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preparatory:AB 42374

Langenberger Christiane · Ständerat · Waadt · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2004-03-10

Wortprotokoll

La situation des HES financées par des fonds privés nécessite une explication plus approfondie. On distingue deux types de HES: les HES de droit public et les HES de droit privé. Actuellement, tous les prestataires privés sont rattachés à l'une des sept HES publiques. Ces établissements privés sont ainsi intégrés sur le plan de leur orientation stratégique, de leur structure de gestion et d'organisation, de leur offre et pour l'exercice de leur mandat de prestations aux structures des HES de droit public. Jusqu'ici, le Conseil fédéral s'est conformé à cette pratique. Il y a donc dans les faits une obligation pour les HES privées de se rattacher à des organes de droit public. Actuellement, cette pratique fait l'objet d'un examen dans le cadre d'une requête d'un établissement privé qui demande à être reconnu comme HES autonome. Quels sont les effets de cette révision pour les HES privées?

Ziel der Teilrevision ist eine Klärung, namentlich bezüglich der Frage der subventionsrechtlichen Beitragsberechtigungen. Vorab: Für die privaten Fachhochschulen mit Angliederung ergeben sich durch die Gesetzesrevision keine Änderungen. Grundsätzlich sollen öffentlich-rechtliche Fachhochschulen, das heisst auch private Fachhochschulen, die in eine öffentlich-rechtliche Fachhochschule eingebunden sind, Beiträge des Bundes erhalten. Dies soll mit der Ergänzung "öffentlich-rechtliche Fachhochschulen" in Absatz 1 verdeutlicht werden. Diese Vorgabe ist nicht bestritten und zeigt die Bereitschaft des Bundes, gemeinsam mit den Kantonen diese Service-public-Aufgabe wahrzunehmen. Von einer Subventionierung durch den Bund sind damit die privaten Anbieter ohne Angliederung ausgeschlossen.

Im Gegensatz zum Bundesrat schlägt Ihnen die Kommission mit knapper Stimmenmehrheit vor, den bisherigen Absatz 3 - "Fachhochschulen, die einen Erwerbszweck verfolgen, können Bundesbeiträge gewährt werden, soweit sie Aufgaben im öffentlichen Interesse und Auftrag wahrnehmen, die sich nicht kostendeckend erbringen lassen" - nicht zu streichen. Damit soll mindestens die Möglichkeit bestehen bleiben, dass auch private Anbieter unter den in Absatz 3 genannten strengen Voraussetzungen in den Genuss von Beiträgen des Bundes kommen können. Im Übrigen sind private Fachhochschulen ohne Subvention des Bundes in der Strategie und in der Angebotsgestaltung frei. Voraussetzung, um auf dem Markt unter dem Label "Fachhochschule" auftreten zu können, bleibt die Erfüllung der Genehmigungsvoraussetzungen gemäss Artikel 14 des Fachhochschulgesetzes.