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Vermot Ruth-Gaby · Nationalrat · 2000-10-02

Vermot Ruth-Gaby · Nationalrat · Bern · Sozialdemokratische Fraktion · 2000-10-02

Wortprotokoll

Wenn ich die brisante Situation heute in Serbien anschaue, wundert es mich schon sehr, dass die Ratsrechte sich nicht einmal dazu durchringen konnte, der Diskussion zuzustimmen.

Die Situation in Ex-Jugoslawien, in Serbien, ist heute - Sie haben es alle auch der Presse entnommen - wirklich brisant. Serbien könnte in der nächsten Zeit brennen. Die Demonstrationen und der Streik von heute sollen dazu führen, [PAGE 1075] dass Milosevic - der Mörder, der Kriegstreiber - endlich aus seinem Amt gejagt wird und dass Oppositionsführer Kostunica, der die Wahlen höchstwahrscheinlich gewonnen hat, die Nachfolge antreten könnte.

Das würde heissen, dass in Serbien möglicherweise etwas Neues passieren würde. Darum ist es auch ganz wichtig, dass die Schweiz jetzt weiss, wie viel Geld von Milosevic auf den Konten liegt. Die Antwort auf die Interpellation ist vom letzten Jahr. Ich denke, dass der Bundesrat seither neue Informationen über die Konten hat, die in der Schweiz sind. Es ist wichtig, dass diese Konten aufgedeckt werden, und es ist wichtig, dass das Geld dem serbischen Volk zurückgegeben wird.

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