Pedrina Fabio · Nationalrat · 2007-06-21
Pedrina Fabio · Nationalrat · Tessin · Sozialdemokratische Fraktion · 2007-06-21
Wortprotokoll
Questa volta mi rivolgerò a voi soprattutto in francese e tedesco per segnalare, limitandomi a toccare solo questo più rilevante aspetto del postulato, che dal Ticino non necessariamente aspettiamo a braccia aperte [PAGE 1098] una manna di 110 milioni di franchi. Questi sono, allo stato attuale, i costi stimati del progetto per il nuovo centro di controllo presso l'ex Monteforno a Giornico, tutti a carico della Confederazione. Si tratta, in effetti, di un progetto ubicato nel posto sbagliato, sovradimensionato, con un costo sproporzionato e che non tiene conto di soluzioni alternative di più rapida realizzazione e più valide, in quanto molto meno onerose e più efficienti, oltreché più rispettose del territorio e della salute della gente.
Grâce à ce postulat, on peut éviter qu'un projet, nécessaire afin de poursuivre avec cohérence la politique de transfert de la route au rail, soit placé au sud des Alpes au mauvais endroit. On peut aussi éviter qu'il soit surdimensionné et d'un coût exagéré: des dépenses de l'ordre de 110 millions de francs sont en effet prévues pour une aire de stationnement pour 300 poids lourds et le centre de contrôle. On ne tient donc pas compte de solutions alternatives plus rapides à réaliser - ce qui est nécessaire -, plus efficaces et moins lourdes sur le plan tant financier qu'environnemental.
Si vous suivez la commission, l'Office fédéral des routes, l'Administration fédérale des douanes et le canton du Tessin auront la possibilité de rechercher une solution plus modeste, moins coûteuse, plus efficace et aussi plus rapide à réaliser, ce qui est vraiment nécessaire.
Dank diesem Postulat, das übrigens vor fast zwei Jahren von der Kommission einstimmig angenommen wurde, können wir vermeiden, dass ein an und für sich dringend nötiges und für die Verlagerungspolitik wichtiges Projekt, das Kontrollzentrum Süd, am falschen Ort - in Giornico, über 60 Kilometer von der Landesgrenze entfernt - platziert und dazu überdimensioniert und zu unverhältnismässigen Kosten realisiert wird. Es gibt bescheidenere und effizientere Alternativen, die an einem besseren Standort kostengünstiger und raumverträglicher realisiert werden können. Im Tessin wollen wir nicht so viel Geld aus Bern, um ein so schiefes Projekt zu realisieren. Es ist die Rede von etwa 110 Millionen Franken für eine riesige Anlage mit über 300 LKW-Abstellplätzen. Ich frage: Soll der Bund so viel Geld ausgeben, damit primär ausländische LKW durch die am dichtesten besiedelten Gebiete des Tessins bis über Bellinzona hinaus fahren - inklusive San-Salvatore- und Ceneri-Tunnel -, um dann angehalten und kontrolliert werden zu können? Fast tägliche Zeitungsmeldungen sowie auch die letzthin vom Bundesrat beantwortete Interpellation Leuenberger 06.3277 zu den LKW-Kontrollen zeigen, wie gravierend die Situation heute ist. Es ist die Rede von über 20 Prozent Übertretungen.
Darum bitte ich Sie, der Kommission zu folgen und dem Astra, der Zollverwaltung und dem Kanton Tessin die Gelegenheit zu bieten, eine bescheidenere, effizientere, kostengünstigere und schnellere Lösung herbeizuführen und somit einen konkreten Beitrag zur Sicherheit auf der Strasse sowie für die Gesundheit der Anwohner an den Strassen zu leisten.