Fetz Anita · Ständerat · Basel-Stadt · Sozialdemokratische Fraktion · 2008-09-16
Wortprotokoll
Ich erlaube mir, nach diesem Votum schon noch zwei, drei Bemerkungen zu machen. Wenn man Kollege Schweiger zuhört, könnte man ja meinen, dass jetzt sämtliche hohen Manager der UBS nie mehr eine Stelle finden würden, wenn das gilt, was er hier gesagt hat: dass in unseren Köpfen die Wertung so schlimm ist, wenn jemand einen Verlust gemacht hat, dass er nie mehr einen Job findet. Ich finde es etwas fahrlässig, solche Sachen zu sagen.
Hier geht es darum - das will die Minderheit -, an Leute in einem Gremium, die eine Pensionskasse beaufsichtigen, den gleichen Massstab anzulegen, wie man das bei Banken und anderen Finanzgeschäften macht. Es kann mir niemand sagen, warum im Bankengesetz, im Spielbankengesetz und in den anderen vierzehn Gesetzen, die Kollegin Egerszegi aufgeführt hat, der gute Ruf wichtig ist, und ausgerechnet hier soll er es nicht sein. Man ist also etwas verstimmt, wenn man hier diese Unterschiede hört. Es geht, wie gesagt, um Milliardengeschäfte und um Arbeitsplätze. Da ist es nichts als richtig, das genau gleich zu regeln, wie es auch im Finanzmarktaufsichtsgesetz geregelt ist.