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Villiger Kaspar · Bundesrat · 2002-12-10

Villiger Kaspar · Bundesrat · Luzern · 2002-12-10

Wortprotokoll

Noch eine Erläuterung im Anschluss an das, was Ihr Kommissionspräsident gesagt hat: Bei diesen länger dauernden Rekrutierungen geht es darum, auch die medizinischen Abklärungen zu verbessern, und zwar dergestalt, dass nachher die Gefahr reduziert werden kann, dass Rekruten in die Rekrutenschule gehen, die dann nach einigen Wochen wieder ausgemustert werden müssen. Es ist die Meinung, dass man das mit dem neuen Rekrutierungssystem, das auch die Zuweisung zum Zivilschutz, zur Armee oder zum Zivildienst vornehmen soll, vorher sauber abklären kann und dass damit auch Kosten eingespart werden können. Denn natürlich kosten letztlich auch Rekruten, die den Anfang der Rekrutenschule machen und dann ausgemustert werden, ohne dass sie der Armee etwas bringen. Deshalb sollte man das einleiten.

Es kommt ein zweites Argument dazu: Es geht vor allem auch darum, mit SAP informatikmässig die Logistikbasis für die neue Armee vorzubereiten, die man ja möglichst rasch überführen möchte, um eben auch Kosten einsparen und um die Strukturen anpassen zu können. Es gibt zwar noch ein Referendum, das selbstverständlich abgewartet wird, aber wenn das gut gehen sollte, möchte man unverzüglich weiterschreiten. Das sind die Gründe dafür, dass die 10 Millionen Franken gerechtfertigt sind. Es ist klar, dass der gesamte Kredit der Kreditsperre von 2 Prozent untersteht.

Ich möchte Sie bitten, der Kommissionsmehrheit zuzustimmen.

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