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Strategie Sucht – Anhang I (Kapitel 6.2): Zahlenspiegel 2013 Angaben in % und gerundeter absoluter Anzahl betroffener Menschen in der Schweiz für das Jahr 2013. Diese Hochrechnungen sind jedoch mit Vorsicht zu geniessen, denn die Prozentangaben stammen aus einer Stichprobe und sind mit einem Stichprobenfehler behaftet. Insbesondere bei tiefen %-Zahlen können diese Fehler zu grossen Abweichungen führen.

Weitere Indikatoren Entwicklung in den Mortalität Suchtform Verbreitung und problematischer Konsum ab 15 Jahre1 Ausgewählte Altersgruppen Kosten Behandlung1,; Anzeigen2; letzten 5 Jahren4 (pro Jahr) (Indikatoren insgesamt) Sperren3 Substanzgebundene Süchte5 Chronisch risikoreicher Kombination chronischer Rauschtrinken Risikokonsum und Rauschtrinken Rauschtrinken (mind.1x/Monat): Konsum (letzte 12 Mt.) Gesellschaftliche. 2x/Woche: 5.9% 20-24-Jährige: 41.8% (200‘000) Behandlungseintritte 2012: Hohes Risiko: 1% Mind. 1x/letzter Monat 15-74-Jährige: Kosten 20106 Alkohol (400‘000) Chronisch risikoreicher Konsum Ambulante Angebote: 5700 Eher stabil (70‘000) Total: 22% (1.5 Mio.) 1600 Tote (2011) Direkte: CHF 0.8 Mia. 1x/Monat: 21% (1.5 (letzte 12 Mon): Stationäre Angebote: 1300 Mittl. Risiko: 2.9% Alkoholabhängigkeit Indirekt: CHF 3.4 Mia. Mio.) 55-74-Jährige: 5.7% (100‘000) (200‘000) Total: ca. 250‘000

Täglich Rauchende Kosten7 15-19-Jährige: 10,8% (48‘000) Direkte med. Kosten 20-34-Jährige: 22.3% (360‘000) CHF 1.2 Mia. Knapp ein Viertel der täglich Gelegenheits- Eher stabil auf hohem Täglich Rauchende Passivrauch-Exposition (1+h/Woche) Gelegenheitsrauchende Rauchenden in den letzten 12 Tabak rauchende 9‘200 Tote (2007) Indirekte Kosten: Niveau im Vergleich mit 17.6% (1.2 Mio.) 6% (400‘000) 15-19-Jährige: 11.9% (52‘000) CHF 3.8 Mia. Monaten versucht, mit dem 7.4% (500‘000) EU-Mitgliedstaaten Passivrauchexposition (3-6 (Arbeitsausfälle, Rauchen aufzuhören Std/Woche) Invaliditätskosten u.a.) 15-24-Jährige: 25% (240‘000)

Mind. 1x/letztes Jahr Behandlungseintritte Mind. 1x/l letzter Monat: 2.7% (180‘000) 15-24-Jährige: 20% (190‘000) Keine direkten Cannabis Mind. 1x/letztes Jahr: 5.7% (400‘000) zunehmend (11‘000) Eher stabil Mind. 10 Tage/Monat: 0.9% (60‘000) Mind. 1x im letzten Monat Todesfälle Konsumanzeigen: 34‘000 15-24-Jährige: 9% (84‘000) Mind. 1x/letztes Jahr Gesundheitsdaten Behandlungseintritte 20-34-Jährige: 1.5% (23‘000) Eher abnehmend Kokain Mind. 1x/letztes Jahr: 0.5% (35‘000) Mind. 1x/letzter Monat: 0.1% (7‘000) 1 Toter abnehmend (410) Mind. 1x/letzter Monat Polizeidaten Anzeigen: 7700 20-34-Jährige: 0.4% (5‘700) auf hohem Niveau stabil Substitiutionsgestützte Behandlungen Keine spezifischen Behandlungseintritte: 1400 1x/Leben Angaben zu den Heroin 1x/Leben: 0.5% (35‘000) HeGeBe9: 8% aller Fälle (1‘600) 121 Tote (2012) Anzeigen: 5400 Abnehmend 20-34-Jährige:1.6% (6‘700) einzelnen Substanzen. Methadon (2012): 17‘500 Gemäss einer Studie (2005)8 verursacht der Behandlungseintritte Ecstasy + Mind. 1x/letztes Jahr Konsums illegaler Keine direkten Amphetamine 80 Ecstasy Mind. 1x/letztes Jahr: 0.2% (14‘000) Keine Angaben 15-19-Jährige: 0.6% (2‘600) Substanzen Kosten von Abnehmend Todesfälle Anzeigen: Ecstasy: 840 20-24-Jährige: 1.0% (5‘000) CHF 4.1 Mia.

