Frick Bruno · Ständerat · 2006-03-07
Frick Bruno · Ständerat · Schwyz · Christlichdemokratische Fraktion · 2006-03-07
Wortprotokoll
Ich möchte das Anliegen von Herrn David unterstützen, auch die Punkte 3 und 4 anzunehmen. Ich spreche auch als Präsident einer Detailhandelsorganisation - damit meine Interessen offen gelegt sind.
Wir wissen heute, dass die Alleinimporte und andere zu überteuerten Preisen in der Schweiz führen. Tatsache ist, dass in vielen Bereichen Schweizer Händler um 10 Prozent teurer einkaufen, als im grenznahen Ausland, in Deutschland, im Detailgeschäft verkauft wird. Das sind alles Schranken, mit welchen die Schweizer Detailhändler zu leben haben. Hinzu kommen dann noch die eigenen Kosten. Wenn diese Zustände anhalten, ist es gar nicht möglich, dass wir auf gleiche Preise kommen.
Dass der Bundesrat die ersten beiden Punkte übernehmen will, dafür danke ich ihm auch. Doch bei den Punkten 3 und 4 geht es nicht nur um die Feststellung der heutigen Massnahmen, sondern auch um den weiteren, den kreativen Schritt. Ich weiss, dass das nicht allen Bundesräten eitel Freude bereitet hat. Aber ich meine, es ist an der Zeit: Wenn wir die Hochpreisinsel Schweiz wirksam bekämpfen wollen, müssen wir hier handeln. Diese Überteuerungen sind nicht Erträge, welche der Schweizer Wirtschaft zugute kommen, sondern der Profit durch die überteuerten Preise bleibt meist im Ausland und kommt kaum jemandem in der Schweiz zugute.
Aus diesen Gründen glaube ich, dass es richtig ist, wenn wir - neben den Feststellungen in den Punkten 1 und 2 - auch die Schritte in den Punkten 3 und 4 machen und die Verbesserungsmöglichkeiten wirklich ausloten und auf den Tisch legen, damit wir wissen, was wir konkret vornehmen können.
Ich bitte Sie, Herrn David zu folgen.