Amstutz Adrian · Nationalrat · 2004-09-29
Amstutz Adrian · Nationalrat · Bern · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2004-09-29
Wortprotokoll
Ich verzichte darauf, all die guten Gründe der Mehrheit, die richtigerweise mit der zeitlichen Begrenzung Druck zur Optimierung der Landeswerbung machen will, und der Minderheit, die richtigerweise die Notwendigkeit einer wirkungsvollen Präsenz geltend macht, noch einmal zu wiederholen.
Mein Antrag will ja nichts anderes, als das Notwendige mit dem Nützlichen zu verbinden. Das heisst, ich verschmelze die beiden Anliegen; erstens sollen die notwendigen Mittel für Schweiz Tourismus sichergestellt werden, und zweitens soll erheblicher Druck auf der Zeitachse zur Verwesentlichung und Straffung der ganzen Landeswerbung ausgeübt werden. Dies natürlich auch in Anlehnung an das eingereichte Postulat der WAK für eine koordinierte Landeswerbung, das ich vollumfänglich unterstütze.
Mein Antrag zur Sicherstellung eines geordneten Übergangs von drei Jahren soll Schweiz Tourismus aber die Möglichkeit geben, seine Aufgaben gerade auch in den zurzeit heftig umkämpften Wachstumsmärkten Indien und China gewinnbringend wahrzunehmen. Entgegen Ihrer Aussage, Frau Genner, sind es gerade die Gäste aus den Wachstumsmärkten China und Indien, die nicht Kurzferien, sondern die dringend benötigten ein- und mehrwöchigen Aufenthalte in unserem Land machen.
Der Stellungsbezug in diesen riesigen und für uns matchentscheidenden Wachstumsmärkten ist voll im Gange, und es wäre meines Erachtens fatal, wenn wir, die Schweiz, uns hier abmelden müssten.
Ich bitte Sie, meinem Antrag zuzustimmen.