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Egerszegi-Obrist Christine · Nationalrat · 2000-06-13

Egerszegi-Obrist Christine · Nationalrat · Aargau · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2000-06-13

Wortprotokoll

Ich bitte Sie, auch hier die Kommissionsmehrheit zu unterstützen und den Minderheitsantrag Triponez abzulehnen. Die Tatsache, dass nur 15 Prozent der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer von dieser Möglichkeit der freiwilligen Versicherung Gebrauch machen, zeigt schon, dass es vor allem jene sind, die darauf angewiesen sind, die sich ganz bewusst eine eigene Altersvorsorge leisten. Dabei handelt es sich nicht um eine private Zusatzversicherung, wie das vorher auch Frau Bundesrätin Dreifuss gesagt hat, sondern es geht wirklich um die eigene Vorsorge fürs Alter.

Wenn wir das mit Fürsorgeleistungen bezahlen müssten, Herr Triponez, würden die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler hundert Prozent übernehmen und nicht nur die wenigen Prozente, die wir zugunsten der Auslandschweizer quersubventionieren. Ich habe es in meinem Eintretensreferat deutlich gesagt: 972 Schweizerfranken entsprechen in gewissen Ländern einem vollen Monatslohn. Es ist für gewisse Leute schlicht nicht möglich, das zu bezahlen, nämlich gerade für jene, die es am nötigsten hätten.

Ich bitte Sie, für jene, die eine eigene Altersvorsorge bewusst anvisieren, diese bewusst zu gewährleisten und sie im Zweifelsfall nicht an die Fürsorge abzuschieben. Lehnen Sie den Antrag der Minderheit Triponez ab und unterstützen Sie die Mehrheit.