preparatory:AB 295494
Berset Alain · Bundesrat · Freiburg · 2022-02-28
Wortprotokoll
Je crois qu'il n'est pas nécessaire de rappeler trop en détail l'importance de ce projet pour la viabilité de notre système de santé.
J'aimerais tout de même mentionner le fait que les chiffres que nous avons maintenant à disposition pour l'année 2021 indiquent que les coûts de la santé continuent d'augmenter, et ce de manière assez importante. Cela montre qu'il est encore et toujours nécessaire d'agir dans ce domaine. Il faut continuer à élaborer et à mettre en oeuvre des mesures concrètes pour limiter la hausse à ce qui est médicalement justifiable.
Avec le paquet 1b de mesures pour la maîtrise des coûts, vous avez entre les mains des mesures dont le potentiel d'économies est significatif. Il permet de mesurer l'évolution de ces coûts et, ainsi, de contrôler l'évolution des primes.
J'évoque rapidement les rabais négociés; ils sont encore proposés par une courte majorité de votre commission. Ils ont été rejetés à l'unanimité par le Conseil des Etats. Je vous invite à suivre la minorité et à soutenir la version du Conseil des Etats. Nous craignons en effet que cette disposition conduise les assureurs à ne plus s'investir dans les négociations tarifaires et à tabler sur la possibilité de négocier bilatéralement un rabais.
Je passe rapidement sur le droit de recours des assureurs. Nous soulignons que votre commission soutient la position du Conseil fédéral qui vise à accorder aux fédérations d'assureurs un droit de recours. Je vous invite à suivre la majorité de votre commission sur ce point.
J'aimerais m'arrêter un peu plus longtemps, si vous le permettez, sur l'article que nous discutons maintenant et qui faisait l'objet de la question posée précédemment concernant les mesures de gestion des coûts. Après avoir rejeté cette mesure, aussi bien votre commission que celle du Conseil des Etats ont décidé de reprendre la discussion sur ce nouvel article 47c. Il s'agit, de l'avis du Conseil fédéral, d'un instrument de maîtrise des coûts extrêmement important.
J'aimerais dire quelques mots sur les questions posées par Mme Prelicz-Huber de manière très claire.
Frau Prelicz-Huber, Sie haben gefragt, ob es mit dieser Massnahme Risiken betreffend eine Rationierung der Leistungen gibt oder ob das Risiko besteht, dass die Langzeitpflege darunter leidet oder vermindert werden muss. Ich kann Ihnen sehr klar sagen: Die Antwort lautet Nein. Aber es genügt nicht, wenn ich einfach sage, die Antwort sei Nein. Darum werde ich jetzt die Gelegenheit nutzen, um Ihre Frage so ausführlich wie möglich zu beantworten.
Es war schon ganz am Anfang die Absicht des Bundesrates, dass es nicht so sein soll; die Antwort auf diese Frage war klar Nein. Das können Sie schon in der Botschaft von damals lesen, ich zitiere aus der Botschaft, weil es ein sehr wichtiger Artikel ist, ich möchte das wirklich klären. Wir haben in der Botschaft mit dem Gesamtbundesrat klar festgehalten: "Bei dieser Massnahme handelt es sich in keiner Weise um die Einführung eines Globalbudgets, da erstens keine Vorgabe eines Budgets vorgesehen ist und es zweitens weitgehend den Tarifpartnern überlassen wird, wie sie den Steuerungsmechanismus ausgestalten. Es handelt sich beim Vorschlag um die Steuerung von Kosten und nicht um die Steuerung von Mengen oder Leistungen. Daher wird es auch zu keiner Rationierung von Leistungen kommen." (BBl 2019 6115)
Es gibt noch ein anderes Zitat in der Botschaft, auf Seite 6142[NB]f.: "Andererseits wird der Bundesrat auch darauf achten, dass die vereinbarten Massnahmen [...] auf keinen Fall die Versorgung oder die Qualität der Leistungserbringung gefährden[NB][...]." Damit kann ich hier klar und gerne bestätigen, dass der Bundesrat dezidiert der Ansicht ist, dass diese neue Bestimmung keine Rationierung von Leistungen zur Folge haben kann und auch nicht haben wird.
Es gibt eine Minderheit, die diese neue Bestimmung nochmals klar im Gesetz verankern will. Wenn Sie den Text in Absatz 1 im Detail betrachten, wird klar, dass Massnahmen nur bei nicht erklärbaren Mengen und nicht erklärbarem Kostenwachstum zur Anwendung kommen sollen. In Absatz 6 wird auch klar geregelt, dass die Tarifpartner die nicht beeinflussbaren Faktoren angeben müssen, die eine Erhöhung der Mengen und der Kosten erklären können, und dass die Regeln dann - in Abgrenzung dazu - nur die ungerechtfertigten Erhöhungen betreffen.
In Absatz 3 gemäss Minderheitsantrag Humbel ist auch klar geregelt, dass der Bundesrat bei der Genehmigung der Verträge eine drohende Unterversorgung berücksichtigen muss. Das ist auch klar gesagt.
Noch einmal, kurz gesagt: Es ist nicht das Ziel, medizinisch begründete Massnahmen einzuschränken, und das wird auch nicht passieren. Das ist eine Verpflichtung, zu der ich mich auch im Namen des Bundesrates bekennen kann. Er hat wirklich alles unternommen, damit so etwas nicht passieren wird. Es geht vielmehr darum, den Kostenanstieg auf das medizinisch vertretbare Mass zu beschränken.
Ich danke für die Frage. Sie hat mir Gelegenheit gegeben, diese Bestimmung in einem Moment, in dem es einen gewissen Klärungsbedarf gibt, vor dem Rat zuhanden des Amtlichen Bulletins zu klären.
Ich mache Ihnen beliebt, in diesem Fall der Minderheit Ihrer Kommission zu folgen.