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AB 91224

Carobbio Guscetti Marina · Nationalrat · Tessin · Sozialdemokratische Fraktion · 2008-12-04

Wortprotokoll

La majorité de la commission a soutenu la proposition de la majorité de la sous-commission 3 (DFI) d'augmenter les crédits à la position 306.A4300.0138, "Protection du paysage et conservation des monuments historiques". La proposition déposée par la CSEC de notre conseil va dans la même direction: "Cette augmentation est nécessaire afin que des objets patrimoniaux protégés ne subissent pas de dégâts irréversibles de manière exponentielle."

Les aides financières de la Confédération sont versées en vertu de conventions-programmes qui seront prochainement signées avec les cantons. Cela permet à la Confédération d'inciter de manière ciblée les cantons à entretenir leurs biens culturels et à donner des impulsions correspondant aux données régionales. Au contraire, une réduction des subventions fédérales entraîne une réduction progressive des contributions aux cantons et aux communes. Les demandes des cantons dépassent actuellement largement les fonds fédéraux à disposition. Une augmentation des crédits à disposition permet un effet multiplicateur des investissements, parce qu'il s'agit de subventions qui s'ajoutent à des montants investis par des privés ou des collectivités.

Der Antrag der WBK geht in die gleiche Richtung wie der Antrag der Mehrheit der Finanzkommission. In den vergangenen zehn Jahren wurden die Bundesmittel in den Bereichen Heimatschutz und Denkmalpflege von durchschnittlich 35 Millionen auf 19 Millionen Franken pro Jahr zurückgefahren. Davon sind 11 Millionen Franken auf die Entlastungsprogramme 2003 und 2004, auf allgemeine Kürzungen sowie auf Umverteilungen innerhalb des Bundesamtes für Kultur zurückzuführen. Weitere 5 Millionen Franken fallen aufgrund der NFA weg. Das bedeutet, dass die Kürzungen bei gleichbleibender allgemeiner Tätigkeit des Bundes zulasten der Finanzhilfe an die Kantone erfolgen. Im Rahmen der NFA sind Heimatschutz und Denkmalpflege zwar als Verbundaufgabe festgelegt worden, angesichts des finanziellen Engagements des Bundes werden den Kantonen jedoch immer weniger Mittel zur Verfügung gestellt.

Dem Rückgang der Bundesmittel stehen zahlreiche grosse und kleine Renovationsvorhaben gegenüber, welche dringend an die Hand genommen werden müssen. Die Gesuche der Kantone übersteigen gegenwärtig die Mittel des Bundesamtes für Kultur bei Weitem. Gesuche, die nicht berücksichtigt werden können, werden auf die Finanzperiode 2012-2015 verschoben. Die Schäden an den Schutzobjekten und damit die Sanierungskosten nehmen in dieser Zeit zu.

Wenn wir dem Antrag der Mehrheit der Finanzkommission folgen, werden die Schäden behoben und die Gesuche nicht auf die nächsten Jahre verschoben, auch wenn, wie Herr Bundesrat Merz gesagt hat, die Kantone jetzt mehr Gesuche einreichen. Damit die dringend benötigte Finanzhilfe an die Kantone wieder aufgestockt werden kann, hat die Finanzkommission entschieden, die Bundesmittel für Heimatschutz und Denkmalpflege für 2009 auf 30 Millionen Franken zu erhöhen. Die Finanzkommission ist der Ansicht, dass mit dieser Entscheidung die Gestaltungsfreiheit der Kantone im Rahmen des NFA nicht angetastet wird.

Je vous invite à suivre la majorité de la commission et, donc, à rejeter la proposition de la minorité Schibli.