preparatory:AB 83578
Bürgi Hermann · Ständerat · Thurgau · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2008-03-13
Wortprotokoll
Wenn ich das Wort nochmals ergreife, ist das nicht direkt wegen des Antrages der Minderheit Maissen, denn das ist keine Schicksalsbestimmung. Aber ich muss Frau Egerszegi noch korrigieren: Frau Egerszegi, was die Schlossdomäne Wildegg anbelangt, hat der Antrag Maissen nichts, aber auch gar nichts damit zu tun. Ich verweise Sie auf die Botschaft. In der Botschaft wird gesagt: Für diejenigen Museen, die jetzt nicht in die Gruppe Landesmuseum eingeordnet werden, sind Lösungen zu suchen. Die Schlossdomäne Wildegg gehört dem Bund. Jetzt geht es darum - das steht in der Botschaft -, dass der Bund klärt, was er mit diesem Museum macht. Er kann es nicht einfach dem Kanton Aargau übergeben. In der Botschaft heisst es: "Der Kanton Aargau hat gegenüber dem Bund Interesse an einer allfälligen Übernahme der Schlossdomäne Wildegg signalisiert. Eine Arbeitsgruppe klärt ... die offenen Fragen." Möglicherweise bleibt die Schlossdomäne Wildegg beim Bund. Er kann sie nicht wegschieben. Er muss eine Lösung finden. Ich wollte Ihnen nur sagen: Das Schicksal des Schlosses Wildegg hat überhaupt nichts mit dem Antrag der Minderheit Maissen zu tun. Es ist eine Lösung zu suchen - entweder findet man einen Konsens, oder Herr Bundespräsident Couchepin bleibt Schlossherr. Irgendetwas anderes gibt es nicht.