Waldbaulinien Meierhof
Lingias da distanza dal guaud · Baden
Document
- Numer
- 2009-001401
- Gener
- Lingias da distanza dal guaud
- Vischnanca
- Baden
- Chantun
- Aargau
- Nivel
- Vischnanca
- Autoritad
- Gemeindeverwaltung
- Approvà da
- RR
- Decidì
- 16-09-2009
- En vigur dapi
- 16-09-2009
- Funtauna
- ÖREBlex, chantun Aargau
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STADT BADEN
SONDERNUTZUNGSPLANUNG GESAMTREVISION BAULINIEN- UND ÜBERBAUUNGSPLÄNE
TEILPLAN MEIERHOF
KANTON AARGAU
Baudepartsment Kanton Aargau ‚Abteilung Raumentwicklung
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Genehmigung durch den Regierungsrat
Aarau, den Ab.
Öffentliche Auflage vom: Beschlossen vom Stadtrat am:
Der Stadtammann:
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_ Der Staafsschrejber: 29. Mai bis 27. Juni 2007 d ( ®
25.8. 2008
Der Stadtschreiber:
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Stadt Baden, Planung und Bau ARCOPLAN Lüscher Pfister Keller 31. Oktober 2006 / 18. August 2008 baulinien35-6a_snp_meierhof
Auftraggeber: Planverfasser: Datum:
Datei:
SONDERNUTZUNGSVORSCHRIFTEN
GENEHMIGUNGSINHALT
neue Baulinie oder Baulinie mit Lage-
änderung gegenüber vorgängiger Baulinie Baulinie mit gleicher Lage wie vorgängige Baulinie_/ gere Abstände vorsieht, so gelten diese
sofern die kant. Gesetzgebung für Einfriedungen und Lärmschutz einrichtungen gegenüber Strassen gerin-
neue Strassen-/ Weglinie (Enteignungsrecht gemäss $ 132 BauG) neue Waldabstandslinie (Gebäude und dgl. gemäss 848 Abs 1a BauG)
LEG
Perimeter, in dem eine gesamtheitliche Parkierung mit rückwärtiger Zufahrt über die Parzelle Nr. 2518 nachgewiesen werden muss. Abweichungen
für gewerbliche Nutzungen, insbesondere eine Erschliessung ab Mellingerstrasse,
sind im Gestaltungsplan festzulegen. ALLLLL
Auf der Parzelle Nr. 28 ist innerhalb des grün schraffierten Bereiches eine durchgehende, öffentlich zugängliche Fusswegverbindung zwischen den
im Plan bezeichneten Punkten A und B oder den Punkten A1 und B1 mit einer minimalen Breite von 2 m sicherzustellen.
Aufhebung bisherigen Rechts
Überbauungspläne aufgehoben: « Vorstadt-Schadenmühle vom 30.10.1931
Mit der Inkraftsetzung dieses Sondernutzungsplanes werden folgende
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ORIENTIERUNGSINHALT
<=» Wichtige öffentliche Fusswegverbindungen | — Zonenabgrenzungen gemäss Nutzungsplan mit Zonenbezeichnung
Wald Waldgrenze, angrenzend an Bauzone Ra
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Gewässer Archäologische Fundstellen, Meldepflicht bei Bodeneingriffen
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Genehmigung
Protokoll des Regierungsrats Sitzung:
16. September 2009
Nr. 2009-001401
Stadt Baden; Aufhebung der kantonalen Nutzungspläne (Überbauungspläne) "Landstrasse A, Plan 04S" und "Landstrasse A, Plan 05S" vom 11. April 1972; Botschaft an den Grossen Rat; Gutheissung; Erschliessungsplan (Teilplan) "Meierhof"; Genehmigung; Publikation; Auftrag an Staatskanzlei
I.
Aufhebung der kantonalen Nutzungspläne "Landstrasse A (Plan Nr. 04S und Plan Nr. 05S)"; Botschaft
Die kantonalen Überbauungspläne aus der Mitte der 1960er-Jahre für die Landstrasse A halten ein Trassee für einen Ausbau der Mellingerstrasse auf vier Fahrstreifen frei. Dieses Ausbauprojekt wird schon seit Jahren nicht mehr verfolgt und ist nicht im kantonalen Richtplan aufgeführt. Das Verfahren zur Aufhebung der kantonalen Nutzungspläne "Landstrasse A" wurde durch die Stadt Baden gemeinsam mit dem Verfahren zum neuen Erschliessungsplan "Meierhof" veranlasst. Für die Aufhebung der kantonalen Nutzungspläne ist der Grosse Rat zuständig (§ 10 Baugesetz, BauG). Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt unterbreitet dem Regierungsrat den Entwurf einer entsprechenden Botschaft zur Gutheissung und Weiterleitung an den Grossen Rat. II.
