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Imoberdorf René · Ständerat · Wallis · Fraktion CVP/EVP/glp · 2008-12-15

Wortprotokoll

Darüber, welches die richtigen Massnahmen gegen die Wirtschaftskrise sind, lässt sich natürlich immer streiten. Die einen wollen die Steuern senken, und die anderen wollen die Wirtschaft mit Investitionsprogrammen ankurbeln. Diese Förderprogramme sind sicher nur sinnvoll, wenn sie eine gewisse Nachhaltigkeit zur Folge haben - wie z. B. beim Hochwasserschutz und eben auch bei der energetischen Sanierung von Gebäuden.

Fast 70 Prozent der gesamten Energie, die in der Schweiz verbraucht wird, stammen aus Erdölprodukten und Gas; rund 80 Prozent des schweizerischen Energieverbrauchs privater Haushalte basieren auf der Verbrennung von Öl und Gas. Da Erdöl knapp ist und damit vermutlich wieder teurer wird und vor allem sinnvoller als zum Heizen und Kühlen von Häusern eingesetzt werden kann, darf der Modebegriff "nachhaltig" im Zusammenhang mit energetischen Gebäudesanierungen für einmal mit gutem Gewissen gebraucht werden. Mit Gebäudesanierungen lässt sich der Energieverbrauch senken, lassen sich somit Heiz- und Kühlkosten sparen und neue Technologien fördern, und es lässt sich der Erdölverbrauch senken. Gebäudesanierungen sind für ein Konjunkturprogramm, wie ich vorhin schon gesagt habe, sicher auch geeignet, können hier doch, wie es schon gesagt wurde, fast alle Handwerksbetriebe profitieren, und es werden in erster Linie Privatinvestitionen ausgelöst. Auch verschiedene Kantone erwarten ein positives Signal in diesem Bereich.

Ich bin daher für die Aufstockung der Mittel für Gebäudesanierungen auf 100 Millionen Franken.