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Köppel Roger · Nationalrat · 2021-09-30

Köppel Roger · Nationalrat · Zürich · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2021-09-30

Wortprotokoll

Die Frau Bundesrätin wird mir vielleicht widersprechen, aber dieses Thema ist ja sogar in den bundeseigenen Dokumenten - ehrlicherweise, muss man [PAGE 2038] sagen - festgehalten worden. Ein riesiges Problem besteht darin, dass wir ja - nicht nur die Schweiz, viele Länder - Menschen, Migranten aus den betreffenden Ländern hierherholen. Sie haben keinen Asylstatus, und wir bringen sie nicht weg.

Jetzt sage ich etwas Provokatives: Ich habe von diesem Vorfall in Geuensee im Kanton Luzern an der Avia-Tankstelle gehört. Zwanzig Männer aus Syrien, Nordmazedonien und dem Irak sind mit Hämmern, Stangen, Steinen und Messern aufeinander losgegangen. Iraker und Syrer, meine Damen und Herren - hier stimmt doch etwas nicht mehr! Die ungarischen Flüchtlinge, die 1956 in die Schweiz gekommen sind, sind doch nicht mit Stahlstangen und Messern auf andere Ausländer losgegangen! Nehmen Sie es mir nicht übel: Ich habe den Eindruck, dass unter dem Begriff "Asyl" heute in der Schweiz ein "Asylantismus" betrieben wird, ein Tun-als-ob; es kommen Leute ins Land, die als Flüchtlinge deklariert sind, die aber keine Flüchtlinge sind. Ich mache den Vorwurf nicht diesen Migranten, sondern ich mache den Vorwurf den Behörden und den Politikern auf der linken Seite, die dieses Theater, die diese Täuschung des Wählers zulassen.