Erschliessungsplan (Teilplan) "Meierhof"
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Sachverhalt 1.
Verfahren
1.1
Verfahrensdaten
Mitwirkungsbericht der Gemeinde Vorprüfungsbericht Öffentliche Auflage Beschluss Stadtrat Ablauf der Beschwerdefrist Eingereicht zur Genehmigung
24. November 2006 31. Januar 2007 29. Mai 2007 bis 27. Juni 2007 25. August 2008 8. Juli 2009 21. Juli 2009
Die Verfahrensvoraussetzungen für die Genehmigung sind erfüllt. 1.2
Rechtsschutzverfahren
Zur Vorlage sind keine Beschwerden eingereicht worden.
Versand: 24. September 2009
-2-
2.
Planungsgrundlagen
Die kantonalen Nutzungspläne "Landstrasse A (Plan Nr. 04S und Plan Nr. 05S)" vom 11. April 1972 werden aufgehoben und die kantonalen Interessen werden materiell soweit notwendig im Erschliessungsplan "Meierhof" gesichert. Die Vorlage stützt sich auf die rechtskräftige Nutzungsplanung Siedlung ab. 3.
Die Vorlage im Überblick
3.1
Vorlage
Im Bereich des Gebiets "Meierhof" werden neben den zwei oben erwähnten kantonalen Nutzungsplänen folgende kommunalen Erschliessungspläne aufgehoben beziehungsweise bei Bedarf ersetzt:
"Vorstadt-Schadenmühle" vom 30. Oktober 1931 "Äussere Mellingerstrasse-Meierhof" vom 30. Oktober 1931 "Äussere Mellingerstrasse-Meierhof" vom 7. März 1941 "Schadenmühle-Meierhof" vom 1. September 1942 "Meierhof" vom 26. September 1967
Der neue Erschliessungsplan "Meierhof" beschränkt sich auf wenige wesentliche Festlegungen. Entlang der südlichen Kehlstrasse sowie den östlich gelegenen Erschliessungsstrassen werden einzelne Baulinien mit kleineren Strassenabständen festgelegt, als dies § 111 BauG vorsieht. Bei den meisten davon handelt es sich um Baulinien mit gleicher Lage wie die bereits rechtskräftigen Baulinien. Im Weiteren sichert der Erschliessungsplan wichtige Fusswegverbindungen innerhalb des Quartiers. Im Bereich "Sonneberg" legt der Erschliessungsplan eine Waldbaulinie im Abstand von 10 Metern fest. Im gesamten übrigen Bereich gilt der Waldabstand nach Baugesetz. Im Bereich der Unterführung der Kantonsstrasse unter die SBB-Linie wird ein Perimeter ausgeschieden, für welchen eine gesamtheitliche Parkierung mit rückwärtiger Zufahrt über die Parzelle 2'518 nachgewiesen werden muss. Abweichungen für gewerbliche Nutzungen, insbesondere eine Erschliessung ab Mellingerstrasse wie auch neue Baulinien sind gemäss Vorgabe der Gemeinde mit einem separaten Gestaltungsplan festzulegen. 3.2
Gegenstand der Genehmigung
Zu genehmigen ist der verbindliche Inhalt folgender Vorlage: Erschliessungsplan
-3-
Erwägungen 4.
Beurteilung der Vorlage
4.1
Überprüfungsbefugnis
Die Genehmigungsbehörde prüft die Nutzungspläne und -vorschriften auf Rechtmässigkeit, auf Übereinstimmung mit den kantonalen Richtplänen und auf angemessene Berücksichtigung der kantonalen und regionalen Interessen (§ 27 Abs. 2 BauG). Dazu gehören namentlich die Anforderungen nach § 17 BauG. 4.2
Raumplanerische Beurteilung
Die Aufhebung der zum Teil sehr alten Erschliessungspläne beziehungsweise die Beschränkung auf das aus heutiger Sicht Notwendige ist sachgerecht. Dasselbe gilt für die gewählte Unterscheidung der Baulinien zwischen solchen, die eine Lageänderung gegenüber der aktuellen Festlegung erfahren und solchen, welche zwar neu beschlossen werden, sich jedoch an gleicher Lage wie die vorgängigen Baulinien befinden. Innerhalb des Perimeters sollen verschiedene kommunale Erschliessungspläne (Überbauungspläne) aufgehoben werden. Ebenfalls aufgehoben werden sollen die kantonalen Überbauungspläne "Landstrasse A" vom 11. April 1972. Der neue Erschliessungsplan enthält keine verbindlichen Festsetzungen für neue Erschliessungsanlagen, mit Ausnahme der Sicherung von einzelnen Fusswegverbindungen, insbesondere vom Wald zur Mellingerstrasse sowie die Verpflichtung der rückwärtigen Erschliessung in einem beschränkten Perimeter zwischen Schadenmühleplatz und der Unterführung der Kantonsstrasse zur SBB-Linie. Die bestehenden Erschliessungselemente im Gebiet genügen sowohl für den motorisierten Individualverkehr als auch für den