Giezendanner Ulrich · Nationalrat · 2007-12-06
Giezendanner Ulrich · Nationalrat · Aargau · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2007-12-06
Wortprotokoll
Wie Sie sehen, braucht es nur einen Kommissionssprecher; das Geschäft ist also nicht so hochbrisant wie auch schon. Worum geht es hier?
Es geht um die rund dreihundert Autokrane, die wir in der Schweiz haben; das sind die grossen Kranfahrzeuge, die man vor allem für Montagen braucht und die man im Notfall braucht, wenn irgendwelche Katastrophen eingetreten sind. Diese Kranfahrzeuge haben alle Zubehör und Ballast, damit sie zum Heben von grossen Gewichten ein Gegengewicht haben. Dieser Ballast muss heute noch nach jedem Einsatz eines Kranfahrzeugs abgeladen werden. Es braucht dann also drei, vier Sattelschlepper, die hinter diesem Kranfahrzeug fahren und den Ballast transportieren. Das ist eigentlich im Sinne einer nachhaltigen Verkehrspolitik ein Unsinn und ökologisch wie ökonomisch falsch. Ich kann Ihnen auch sagen, dass z. B. in Deutschland die Bundesfachgruppe Schwertransporte und Kranarbeiten vor zwei Wochen beschlossen hat, diese Regelung zu harmonisieren, so, wie wir das jetzt machen möchten. Ein achtachsiger Kran z. B. braucht etwa sechs Sattelschlepper, die ihm nachfahren und diesen Ballast bringen.
Ich gebe Ihnen noch ein Beispiel, um die Sache etwas einfacher zu machen. Wenn in Locarno z. B. ein schweres Teil verladen werden muss, fährt ein Autokran hin. Hinter ihm fährt ein kleiner Autokran, der ihm dann den Ballast auflädt, also ein Hin und Her. Wir möchten, dass nur dieser Autokran mit dem Ballast fahren könnte und nicht noch zehn Sattelschlepper gebraucht werden.
Es ist ein einfaches Geschäft, das Sie vor sich haben. Der Ständerat hat bereits mit 20 zu 9 Stimmen zugestimmt, und unsere Kommission hat mit 11 zu 9 Stimmen zugestimmt.
Ich bitte Sie, diese Motion auch anzunehmen.
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