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Regazzi Fabio · Ständerat · 2025-03-11

Regazzi Fabio · Ständerat · Tessin · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP. · 2025-03-11

Wortprotokoll

Es ist keine Überraschung: Ich setze mich für die Annahme der Motion ein, die darauf abzielt, die finanzielle Unterstützung des Bundes für Herdenschutzmassnahmen auf einem angemessenen Niveau sicherzustellen. Die geplante Reduzierung der Bundesbeteiligung von 80 auf 50 Prozent gefährdet die effektive Umsetzung von Schutzmassnahmen und stellt eine ungerechtfertigte Belastung für die Kantone und die betroffenen Landwirte dar. Die Unterstützungsmöglichkeiten und Finanzhilfen, die für Herdenschutzmassnahmen und für Schadenersatzzahlungen zur Verfügung stehen, müssen hingegen ohne zusätzlichen bürokratischen Aufwand ausgebaut werden, wie unter anderem auch meine Motion 22.3477, "Weniger Bürokratie und wirksamere Massnahmen zum Schutz vor Wolfsschäden in der Schweiz", die vom Ständerat in der letzten Wintersession angenommen wurde, unter Ziffer 3 verlangte.

La présence de grands prédateurs comme le loup a crû en Suisse ces dernières années, comme l'a rappelé l'auteur de la motion, ce qui augmente le besoin de mesures efficaces de protection des troupeaux. Ces mesures sont non seulement coûteuses, mais elles nécessitent aussi des ressources humaines considérables. Une réduction du soutien financier de la Confédération pourrait avoir pour conséquence que les agriculteurs et les exploitants d'alpages ne pourront prendre les mesures de protection nécessaires, ce qui entraînerait finalement une perte d'animaux de rente et mettrait en danger notre économie alpestre.

Der Bund spielt für den Schutz von Grossraubtieren eine zentrale Rolle, daher sollte er auch die Verantwortung für die Finanzierung der damit verbundenen Herdenschutzmassnahmen tragen. Anders gesagt: Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Kantone direkte oder indirekte Kosten für Schäden übernehmen sollen, die Tiere verursachen, welche vom Bundesgesetzgeber unter Schutz gestellt wurden. Die Kantone müssen bereits für eine ganze Reihe von Kosten aufkommen, die im Zusammenhang mit solchen Fällen entstehen: Ermittlung der Schäden, Untersuchungen, Monitoring und so weiter.

Ich weise darauf hin, dass ich aus genau diesen Gründen im Jahr 2019 eine Motion eingereicht und damit gefordert habe, dass der Bund sogar 100 Prozent der durch das Wolfsmanagement verursachten Kosten übernimmt. Die Motion wurde vom Nationalrat angenommen, später jedoch vom Ständerat vor allem aus formalen Gründen abgelehnt. Die Verschiebung dieser finanziellen Last auf die Kantone könnte unter anderem zu regionalen Ungleichheiten führen und die Akzeptanz für den Schutz von Grossraubtieren in der Bevölkerung untergraben.

Ich lade Sie ein, die Motion Engler anzunehmen.