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Zapfl Rosmarie · Nationalrat · 2006-06-14

Zapfl Rosmarie · Nationalrat · Zürich · Christlichdemokratische Fraktion · 2006-06-14

Wortprotokoll

Ich möchte vielleicht noch ganz kurz auf eine Aussage von Herrn Müri zurückkommen. Er sagt, das Geld, das in die Administration fliesse, sei verloren. Jede Entwicklungsarbeit, auch private Projekte, brauchen einen Teil des Geldes für die Administration. Ich glaube, das kann man nicht so gegeneinander ausspielen.

Aber ich bin einfach überzeugt davon, und ich möchte Ihnen das auch beliebt machen: Das Geld, das wir hier bei dieser Motion sprechen, ist gut investiert. Wir verringern damit die Armut. Wenn wir nicht mithelfen, die Armut in den afrikanischen Ländern zu verringern, dann dient das auch der Sicherheit der Schweiz nicht. Denken Sie an die Migration. Und, Herr Schlüer, wenn Regierungen in afrikanischen Ländern nicht Hand bieten, um dieser Seuche entgegenzuwirken, sind es doch die kranken Menschen, die betroffen sind. Es geht uns ja nicht darum, dass die Regierungen unterstützt werden, sondern dass diesen kranken Menschen geholfen wird.

Wir müssen lernen, über unsere Grenzen hinauszudenken. Wir müssen die Einflüsse auf unser Land, welche diese Krankheiten, aber auch die Armut, ausüben, endlich einmal wahrnehmen. Mit grösserer Unterstützung durch den Globalen Fonds kann die Deza ihre heutige gute Arbeit, denke ich, noch besser machen. Ich bin natürlich auch überzeugt, dass der Bundesrat - und ich verstehe, dass Frau Bundesrätin Calmy-Rey sagt, wir müssten dagegen sein - die Unterstützung des Parlamentes braucht, damit bei der Budgetdebatte nicht die Entwicklungshilfegelder gekürzt werden, sondern dass man mutig ist und sagt: Das ist jetzt für unser Land wichtig, das stocken wir auf.

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