Cassis Ignazio · Bundesrat · 2022-03-10
Cassis Ignazio · Bundesrat · Tessin · 2022-03-10
Wortprotokoll
Signore e signori consiglieri nazionali, cari giovani presenti sulle tribune, il Consiglio federale è dell'avviso che la regolamentazione esistente in materia di cooperazione con le organizzazioni [PAGE 340] non governative sia sufficientemente chiara. Quindi non è necessario agire in questo senso.
Les instruments de pilotage et de contrôle existants du DFAE permettent de garantir une sélection rigoureuse des ONG et une mise à jour efficace et efficiente des priorités réalisées avec elles. Le Conseil fédéral a exprimé cette position à plusieurs reprises, mais je vous rappelle notamment le rapport de janvier 2020 en réponse au postulat Bigler et à la motion Imark. Le Conseil fédéral la confirme aujourd'hui. Un des critères importants de sélection des ONG partenaires est leur conformité avec les objectifs et les valeurs de la politique extérieure suisse.
Alle Verträge mit externen Partnern enthalten nämlich eine Antidiskriminierungsklausel. Diese verlangt, dass die Vertragspartner keine zu Gewalt oder Hass aufrufenden oder diskriminierenden Handlungen vornehmen; dies umfasst[NB]insbesondere auch antisemitische oder islamfeindliche Äusserungen oder Handlungen. Das EDA pflegt diesbezüglich eine Nulltoleranz. Der Bundesrat spricht sich klar und unmissverständlich gegen jede Form von Antisemitismus und Rassismus aus.
Im Bericht in Erfüllung des Postulates Rechsteiner Paul 19.3942 vom Juni des letzten Jahres anerkennt der[NB]Bundesrat den Wert und die praktische Relevanz der Arbeitsdefinitionen von Antisemitismus der International Holocaust Remembrance Alliance. Der Bundesrat hält fest, dass diese Arbeitsdefinitionen als Leitfaden für spezifische, auf bestimmte Bereiche oder Zwecke ausgerichtete Definitionen herangezogen werden können. Als Teil eines nicht bindenden internationalen Texts sind sie jedoch nicht geeignet, um im Sinne eines gesetzlichen Kriterienkatalogs verwendet zu werden.
Aus diesen Gründen beantragt der Bundesrat die Ablehnung der Motion.