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Thalmann-Bieri Vroni · Nationalrat · 2025-09-25

Thalmann-Bieri Vroni · Nationalrat · Luzern · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2025-09-25

Wortprotokoll

Ich bin froh, dass ich beim einfachen Volk noch viele Unterstützende für unser Anliegen finde. Laut intelligenten Umfragen sind nur jene, die unter 6000 Franken Haushaltseinkommen haben, im Ja-Lager. Ebenfalls sind nur jene für ein Ja, die höchstens eine obligatorische Bildung erreicht haben. Es gibt sie also auch immer noch, ebenso wie jene, die für die vielen Studierten die Arbeit machen und auch die finanzielle Übernutzung bezahlen müssen. [PAGE 1875]

Das klingt doch fast schon despektierlich. Genau denen geht es aber immer schlechter, weil sie alles bezahlen müssen, was sie selber gar nicht unterstützen möchten.

Die Schweiz verliert auch an Wohnqualität, und wegen der Zuwanderung will man den Schweizern weniger Wohnfläche geben. Wir müssen massiv verdichtet bauen, um der Zuwanderung überhaupt Herr zu werden. Die Mieten steigen, weil jeder Bau immer mehr Auflagen hat und somit mehr kostet.

Die Mehrheit der Politik massregelt immer die Einheimischen, damit die Zugewanderten noch Platz haben und sich wohlfühlen dürfen hier in der Schweiz. Es findet immer mehr Übernutzung statt. Alle merken es, und nur wenige wollen sich dagegen wehren. Eine Umfrage zeigt auch, dass eine Einschränkung des Bleiberechts für vorläufig Aufgenommene mit 51 zu 43 Prozent mehrheitlich positiv bewertet wird.[NB]Die[NB]Schweiz[NB]verliert den produktiven Boden wegen ungebremstem Wachstum.

Wehren wir uns doch gegen die grossen Nachteile des Wachstums wie Kriminalität, Überlastungen der Gefängnisse, der Polizei, des Gesundheitswesens und der Sozialwerke. Es wird wirklich Zeit, diesen Weg endlich zu korrigieren. Uns lehrten die Eltern noch "Weniger ist mehr". Das meinten sie nicht nur in Bezug auf unsere tägliche landwirtschaftliche Arbeit, sondern auch in Bezug auf den Anspruch auf Luxus und Prestige und auf Sachen, die nur scheinbar nützlich sind.

Brauchen wir die Zuwanderung? Ja, aber nicht in den Teppichetagen und bei allen möglichen Schnittstellen und Drittanbietern des ganzen Staatshaushalts. Kämen wirklich nur diejenigen, die Arbeitsplätze in der Produktion haben, sähe das anders aus. Die Rechnung geht nicht auf, egal wie viele das hier immer wieder versprechen. Nein, es braucht auch immer mehr Steuergelder, AHV-Gelder, Pflegerestfinanzierungen. Es ist eine Anspruchsspirale nach oben, die muss man brechen, sonst wird der grosse Fall zu schmerzhaft.

Die Richtungsänderung ist dringend zu befürworten. Es ist ja schon fast fünf nach zwölf, was die Übernutzung anbelangt. Bleiben wir uns treu und stehen wir nachhaltig für die Schweiz ein. Es ist ein machbarer Weg, und er ist auch realisierbar. Unser Privileg müssen wir bewahren. Jeder Landwirtschaftsbetrieb muss seine Nährstoffbilanz erfüllen, damit die Natur im Gleichgewicht bleibt und keine Übernutzung stattfindet. Genau gleich funktioniert die Nachhaltigkeits-Initiative. Sie schützt das Gleichgewicht der Schweiz, damit auch sie nicht übernutzt wird.

Deshalb braucht es ganz klar ein Ja zur Initiative "Keine 10-Millionen-Schweiz!".

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