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Michel Matthias · Ständerat · 2025-09-08

Michel Matthias · Ständerat · Zug · FDP-Liberale Fraktion · 2025-09-08

Wortprotokoll

Aus dem Landesteil der Deutschschweiz, der den Minderheitsantrag Regazzi auch unterstützt: Ich habe von diesem Rat gelernt, dass er bereit ist, Lohndeckelungen zu akzeptieren - und nicht nur zu akzeptieren, sondern auch einzuführen. Ich erinnere mich: Es war im Juni, als unser Kollege Jakob Stark für das Bankenwesen, und zwar für alle Banken, nicht nur für die grossen, einen Lohndeckel gefordert und damit im Ständerat eine Mehrheit gefunden hat. Ich war damals dagegen, und ich bin auch heute noch dagegen. Ich wäre auch dagegen, wenn der Staat den Unternehmen eine Lohndeckelung aufzwingen würde - aber das tut er nicht. Wir ermöglichen denjenigen Clubs, die eine Lohnobergrenze wollen - wir haben es gehört, es sind offenbar 12 von 14 Clubs der National League -, dass sie das machen können; das ist alles. Weiter erinnere ich daran, dass wir in der ersten Runde eine sehr starke Unterstützung für diese Bestimmung hatten, und es ist bald wieder Winter, und die Hockeysaison hat schon fast begonnen.

Man könnte sagen: Ja gut, die Lohndeckelungen für Banken betreffen eigentlich nur die systemrelevanten Banken, die dann allenfalls von einer Rettung durch den Staat profitieren würden. Aber schauen Sie in Ihre Kantone. Dort investiert die öffentliche Hand zum Teil massiv ins Hockey, in den Fussball und so weiter, entweder direkt in die Clubs, in die Jugendförderung oder in die Infrastrukturen. Es gibt also auch in diesem Bereich ein Engagement der öffentlichen Hand. Daher finde ich es legitim, nicht direkt zu intervenieren, aber diesen Clubs ein Financial-Fairplay-System zu ermöglichen, wenn sie schon ein solches wollen.

Ich danke für die Unterstützung des Minderheitsantrags Regazzi.