AB 83720
Brändli Christoffel · Ständerat · Graubünden · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2008-03-19
Wortprotokoll
Bevor ich die Sitzung schliesse, möchte ich noch eine verdiente Mitarbeiterin und einen verdienten Mitarbeiter der Parlamentsdienste verabschieden, welche nach dieser Session in den Ruhestand treten werden. [PAGE 205]
Frau Anna Marie Stalder, Berner Fürsprecherin, nahm im Spätsommer 1992 ihre Arbeit als teilzeitlich angestellte wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sekretariat der Redaktionskommission auf. Seither ist die Aufgabe der Redaktionskommission stets anspruchsvoller geworden, denn die Gesetzgebung hat sich enorm beschleunigt und ist komplexer geworden. In diesem hektischen Umfeld hat Frau Stalder mit grosser fachlicher Kompetenz, mit Engagement und Ruhe umfangreiche und schwierige Vorlagen betreut, wie z. B. in jüngster Zeit die Strafprozessordnung, die OR-Revision - GmbH-Recht sowie Revisionsrecht -, das Kollektivanlagengesetz, die Revision des Waffengesetzes und das Stromversorgungsgesetz, um nur einige zu nennen. Dank ihrer kommunikativen Stärke, ihrer Durchsetzungsfähigkeit, ihren guten Kontakten zu Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern und nicht zuletzt dank ihrem sprachlichen Feingefühl ist es ihr gelungen, für die Redaktionskommission zuhanden der Bundesversammlung qualitativ hochstehende Schlussabstimmungstexte bereitzustellen.
Im Namen unseres Rates spreche ich Frau Stalder unseren aufrichtigen und herzlichen Dank für die geleistete Arbeit aus und wünsche ihr eine gute Gesundheit sowie viel Glück für die Zukunft - eine Zukunft, die sie sehr gerne auch mit ihren Grosskindern und der sonstigen Familie verbringen wird. Vielen Dank, Frau Stalder! (Beifall)
Herr Mario Tettamanti, Weibel im Nationalrat und in unzähligen Kommissionssitzungen, wird ebenfalls in den wohlverdienten Ruhestand treten. Herr Tettamanti stiess im Jahr 1985 zu den Parlamentsdiensten, nachdem er während rund acht Jahren in der Bundeskanzlei als Weibel tätig gewesen war. Dieser Wechsel von der Exekutive in die Legislative ist übrigens bei den Weibeln ein bisher einmaliger Vorgang, ganz im Gegensatz zu den Mitgliedern des Ständerates. (Heiterkeit)
Die Arbeit als Weibel hat Mario Tettamanti offensichtlich viel Freude bereitet. Er war Weibel mit Herz und Seele und setzte sich bei seiner Arbeit immer hundertprozentig ein: mit hundertprozentiger Zuverlässigkeit, mit hundertprozentiger Diskretion, mit hundertprozentiger Würde und mit hundertprozentiger Freundlichkeit. So wurde er nicht nur von den Ratsmitgliedern, sondern auch von Vorgesetzten und Kollegen gleichermassen geschätzt. Auch bei extrem hoher Arbeitsbelastung, bei Sondereinsätzen und speziellen Anliegen war von ihm nie ein Murren zu hören.
Mario Tettamanti hat sein Berufsleben in Symbiose mit diesem Haus verbracht und ist auch ein bisschen zu dessen Seele geworden. Er kennt alle, und alle kennen ihn.
Ich danke Herrn Tettamanti für seinen unermüdlichen Einsatz, seine Freundlichkeit und für sein grosses Engagement. Im Namen des Ständerates wünsche ich ihm alles Gute für die Zukunft - vor allem aber eine gute und stabile Gesundheit! (Grosser Beifall)
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Schluss der Sitzung um 11.05 Uhr
La séance est levée à 11 h 05
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