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Deiss Joseph · Bundesrat · 2003-06-18

Deiss Joseph · Bundesrat · Freiburg · 2003-06-18

Wortprotokoll

J'ai déclaré que la croissance économique était ma priorité dès mon entrée au Département fédéral de l'économie. Par l'action menée au cours des six premiers mois, je pense avoir démontré que cela n'est pas simplement une déclaration, mais bien une volonté de le faire. Je dois dire que déclarer une telle priorité est peut-être aujourd'hui plus aisé qu'il y a quelque temps encore pour toutes sortes de raisons. D'abord parce qu'il y a un besoin, qui est manifestement démontré, et ensuité parce qu'il y a un changement d'opinion ou d'option par rapport à la croissance. Il y a dix ans, j'aurais sans doute été terriblement critiqué puisqu'on était à l'époque de la croissance zéro et qu'on était très retenu. Il est vrai, aujourd'hui, lorsque je dis croissance - et je pense que vous toutes et tous pensez comme moi -, je pense à la croissance durable et non pas à une croissance effrénée et inconsidérée par rapport aux divers objectifs que représente aussi la durabilité.

Mais il y a aussi un élément qui m'a facilité la tâche, il a été signalé par M. Béguelin, c'est le rapport qui a été élaboré par le SECO l'année passée déjà, à un moment où je n'étais pas encore à ce département et qui, à mon sens, constitue aussi un excellent document de base pour pouvoir mener notre stratégie.

J'aimerais quand même dire à M. Brändli, à Mme Forster ou même à M. Büttiker qu'il ne faut pas maintenant nous poser une colle à propos d'une réponse qui a été écrite le 5 juin 2001! Entre-temps, le rapport a été écrit, le groupe interdépartemental "Croissance" a travaillé, il a remis son rapport et le Conseil fédéral, au mois de janvier de cette année, a déjà traité ce rapport, Madame Forster, währenddem das Parlament allein zwei Jahre brauchte, um überhaupt über dieses Papier zu diskutieren!

J'en reviens maintenant aux questions plus concrètes qui ont été soulevées concernant la croissance.

M. Büttiker a parlé de la concurrence. Cet exemple démontre que nous avons en route toute une série de projets qui ont affaire à la croissance. La première priorité dans le programme de croissance, je dirai, c'est la formation, la recherche. Vous traiterez demain du projet d'encouragement de la formation, de la recherche et de la technologie pendant les années 2004-2007 avec le crédit de 17 milliards de francs, où il y a toute une série d'éléments qui parlent d'actions qui favoriseront la croissance.

La deuxième priorité, c'est la question du financement des entreprises. Vous l'avez abordée avec le capital-risque ou avec les options. Ces projets sont en gestation, ils vont arriver au Parlement.

La troisième priorité, c'est la concurrence: la révision de la loi sur les cartels sera adoptée au cours de cette session; en ce qui concerne la loi sur le marché intérieur, un projet est en élaboration, il sera mis en consultation à la fin de cette année. Il y a les marchés publics, c'est une troisième dimension.

Vous pouvez continuer ainsi et, sur les dix chapitres que j'ai désignés, vous trouverez des projets qui sont en phase finale, des projets qui sont en cours ou des projets qui sont en gestation.

Zu den KMU: Um zu zeigen, dass hier etwas läuft, haben wir einmal diese Broschüre herausgegeben; das ist natürlich ein Instrument, um unsere Aktion auch öffentlich darzustellen. Wir handeln auch konkret: Zwei Wochen später haben wir den Innovationsbericht veröffentlicht - das war letzte Woche -, und am Montag dieser Woche hat der Bundesrat das Programm, den Bericht zur administrativen Entlastung der Unternehmen, verabschiedet. Das sind konkrete Handlungen, die gerade die Probleme, die Sie in diesem Bereich der administrativen Belastungen ansprechen, Herr Büttiker, nun an die Hand nehmen. Hier werden Termine genannt, ein Zeitplan ist vorhanden.

Ich teile die Meinung von Herrn Brändli, dass es darum geht, unnötige Umfragen, Statistiken usw. nicht mehr durchzuführen. Wir wollen aber die Statistik nicht total verurteilen, nicht wahr. Das Bundesamt für Statistik hat kürzlich verkündet, es wolle die Statistik der Hotelübernachtungen nicht mehr weiterführen. Da hat die Branche des Tourismus, die Ihnen ja nahe steht, sehr rasch reagiert und gesagt, das gehe so nicht. Statistik ist natürlich kein Selbstzweck, sondern ist - nebst vielen anderen Instrumenten - auch ein Führungsinstrument. Vernünftige Statistik wollen wir also trotzdem weiterführen.

Wir kämpfen gegen den administrativen Blödsinn insgesamt und haben schon einiges getan. Wir haben zum Beispiel begonnen, sämtliche Formulare, die es nur schon in der Bundesverwaltung gibt - es gibt welche, die können Sie nur mit der Schreibmaschine ausfüllen, weil sie noch Durchschlagspapier haben -, zu sammeln und zu analysieren und dann den Betrieben in einer Form zur Verfügung zu stellen, die für sie einfacher ist. Wir werden da vieles unternehmen. Damit machen wir uns nicht immer beliebt, weil wir da den anderen Departementen auch dreinreden. Aber es ist nun gut, dass der Bundesrat am letzten Montag zu diesem Thema klar Stellung bezogen hat.

Beim Tourismus - nebenbei gesagt - haben wir natürlich ein anderes Beispiel zum Thema Wachstum: Wenn es dann konkret wird und die Anträge im Parlament vorliegen, ist es wichtig, dass wir auch die nötige Unterstützung bekommen. Wir wollen zum Beispiel die Tourismusbranche fördern. Wir haben hier ein gesamtes Paket, von der Mehrwertsteuer über die Innovationsförderung (InnoTour) bis zur Förderung des Hotelkredits. Wir haben eine Gesetzesrevision, die vor dem Parlament ist. Es ist sehr harzig, wenigstens den Hotelkredit noch durchzubringen, aber ich hoffe natürlich, dass wir es schaffen werden. Hier setzt dann das Parlament Signale, die in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Wollen wir diese Wachstumsstrategie unterstützen oder nicht? Das ist für mich ebenfalls sehr wichtig.

Zur Frage, ob es ein Postulat oder eine Motion sein soll. Der Bundesrat hat damals die Umwandlung in ein Postulat beantragt, insbesondere auch, weil drei weitere, analoge parlamentarische Vorstösse alle als Postulat überwiesen worden sind.

Eine Motion ist gemäss Reglement ein Auftrag, insbesondere ein Gesetz zu produzieren. Hier geht es nicht um ein Gesetz, wir wollen kein Gesetz über das Wirtschaftswachstum machen, das wäre dann nur wieder so etwas Allgemeines. Wir wollen Gesetze, die zu Wachstum führen, und das werden viele sein; wir können, wenn Sie die Vorlage als Motion überweisen - der Nationalrat hat es getan -, diese [PAGE 659] Motion also nicht so exakt à la lettre nehmen, wie das bei einer Motion für einen Gesetzentwurf der Fall wäre. Wenn Sie uns aber damit anspornen wollen, die Wachstumspolitik möglichst zügig voranzutreiben, dann habe ich persönlich - ich glaube nicht, da einen Kollegialitätsfehler zu begehen - kaum etwas dagegen. Aber ich werde Ihnen das natürlich bei jeder Vorlage, die wachstumsbezogen ist und dem Parlament vorliegt, wieder vorführen und sagen, Sie hätten ja eine Motion gewollt. Von daher kann es mir sogar nützlich sein.