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Simoneschi-Cortesi Chiara · Nationalrat · 2007-10-04

Simoneschi-Cortesi Chiara · Nationalrat · Tessin · Christlichdemokratische Fraktion · 2007-10-04

Wortprotokoll

Die grosse Mehrheit der CVP-Fraktion wird die Motion Kunz ablehnen. Für die CVP ist die LSVA ein Engagement für die Umwelt, für den öffentlichen Verkehr, für die Verlagerungspolitik; ein Engagement gegenüber dem Schweizervolk und der Europäischen Union.

Lassen Sie mich einige Argumente darlegen. Die LSVA ist ein wichtiger Bestandteil und ein wichtiges Instrument der Schweizer Verkehrspolitik. Sie ist ein wichtiges Instrument der Verlagerungspolitik, die vom Volk gutgeheissen worden ist. Mit dieser Abgabe werden wichtige Bahnprojekte finanziert: "Bahn 2000", Neat, Anschluss ans europäische Hochgeschwindigkeitsnetz, Lärmsanierung der Eisenbahn. Auch die "Zukünftige Entwicklung der Bahnprojekte", also ZEB, wird aus dem FinöV-Fonds finanziert. Die Verlagerungspolitik und ihre Ziele sind in der Bundesverfassung verankert: Artikel 84, "Alpenquerender Transitverkehr". Die CVP steht dazu.

Die Schweiz muss ihre Verpflichtungen gegenüber der EU wahrnehmen und respektieren. Die vorgesehene Erhöhung der LSVA ist im Vorfeld des Volksentscheides offengelegt worden und hat deshalb nicht für eine Überraschung gesorgt. Weiter hat der Bundesrat einen vernünftigen Entscheid getroffen, denn 60 Prozent der schweizerischen Lastwagen, die Lastwagen der Kategorie 3, werden erst ab 2009 von dieser Regelung betroffen sein. Und schliesslich liegt die Kompetenz in der Hand des Bundesrates. Das Parlament müsste das Gesetz ändern.

Die CVP-Fraktion fordert von Bundesrat Leuenberger, Transparenz zu schaffen. Wir möchten genau wissen, wie die Kosten gedeckt werden. Um die Erhöhung zu rechtfertigen, ist es wichtig, dass sich die Bevölkerung auf zuverlässige Zahlen stützen kann.

Finisco il mio pensiero in italiano: in effetti, uno dei punti di disaccordo tra gli autori della mozione e il Consiglio federale riguarda la questione dei costi non coperti. Gli uni dicono che il trasporto delle merci copre il 139 per cento dei costi - coprirebbe dunque molto di più di quello che genera -, gli altri, il Consiglio federale, dicono che i costi non sono coperti.

Nel suo parere, il Consiglio federale dice che nel 2008 e nel 2009 ci sono rispettivamente 127 milioni e 25 milioni di franchi non coperti. Ora, credo che per prendere delle decisioni oggettive questa litigiosità tra le parti riguardo a queste cifre vada superata in favore della trasparenza, affinché si possa decidere con scienza e coscienza, come si dice in italiano.

Comunque, il gruppo popolare democratico, nella sua grande maggioranza voterà contro questa mozione, perché noi crediamo in questa politica coordinata dei trasporti.