Ineichen Otto · Nationalrat · 2005-12-14
Ineichen Otto · Nationalrat · Luzern · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2005-12-14
Wortprotokoll
Wir haben es hier - wieder einmal - mit einem Fall von Überregulierung zu tun. Wir alle hier drin kämpfen dafür, dass weniger reguliert wird, und ich bin sehr dankbar für das Votum des Präsidenten des Schweizerischen Bauernverbandes, der klar sagt, dass er die Minderheit unterstützt. Liebe Bauern, überlegt euch mal: Würdet ihr nicht schlicht und einfach ein Eigengoal schiessen?
Ich versuche immer, mit Beispielen zu reden: Wir alle essen ja gerne Fleisch aus Südamerika. Das wird heute gemäss Lebensmittelverordnung offen deklariert. Stellen Sie sich jetzt vor, wir würden dem Antrag der Linken zustimmen, und es müsste dann stehen: In der Schweiz sind die Tiere angebunden und in Südamerika nicht. Das wäre ein völliger Nonsens - Sie würden sich selbst strafen. Ich möchte Sie wirklich bitten, endlich mit dieser Überregulierung aufzuhören. Ich habe es wirklich langsam satt! Wir Unternehmer, auch die Bauern - ich sage es bewusst auch für die Bauern -, alle haben es satt. Diese Überregulierungen, die nichts bringen und die nur Geld kosten, müssen aufhören.
Ich bitte Sie deshalb, der Minderheit zuzustimmen.