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Schmid Samuel · Bundesrat · 2007-12-10

Schmid Samuel · Bundesrat · Bern · 2007-12-10

Wortprotokoll

Im Rahmen der Ausbildung zum Gebirgsspezialisten haben die Soldaten die Prüfung zur Erlangung des Hochgebirgsabzeichens zu bestehen. Diese Hochgebirgsprüfung besteht aus zwei Teilen, einem Teil im Sommer und einem im Winter. Nebst der technischen Gebirgsausbildung müssen die Soldaten auch Touren auf Schnee und Eis absolvieren und die Vorgaben erfüllen.

Diese Ausbildung fand in den RS-Wochen 17 bis 19 zum Teil im Berner Oberland statt. Die Wahl des Trainingsgebietes hängt von Witterungsverhältnissen und Jahreszeit ab. Ein Gebirgsspezialist muss bis zum Ende der Rekrutenschule die Fähigkeit erlangen, andere Truppen in schwierigem Gelände führen zu können. Das Ziel der Ausbildung in dieser Woche war, die Gebirgsspezialisten in der Planung und Führung von Touren auszubilden. Mit sogenannten Führungs- bzw. Anwendungstouren wurde diese Tätigkeit geübt. Die Touren wurden von Bergführern begleitet, welche über das Brevet des schweizerischen Bergführers verfügen, oder durch ausgebildete Gebirgsspezialisten, welche vollamtlich im Kompetenzzentrum Gebirgsdienst der Armee arbeiten. Solche Touren gehören zur Ausbildung der Gebirgsspezialisten, zur Erlangung dieser Auszeichnung und dienen auch dazu, sie zu befähigen, derartige Touren selber mit anderen durchzuführen. Der eigentliche Entscheid, welche Route dann effektiv gewählt werden kann, wird durch die Bergführer vor Ort vorgenommen.