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Rösti Albert · Bundesrat · 2025-03-19

Rösti Albert · Bundesrat · Bern · 2025-03-19

Wortprotokoll

Sehr geehrte Frau Interpellantin Ständerätin Graf, wir haben keine Differenzen. Wir anerkennen absolut, dass diese Problematik gelöst werden muss und die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse gestoppt werden soll. Ich kann Ihnen auch sagen, dass wir den ordentlichen Prozess beschleunigt haben: Die Revision der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung soll den Einsatz von Bioziden gegen die Asiatische Hornisse im Wald ermöglichen. Sie wird sehr bald in die Vernehmlassung gehen; wir sind hier an den Schlussarbeiten und beabsichtigen, die Verordnung im Herbst zu verabschieden. Es laufen im Moment noch letzte Prüfungen, ob dieser beschleunigte Zeitplan wirklich möglich sein wird, aber wir haben das eigentlich so vor. Wir werden das auf jeden Fall noch in diesem Jahr im Bundesrat behandeln. Wir sind auch noch in Diskussion, wie viel es im Herbst dann noch bringt, aber es sollte auch dann noch eine zusätzliche Wirkung haben.

Ja, bis dahin müssen die Nester im Wald weiterhin mit mechanischen und physikalischen Mitteln bekämpft werden. Tests mit Kältemitteln, um die Nester einzufrieren und dann zu entfernen, sind erfolgreich verlaufen. Es laufen also verschiedene Arbeiten. Da es sich um eine Bekämpfung im Wald mithilfe von Mitteln handelt, müssen wir eine Vernehmlassung durchführen, es wäre sonst zu heikel. Deshalb brauchen wir jetzt aber einfach dieses halbe Jahr noch, um das umzusetzen.

Das Bundesamt für Umwelt finanziert und koordiniert seit diesem Jahr die laufende Überwachung; das ist Ihre Erwartung, und das wird gemacht. Auch die technische Weiterentwicklung der entsprechenden Meldeplattform läuft. Das Bundesamt für Landwirtschaft unterstützt seinerseits die Erforschung[NB]neuer[NB]Methoden zur Bekämpfung der Asiatischen Hornisse.

Wir prüfen auch Alternativen gegenüber dem Entlastungsprogramm 2027 betreffend mögliche Ausbildungsmassnahmen. Für 2023 bis 2025 sind hier 200[NB]000 Franken vorgesehen. Es sind noch nicht alle Mittel aufgebraucht, wie mir soeben der Experte mitteilte, und von daher sollte dieses Ausbildungsprogramm auch weitergeführt werden können.