegt ein Schwergewicht im sportlichen Bereich, dies zur Realisierung der Sportbauten. Daraus ergibt sich, dass ein wichtiger Teil der Investitionen im Kanton Tessin stattfindet.

Wir haben in Magglingen einen Neubau für das Kompetenzzentrum Sport der Armee vorgesehen. Der Kredit wird uns aus dem Armeebudget übertragen. Da es sich sozusagen um einen zivilen Bauplatz handelt, ist das BBL für den Bau zuständig. Sie sehen anhand dieser Sportkredite, dass wir versuchen, die Synergien, die im Sport ohnehin bestehen, auch mit diesen Bauten weiter zu verstärken. Wir haben den Armeesport, den Spitzensport, den Breitensport und die Sportwissenschaft. Das alles wird zusammen weiterentwickelt. Die entsprechenden Zweckgebäude fördern die Synergien, die wir haben.

In Tenero ist ein Ersatzneubau für das Schwimmsportzentrum geplant. Wir haben Varianten geprüft und sind zum Schluss gekommen, dass ein Neubau insbesondere auch in Bezug auf energetische Daten günstiger ist. Die Kosten betragen 91,8 Millionen Franken. Das Gebäude ist sehr vielseitig nutzbar. Es wird allen Bereichen dienen, bis hin zum Skispringen, das dort im Wasser ebenfalls stattfinden kann. In Tenero ist zudem ein weiterer Ersatzneubau für 12,1 Millionen Franken geplant. In Posieux im Kanton Freiburg wird es einen Ersatzneubau für ein Verpflegungs- und Konferenzgebäude im Zusammenhang mit dem Forschungscampus geben. In Zollikofen entsteht die vierte Etappe der Verwaltungsgebäude.

Neben dem Sport noch einige Bemerkungen zum Verwaltungsgebäude: Wir arbeiten einerseits an der Vollendung des Unterbringungskonzepts 2024 und andererseits aber bereits an einer nächsten Etappe. Diese nächste Etappe sieht vor, dass wir wahrscheinlich noch etwa 80 Prozent der Büroarbeitsplätze realisieren. Es sind keine individuellen Plätze mehr, sondern es ist der Standard Multispace, damit die Leute sich dort auch wohlfühlen können. Dieses Unterbringungskonzept wird mit Coworking ergänzt. Wir haben jetzt ein erstes Gebäude in Zürich in Betrieb genommen. Die Leute können also von Zürich aus arbeiten, sie müssen nicht mehr den Weg nach Bern unter die Füsse nehmen. Wir prüfen weitere solche Zusammenarbeitsformen, zum Beispiel mit der Post, den SBB und weiteren Interessierten. Die Büroarbeitsplätze werden sich im Laufe der nächsten Jahre also verändern und auf neue Bedürfnisse abgestimmt, daran arbeiten wir. Mit der vierten Etappe realisieren wir jetzt das Unterbringungskonzept 2024. Wir haben dann 170 Millionen Franken für weitere Vorhaben, Reparaturen, Unterhalt usw. für die vielen Gebäude, die dem Bund gehören, vorgesehen.

Insgesamt finden Sie bei allen Bauprojekten hohe energetische Standards. Wir erfüllen alle heute bekannten Standards und Vorgaben. Wir haben auch den einen oder anderen Preis für die Bauten erhalten, die wir machen, und wir pflegen das weiter. Eine Herausforderung ist gerade auch im urbanen Gebiet die Biodiversität, die Umgebungsgestaltung, wo wir ja nie völlig frei sind, sondern mit Gemeinden, Nachbarn und so weiter Lösungen suchen müssen. Auch hier sind wir aus unserer Sicht auf gutem Weg, um diese Anforderungen, die heute zu erfüllen sind, umzusetzen.

Insgesamt ist es ein Programm, das realisiert, was Sie schon einmal beschlossen haben, nämlich das Immobilienkonzept Sport des Bundes. Da haben wir einmal die Vorgaben festgelegt, was in den nächsten Jahren realisiert werden soll. Das andere sind die Ersatzneubauten, und es ist das Unterbringungskonzept, das auch bereits bei Ihnen einen entsprechenden Vorlauf hatte.

Ich beantrage Ihnen, auf diese Botschaft einzutreten und ihr zuzustimmen.

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