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Bigger Elmar · Nationalrat · 2003-03-19

Bigger Elmar · Nationalrat · St. Gallen · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2003-03-19

Wortprotokoll

Ich stelle diesen Antrag als Ergänzung zum Antrag der Mehrheit in Artikel 48. Die Schafhaltung in der Schweiz ist zum grössten Teil ein Nebenerwerb. Die Hälfte der Schafhalter erhält keine Direktzahlungen. Somit wird für ein Viertel der Schafe keine Unterstützung bezahlt. Darüber hinaus ist die Schafhaltung durch den grossen Arbeitsaufwand und den Raufutterverzehr gegenüber der anderen Tierhaltung schlechter gestellt. Das bisherige System hat sich aber bewährt. Da bis heute immer noch mehr als 50 Prozent des verbrauchten Schaffleisches importiert wird, ist die bisherige Mischrechnung mit dem Importfleisch eine gute Lösung, denn die Schafhalter haben bis jetzt einen angemessenen und zufrieden stellenden Schlachtpreis für die Schafe erhalten. Somit bekommen die 50 Prozent der Schafhalter zumindest einen Schlachtpreis, der gerechtfertigt ist, wenn sie schon keine Direktzahlungen beziehen. Auch ist das Schaffleisch ein saisonales Bedürfnis. Deshalb kann die Abräumung des Marktes nur mit einer Inlandleistung eine zufrieden stellende Lösung für Schafhalter, Händler und Metzger darstellen. Es soll also im gleichen Rahmen sein wie das jetzige System, das sich mit Erfolg bewährt hat.

Ich bitte Sie darum, meinen Antrag zugunsten der Schafhaltung zu unterstützen.

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