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Loepfe Arthur · Nationalrat · 2004-11-30

Loepfe Arthur · Nationalrat · Appenzell I.-Rh. · Christlichdemokratische Fraktion · 2004-11-30

Wortprotokoll

Die Bildung ist auch in diesem Budget stärker gewichtet worden. Die Ausgaben steigen, haben Priorität. Es ist eines der Aufgabengebiete, wo im Gesamten wirklich überdurchschnittlich mehr Geld ausgegeben wird.

Ich glaube nicht, dass es primär die Aufgabe des Bundes ist, die Alten auszubilden, sondern es sind eben die Jungen, die der Bund ausbilden muss. Viele der älteren oder der erwachsenen Leute können sich eine kulturelle - ich betone: eine kulturelle - Weiterbildung selber leisten. Wenn sie dies nicht können, dann ist es Aufgabe der Kantone und nicht des Bundes, eine kulturelle Erwachsenenbildung zu finanzieren. Diese Position ist auch Gegenstand des Entlastungsprogramms 2003. Wenn wir immer wieder hingehen und die Dinge ändern, dann müssen wir anderswo kompensieren können.

Die Minderheit I (Dormond) will erhöhen, die Minderheit II (Pfister Theophil) will erhöhen und kompensieren. Ich bitte Sie, hier die Mehrheit zu unterstützen. Es ist ein gangbarer, vernünftiger Weg.

Zur Position "Filmkulturelle Bestrebungen": Das Budget wurde auch für das nächste Jahr gegenüber dem Vorjahr wieder erhöht. Die Minderheit I (Maurer) will senken, die Minderheit II (Pfister Theophil) will mit der kulturellen Erwachsenenbildung kompensieren. Die Mehrheit der Kommission ist für die Beibehaltung des Betrags des Bundesrates, aus den Überlegungen, die bereits erwähnt wurden. Ich wiederhole: Image der Schweiz im Ausland; man hat zum Teil gute Filme gemacht, die Erfolg hatten. Es ist wichtig für das Selbstverständnis der Schweiz und der Schweizer, dass wir selber gute Filme machen können.

Darum bitte ich Sie, die Mehrheit auch hier zu unterstützen.