Mind. 1x/letztes Jahr Behandlungseintritte Ecstasy + Amphetamine 15-19-Jährige:0.7% (3‘000) Keine direkten Amphetamine 80 Mind. 1x/letztes Jahr: 0.3% (24‘000) Keine Angaben Zunehmend (Speed) 20-24-Jährige:1.3% (6‘500) Todesfälle Anzeigen: 25-34-Jährige: 0.5% (5‘600) Amphetamine: 1300

Mind. 1x/letztes Jahr: Keine direkten LSD Mind. 1x/letztes Jahr: 0.7% (57‘000) Keine Angaben 20-24 Jährige: 1.7% (8‘500) Keine Studien verfügbar Keine Angaben möglich Todesfälle 25-34-Jährige: 1.2% (13‘000)

1 Zahlen zu Behandlungseintritten aus act-info, Jahresbericht 2012. Die Angaben umfassen nicht alle Behandlungseintritte, da nicht alle Institutionen ihre Angaben in die Statistik speisen. 2 Polizeiliche Kriminalstatistik 3 Eidg. Spielbankenkommission (ESBK) 4 Trenddaten stützen sich auf act-info-Jahresberichte 2005-2011 (Alkohol), die Schweizerische Gesundheitsbefragung, www.suchtmonitoring.ch sowie auf die Rückmeldungen aus den Kantone 5 Zahlen zu Konsumprävalenzen (wo nicht anders vermerkt) aus Suchtmonitoring, 2013; Schweizerische Gesundheitsbefragung, 2012 6 Fischer, B., Telser, H., Widmer, P., Leukert, K. (2014). Alkoholbedingte Kosten in der Schweiz. Schlussbericht im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit Vertrag Nr. 12.00466. Olten: Polynomics. 7 Wieser, S., Tomonaga, Y., Riguzzi, M., Fischer, B., Telser, H., Pletscher, M., Eichler, K., Trost, M., Schwenkglenks, M., (2014). Die Kosten der nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz. Winterthur, Zürich & Olten: Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie (ZHAW), Institut für Sozial- und Präventivmedizin (UZH), Polynomics. 8 Jeanrenaud, C., Widmer, G., Pellegrini, S. (2005). Le coût social de la consommation de drogues illégales en Suisse. Neuchâtel: Institut de recherches économiques et régionales. 9 Monitoring der heroingestützten Behandlung (HeGeBe). Das HeGeBe-Monitoring wird seit 2001 durchgeführt. Seite 1 von 2

