Villiger Kaspar · Bundesrat · Luzern · 2000-12-05
Wortprotokoll
Nur kurz: Der Nationalrat hat hier eine Reihe von Kürzungen vorgenommen, welche Ihre Kommission nicht bekämpft. Darunter hat es gewiss Dinge, die durchaus wünschenswert wären. Aber ich glaube, man kann damit leben.
Hingegen möchte ich Herrn Gentil unterstützen und sagen: Dort, wo er darauf hingewiesen hat, ist es wichtig, dass Sie nicht so weit gehen wie der Nationalrat und beim Entwurf des Bundesrates bleiben. Denn es geht effektiv um Dinge, die man nicht beschneiden sollte. Dies betrifft die Dienstleistungen Dritter beim Bundesamt für Gesundheit, die Weltgesundheitsorganisation, den Uno-Fonds gegen Suchtmittelmissbrauch und vor allem die Dienstleistungen Dritter beim Bundesamt für Sozialversicherung, wo es um Studien geht, die sehr wichtig sind. Ich bitte Sie also, hier Ihrer Kommission zu folgen.
Zum Bundesamt für Statistik: Wir haben das noch einmal nachgeschaut. Da gibt es vielleicht da und dort eine Verzögerung und gewisse Probleme. Letztlich kann man aber damit leben.