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Cassis Ignazio · Bundesrat · 2024-04-16

Cassis Ignazio · Bundesrat · Tessin · 2024-04-16

Wortprotokoll

Die UNO publiziert regelmässig Informationen zur Geschlechterzusammensetzung ihres Personals. So gibt der jährlich veröffentlichte Bericht des Generalsekretärs detaillierte Auskunft über die Zusammensetzung des Sekretariates. Die UNO verfügt auch über eine Gender Parity Strategy, die eine ausgewogene Geschlechtervertretung innerhalb der Organisation zum Ziel hat. Die Schweiz unterstützt diese Bestrebungen explizit. Dass die UNO dieses Thema angemessen berücksichtigt, belegen auch die folgenden Zahlen: Die Topkaderstellen in der UNO sind zu 46 Prozent von Frauen und zu 54 Prozent von Männern besetzt. Viele multilaterale Organisationen ausserhalb des UNO-Systems verfügen entweder über eine eigene Geschlechtergleichstellungsstrategie oder lassen ihre Personalpolitik von unabhängigen privaten Consulting-Firmen überprüfen.

Die Schweiz fördert Frauenkandidaturen in der UNO und anderen internationalen Organisationen gezielt. Letztes Jahr wurde zum Beispiel Frau Marie-Claude Hofner in die Group of Experts on Action against Violence against Women and Domestic Violence des Europarates oder Frau Sonia Seneviratne in das Intergovernmental Panel on Climate Change gewählt. Aktuell führt die Schweiz die Kampagne zur Wahl von Erika Schläppi in den Fachausschuss des UNO-Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau.

Le Conseil fédéral propose de rejeter le postulat. Il estime qu'il existe suffisamment d'informations actuelles sur la présence des femmes au sein de l'ONU et d'autres organisations internationales. Il ne semble donc pas nécessaire d'établir un rapport supplémentaire.

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