Weitere Indikatoren Entwicklung in den Mortalität Suchtform Verbreitung und problematischer Konsum ab 15 Jahre1 Ausgewählte Altersgruppen Kosten Behandlung1,; Anzeigen2; letzten 5 Jahren4 (pro Jahr) (Indikatoren insgesamt) Sperren3 Medikamente mit psychoaktiver Wirkung10 Mind. 1x/letztes Jahr Psycho- Keine direkten Keine Studien Mind. 1x/letztes Jahr: 0.7% (50‘000) Keine Angaben 15-19-Jährige: 3.2% (14‘000) Keine Studien verfügbar Keine Angaben möglich stimulanzien Todesfälle verfügbar 20-24-Jährige: 2.2% (11‘000) Basis: letzter Monat Mehrmals wöchentliche Einnahme Starke Unbekannte Keine Studien Mind. 1x/letztes Jahr: 18% (1‘250‘000) Mind. 1x/letzter Monat: 8.5% (600‘000) 45-54-Jährige: 52.4% (29‘000) Keine Studien verfügbar Keine Angaben möglich Schmerzmittel Dunkelziffer verfügbar 55-64-Jährige: 58.5% 75+-Jährige: 77.7% Schlaf-und Mind. 1x/letzter Monat Keine Studien Beruhigungs- Mind. 1x/letztes Jahr: 10.2% (800‘000) Mind. 1x/letzter Monat: 6.7% (550‘000) Keine Angaben Keine Studien verfügbar Keine Angaben möglich 65- bis 74-Jährige: 15.8% (86‘000) verfügbar mittel Substanzungebundene Süchte Problem.+ symptomatische Internetnutzung Problematische Internetnutzung: 0.9% (60‘000) Keine Studien Internetnutzung11 15-19-Jährige: 24.8% (109‘000) Nicht bekannt Keine Studien verfügbar Zunehmend Symptomatische +problematische Internetnutzung: 4.6% (320‘000) verfügbar Nur problematische Internetnutzung 15-19-Jährige: 6.5% (29‘000) 20-64-Jährige: tendenziell steigende Zahlen Anzahl gültiger Spielsperren in Moderat risikoreiches Spiel: 2.9% (198‘000- Pro Jahr: Zwischen 15-20-Jährige und >65-Jährige: Schweizer Casinos14 Glückspiel Mind. 1x/letztes Jahr Problematisches Spiel: 0.7% (48‘000 Keine direkten CHF 551 und 648 Entspannung beim tendenziell sinkende Zahlen 2008: 23‘000 (2012)12 46.4% (3.2 Mio.) Pathologisches Spiel: 0.4% (28‘000) Todesfälle Mio.13 legalen Geldspiel Tendenziell mehr Männer + mehr 2012: 36‘000 Total exzessives Glücksspiel: 1.1% (76‘000) Personen mit Netto-Einkommen pro 2013: 39‘000 Monat >CHF 5000 Mischkonsum Mindestens 2 Risikoreicher Konsum von mindestens zwei der folgenden Substanzen: Alkohol, Tabak, Cannabis Keine Studien Nicht bekannt Keine Angaben verfügbar Keine Angaben möglich Substanzen 9% der Bevölkerung (600‘000) verfügbar Alkohol und Rauchen: 15-29-Jährige Alkohol und Cannabis: 15-29-Jährige Alkohol ohne Risiko und tägliches Rauchen: 14.3% Alkohol ohne Risiko und Cannabis mind. 1x/Woche: 2% Keine Studien Alkohol plus Nicht bekannt - Eher stabil Alkohol mit Risiko und tägliches Rauchen: 28.8%. 2fach Alkohol mit Risiko und Cannabis mind. 1x/Woche: 8%. 4fach verfügbar erhöhtes Risiko für tägliches Rauchen erhöhtes Risiko für Cannabiskonsum Rauchen und Alkohol: 15-29-Jährige Rauchen und Cannabis: 15-29-Jährige Nichtrauchen, jedoch Alkohol mit Risiko: 26.9% Nichtrauchen, jedoch Cannabis mind. 1x/Woche: 2% Keine Studien Rauchen plus Nicht bekannt - Eher stabil Tägliches Rauchen und Alkohol mit Risiko: 52.5%. 2fach Tägliches Rauchen und Cannabis mind. 1x/Woche: 7.5%. verfügbar erhöhtes Risiko für erhöhten Alkoholkonsum Knapp 4fach erhöhtes Risiko für Cannabiskonsum Cannabis und Alkohol: 15-29-Jährige Cannabis und Tabak: 15-29-Jährige Kein Cannabis, jedoch Alkohol mit Risiko: 31.1% Kein Cannabis, jedoch tägliches Rauchen: 16.1% Keine Studien Cannabis plus Nicht bekannt - Eher stabil Cannabis mind. 1x/Woche und Alkohol mit Risiko: 72.2%. Gut Cannabis mind. 1x/Woche und tägliches Rauchen: 36.6%. Gut verfügbar 2fach erhöhtes Risiko für erhöhten Alkoholkonsum 2fach erhöhtes Risiko für tägliches Rauchen Problematisches Ungefähr Dreiviertel aller Spielenden in Beratung zeigen ein weiteres Suchtverhalten: 60% Tabakkonsum; 40% Alkoholkonsum; Keine Studien Nicht bekannt -- Keine Angaben möglich Spielen plus 4% Drogen.15 verfügbar

10 Suchtmonitoring Schweiz 2013 11 Suchtmonitoring Schweiz 2013 12 SGB 2012: Ohne Glücksspiele im Internet und Gamen, Computer- und Internetspiele 13 Die Schätzung der Problembelastung durch Geldspiele beruht auf den Antworten der im Rahmen der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB) 2012 schriftlich befragten Personen. Siehe hierzu: Eichenberger Yvonne und Margret Rihs-Middel (2014). Glücksspiel: Verhalten und Problematik in der Schweiz. Schlussbericht. Eine andere Studie aus dem Jahr 2009 kommt zu folgenden Ergebnissen: direkte soziale Kosten des Glücksspiels in Casinos 8,6 Millionen Franken jährlich; indirekte sozialen Kosten: jährlich 61,1 Millionen Franken. Siehe: BASS-Studie (2009): Soziale Kosten des Glücksspiels in Casinos. Studie zur Erfassung der durch die Schweizer Casinos verursachten sozialen Kosten. Im Auftrag der Eidgenössischen Spielbankenkommission ESBK 14 Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) (2009). Glücksspiel: Verhalten und Problematik in der Schweiz – Schlussbericht. Bern: ESBK. Die Zahlen für 2012 stammen aus der SGB, diejenigen für 2013 beruhen auf mündlichen Angaben der Spielbankenkommission im 2014. Siehe hierzu: Eichenberger Yvonne und Margret Rihs-Middel (2014). 15 BASS-Studie (2004): Glücksspiel und Spielsucht in der Schweiz. Empirische Untersuchung von Spielpraxis, Entwicklung, Sucht und Konsequenzen. Im Auftrag der Eidgenössischen Spielbankenkommission und des Bundesamtes für Justiz. Bern. Seite 2 von 2