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Fehr Jacqueline · Nationalrat · Zürich · Sozialdemokratische Fraktion · 2008-09-18

Wortprotokoll

Herr Spuhler, das Hohelied auf den mündigen Bürger provoziert natürlich eine Frage. Der mündige Bürger hat ja nicht auf Druck der Parlamente und irgendeiner Classe politique in den Kantonen entschieden, sondern er hat an der Urne entschieden, was er will. Wie bringen Sie Ihr Hohes Lied auf den mündigen Bürger mit Ihrem unfreien Ansatz überein, dass Sie hier den Volkswillen nicht ernst nehmen und wieder ins Gegenteil verkehren wollen? Sie wollen dem mündigen Bürger in patriarchaler Art sagen: Was du entschieden hast, zeugt nicht von Mündigkeit; ich weiss besser, was du zu tun hast.