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Kleiner Marianne · Nationalrat · 2007-12-11

Kleiner Marianne · Nationalrat · Appenzell A.-Rh. · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2007-12-11

Wortprotokoll

Die FDP ist sich bewusst, dass Prävention in unserem Leben wichtig ist. Die Schweiz gibt mit all ihren Organisationen ungefähr eine ganze Milliarde Franken für Prävention aus. Hier gibt es viele Akteure. Hier gibt es die Akteure Kantone und Gemeinden. Dann gibt es auch viele Ligen und Organisationen der verschiedensten Couleur: Krebsliga, Blaues Kreuz, die Ligen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und für Lungenkrankheiten, die Aids-Prävention, eine Stiftung gegen Übergewicht usw. Diese werden zu einem grossen Teil auch mit öffentlichen Geldern unterstützt.

Dabei ist es ziemlich schwierig, festzustellen, wieweit diese Präventionsbemühungen Nutzen bringen. Ich frage Sie einfach: Wer weiss es noch nicht, dass zu viel Trinken, zu viel Rauchen, zu viel Essen, zu wenig Sporttreiben usw. eben gesundheitsschädigend ist? Wer weiss es nicht, dass man sich mit Drogen die Gesundheit ruiniert? Wer weiss es nicht, dass man eine Aids-Prävention machen sollte? Trotzdem haben wir in allen diesen Bereichen immer wieder Krankheitsfälle, und in gewissen Bereichen - Rauchen, Übergewicht, Trinken - haben wir eigentliche Epidemien, kann man sagen.

Ich habe Kollegin Genner gut zugehört, und ich möchte einfach dazu noch sagen, dass letztendlich jeder Mensch auch [PAGE 1890] eine Selbstverantwortung trägt. Man kann die Menschen nicht zu gesundem und risikoarmem Verhalten zwingen, beziehungsweise ist in diesen Dingen halt auch jeder Mensch ein Stück weit seines eigenen Glückes Schmied.

Darum, denke ich, ist diese Menge Geld für die Prävention richtig, und die FDP-Fraktion bittet Sie, den Bundesrat beziehungsweise die Mehrheit zu unterstützen.

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