Töngi Michael · Nationalrat · 2024-09-26
Töngi Michael · Nationalrat · Luzern · Grüne Fraktion · 2024-09-26
Wortprotokoll
Wollen Sie auch nicht, dass die wenigen verbliebenen Medien in der Schweiz einigen wenigen Reichen in unserem Land gehören? Wollen Sie auch nicht, dass in vielen Regionen keine lokale Berichterstattung mehr vorhanden ist? Wollen Sie ebenfalls nicht, dass unsere politischen Diskussionen nur noch auf sozialen Plattformen stattfinden, die vielleicht die falschen Personen sperren und die falschen Nachrichten hochspülen? Und wollen Sie auch nicht, dass wir alle paar Monate Nachrichten erhalten, dass wieder ein weiteres Medienhaus Dutzende von Stellen gestrichen hat? Wenn Sie das nicht wollen, dann stimmen Sie dieser Vorlage zu.
Das alte Geschäftsmodell der Zeitungen ist tot. Viele Jahre produzierten die Zeitungen Journalismus, die Leute lasen ihn; finanziert wurden die Zeitungen aber über Inserate, die mit dem Journalismus mitverkauft wurden. Das ist heute einfach vorbei. Das ist vorbei, auch wenn uns einige Verlage weiterhin glauben lassen wollen, sie seien jetzt nur in einer kurzen Krisenzeit, sie könnten dann mit journalistischen Leistungen wieder gewinnbringend arbeiten und ihre Leistungen verkaufen. Das ist ein Irrglaube. Auch die Online-Medien werden es ohne Hilfe nicht schaffen. Wir haben das zum Beispiel in Luzern erlebt. Wir müssen den Journalismus stützen. Wir müssen die aktuelle indirekte Presseförderung ausbauen, damit die bestehenden Zeitungen weiterhin guten Journalismus machen können, und wir müssen in eine neue Förderung einsteigen, von der eben auch Online-Medien profitieren können.
Purtroppo, il Consiglio federale vuole fare dei tagli anche con il suo programma di riduzione. I temi della sicurezza e della difesa sono stati particolarmente importanti in questa sessione. I tagli sono sbagliati per quanto riguarda proprio questi temi. Media forti e diversificati ci proteggono dai pericoli reali.
Il gruppo dei Verdi voterà a favore delle proposte di emendamento dei fondi per i media.