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Rösti Albert · Bundesrat · 2025-09-09

Rösti Albert · Bundesrat · Bern · 2025-09-09

Wortprotokoll

Wir haben diese Umfrage, die wir bei den Energieunternehmen gemacht haben, ganz bewusst publiziert, damit Sie auch wissen, dass wir, auch wenn wir von sechzehn Projekten sprechen, im nächsten Jahr allenfalls auch Vorschläge machen werden, um neue Projekte hinzuzufügen, weil es einige Projekte gibt, die nicht wegen Beschwerden, sondern aus technischen Gründen nicht so schnell realisierbar sind. Natürlich ist die Beschwerde ein Element, das ist so; ein anderes Element ist aber auch die Technik. Wir haben diese Umfrage vor allem deshalb publiziert, weil wir Ihnen signalisieren wollten, dass wir aufgrund des Energiegesetzes den Auftrag haben, auch andere Projekte vorzuschlagen, die dann in den Anhang aufgenommen würden, wenn bis 2040 nicht 2 Terawatt realisiert werden können. Anfang Jahr oder im ersten Quartal 2026 wird der Bundesrat vom UVEK mit Vorschlägen bedient werden und Ihnen auch Anträge machen; dies zeigt, wie schwierig der Ausbau ist.

Zu Ihrer Frage zur Nukleartechnologie: Ich bin heute einfach überzeugt, dass wir nicht ein Entweder-oder haben. Unabhängig von der Diskussion über den Gegenvorschlag zur Blackout-Initiative, die wir hier sicher auch sehr kontrovers führen werden, braucht es zusätzliche Erneuerbare. In den nächsten 10, 15 oder 20 Jahren werden wir nur mit Erneuerbaren mehr Strom erhalten. Deshalb gibt es für mich kein Entweder-oder, wenn wir die Versorgungssicherheit stärken wollen. Wir brauchen diese Wasserkraftwerke, völlig unabhängig von der Diskussion über den Gegenvorschlag.

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