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Riniker Maja · Nationalrat · Aargau · FDP-Liberale Fraktion · 2024-12-12

Wortprotokoll

Wir verabschieden uns heute von unserer Kollegin Martina Bircher. Sie ist seit 2019 Mitglied unseres Rates und der Fraktion der Schweizerischen Volkspartei. Die politische Senkrechtstarterin, die mit 19 Jahren in die SVP eintrat, begann ihre politische Karriere 2013 mit der Wahl in den Stadtrat von Aarburg, wo sie für das Ressort Soziales und Gesundheit zuständig und seit 2014 Vizepräsidentin der Stadt ist. Weitere Meilensteine ihrer politischen Karriere waren 2017 die Wahl in den Grossen Rat des Kantons Aargau und schliesslich im Oktober[NB]2024[NB]die[NB]glanzvolle Wahl mit 68[NB]127 Stimmen zur neuen Aargauer Regierungsrätin. Sie wird ab dem 1.[NB]Januar 2025 das Departement Bildung, Kultur und Sport des Kantons Aargau leiten.

Martina Bircher hat mit einer kaufmännischen Lehre in der Maschinenindustrie und der Berufsmaturität den Grundstein für ihre berufliche Laufbahn gelegt. Nach dem Studium der Betriebsökonomie an der Fachhochschule Nordwestschweiz mit Schwerpunkt Controlling sammelte sie Erfahrungen im Detailhandel als Regionalleiterin und war zudem mehrere Jahre als Projektleiterin bei der Post tätig. 2019 wagte sie den Schritt in die Selbstständigkeit und ist seither Inhaberin und Geschäftsführerin eines Beratungsunternehmens.

Hier im Bundeshaus engagierte sich Martina Bircher seit 2019 in der Staatspolitischen Kommission. Seit 2023 ist sie in der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit aktiv. Darüber hinaus hat sie sich in der parlamentarischen Gruppe Auslandschweizer als Copräsidentin engagiert. Besonders am Herzen lagen ihr Asyl-, Sozial- und Gesundheitsthemen. Hier setzte sie sich mit viel Energie ein und beeinflusste mit zahlreichen Vorstössen den politischen Betrieb in Bern. Volksnah, engagiert, authentisch, präzise,[NB]hartnäckig[NB]und[NB]direkt,[NB]so beschreiben Kolleginnen und Kollegen, aber auch politische Gegner und Gegnerinnen Martina Bircher.

Nun tritt sie mit nur vierzig Jahren schweren Herzens als Nationalrätin zurück. Der Nationalrat habe ihr viel Freude bereitet, aber wenn sie etwas mache, dann richtig; man könne nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Mit diesen Worten verdeutlicht sie ihren Anspruch an sich selbst und ihr Verständnis von politischer Verantwortung.

Liebe Martina, unsere Wege haben sich zum ersten Mal im Grossen Rat gekreuzt, als du 2017 in das kantonale Parlament gewählt wurdest. Im Nationalrat haben wir unseren gemeinsamen Weg weitergeführt und durften viele Herausforderungen angehen und wichtige Projekte für die Schweiz vorantreiben. Nun heisst es, Abschied zu nehmen, zumindest hier in Bern. Natürlich hätten wir dich gerne weiterhin bei[NB]uns[NB]in[NB]der[NB]Runde gehabt, aber ich bin überzeugt, dass unser Kanton Aargau dringend eine Frau in der Regierung braucht. [PAGE 2362]

Mit Martina Bircher verliert der Nationalrat eine starke und verlässliche Persönlichkeit. Wir danken unserer geschätzten Kollegin für ihr grosses Engagement innerhalb und ausserhalb des Rates und wünschen ihr für ihre neue Herausforderung als Regierungsrätin des Kantons Aargau viel Erfolg, Kraft und ein gutes Gespür für die anstehenden Herausforderungen. Möge ihr weiteres Wirken vom gleichen Engagement und von der gleichen Entschlossenheit geprägt sein, die sie stets auch hier ausgezeichnet haben, und wir hoffen, dass sie auch in Zukunft für Salsa-Stunden, ihre Nähmaschine und die herzige Chihuahua-Hündin Garabina Zeit finden wird. Alles Gute und vielen herzlichen Dank, geschätzte Martina! (Stehende Ovation; die Präsidentin überreicht Frau Bircher einen Blumenstrauss)[GZ]

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Schluss der Sitzung um 12.45 Uhr [GZ]

La séance est levée à 12 h 45 [PAGE 2363]

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