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Rüegger Monika · Nationalrat · 2022-06-16

Rüegger Monika · Nationalrat · Obwalden · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2022-06-16

Wortprotokoll

Diese aktuell hohen und weiter ansteigenden Benzinpreise wirken sich direkt auf die Leute aus, mit massiven Folgen im Portemonnaie, vor allem für die Leute, die auf ein Auto angewiesen sind. Das ist die Landbevölkerung, das ist der Mittelstand. Das trifft die hart. Nur wegen der Zölle und Steuern der benzinbetriebenen Autos wurden unsere gut ausgebauten Strassen, unser dichtes Schienennetz gebaut. Das hat uns unseren Wohlstand gebracht. Davon können Sie alle heute profitieren. Wenn Sie jetzt in Ihrer "lifestyle bubble" so weit weg sind von diesem einfachen Volk, wenn Sie nicht sehen wollen, dass diese auf dem Land lebenden Leute, Familien, Handwerker, Gewerbler keine andere Wahl haben, als früh am Morgen das Auto zu benutzen, kein Geld haben für ein Elektroauto, nicht bequem den Zug vor der Haustüre nehmen können, dann belächeln Sie sie wenigstens nicht, und sprechen Sie ihnen mit Ihren Voten nicht ihre Existenz ab.

Es gibt also nicht nur SUV- und Maseratifahrer, wie Links-Grün und die GLP behaupten. Heute haben Sie die Wahl, etwas für unseren Mittelstand zu tun, indem Sie auf einen Teil dieser Einnahmen von 5,6 Milliarden Franken verzichten, die der Staat jährlich in Form von Gebühren, Zöllen und Steuern dem Mittelstand abknöpft. Wir müssen jetzt den Bürger entlasten! Das geht am wirksamsten mit einer Senkung der Steuern auf dem Treibstoff und mit einer Erhöhung beim Pendlerabzug.