Langsamverkehr. Nach der Aufhebung von Baulinien entlang von Strassen gelten im Grundsatz die ordentlichen Strassenabstände nach § 111 BauG. Die Baulinien mit kleineren Abständen als jene gemäss § 111 BauG sind städtebaulich nachvollziehbar begründet. Entlang der Mellingerstrasse wird mit einer Ausnahme auf die Ausscheidung von Baulinien verzichtet: somit kommen die Abstandsvorschriften von § 111 BauG zur Anwendung. Bestehende Bauten im Unterabstand unterstehen der Besitzstandsgarantie. Bei grösseren Umbauten oder Neubauten sind die Normabstände einzuhalten. Im Bereich der bestehenden Bauten an der Mellingerstrasse Parzellen 2'618, 2'739, 3'424 und 3'425 werden Baulinien entlang der bestehenden Gebäudeflucht ausgeschieden. Es wird geltend gemacht, dass die Bauten in die Strassenflucht integriert sind und ihre Stellung das Strassenbild prägt. Insgesamt sind die Begründungen für das Unterschreiten des Normabstands nach Baugesetz nachvollziehbar. An der Mellingerstrasse 54–60a (Parzellen 2'459, 2'460 und 2'517) werden die Baulinien in einem separaten Gestaltungsplan festgelegt. Dieses Resultat aus dem Mitwirkungsverfahren ist situationsgerecht. Auf diese Weise können die städtebaulichen Fragen und die offenen Erschliessungsprobleme gesamthaft und koordiniert angegangen werden. Im Gebiet der oberen Kehlstrasse wird neu eine Waldbaulinie für Gebäude gemäss § 48 Abs. 1a BauG im Abstand von 10 Metern ab Waldgrenze festgelegt. Alle Parzellen sind bereits überbaut. Durch diese Ausnahmeregelung werden die tatsächliche Situation und der Plan in Übereinstimmung gebracht.
-4-
Zweckmässigerweise gilt mit dieser Festlegung für "Kleinbauten und dergleichen" nach wie vor der Waldabstand gemäss § 48 Abs. 1b BauG (8 Meter). 4.3
Gesamtbeurteilung und Koordination mit den kantonalen Nutzungsplänen
Die Vorlage erfüllt die gesetzlichen Voraussetzungen für die Genehmigung. Vorbehalten bleibt, soweit der kommunale Erschliessungsplan davon betroffen ist, die Aufhebung der kantonalen Nutzungspläne "Landstrasse A (Plan Nr. 04S und Plan Nr. 05S)" vom 11. April 1972 durch den Grossen Rat. Beschluss 1. Es werden die im Entwurf vorliegende Botschaft an den Grossen Rat gutgeheissen und die Staatskanzlei mit der Weiterleitung beauftragt. 2. Der Erschliessungsplan "Meierhof" der Stadt Baden vom 25. August 2008 wird genehmigt. 3. Vorbehalten bleibt, soweit der Erschliessungsplan davon betroffen ist, die Aufhebung der kantonalen Nutzungspläne (Überbauungspläne) "Landstrasse A, Plan 04S" und "Landstrasse A, Plan 05S" vom 11. April 1972 durch den Grossen Rat. 4. Die Staatskanzlei wird mit der Publikation von Ziffer 2 und 3 im Amtsblatt beauftragt. Rechtsmittelbelehrung 1. Gegen diesen Entscheid kann innert einer nicht erstreckbaren Frist von 30 Tagen beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, Obere Vorstadt 40, 5000 Aarau, Beschwerde geführt werden. Die Frist beginnt einen Tag nach der Publikation des Entscheids im kantonalen Amtsblatt. Sie steht still vom Samstag vor Palmsonntag bis Ostermontag, vom 1. Juli bis 15. August und vom 20. Dezember bis 10. Januar. 2. Die Beschwerdeschrift ist von der Partei selbst oder von einer Anwältin bzw. einem Anwalt zu verfassen, welche oder welcher gemäss dem Bundesgesetz über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte vom 23. Juni 2000 (Anwaltsgesetz, BGFA; SR 935.61) zur Vertretung vor Gericht berechtigt ist. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, das heisst es ist a) anzugeben, wie das Verwaltungsgericht entscheiden soll, und b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird. 3. Auf eine Beschwerde, welche den Anforderungen gemäss den Ziffern 1 oder 2 nicht entspricht, wird nicht eingetreten.
-5-
4. Eine Kopie des angefochtenen Entscheids ist der unterzeichneten Beschwerde beizulegen. Allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich einzureichen. 5. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, das heisst die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen.
Verteiler Stadtrat, Rathausgasse 1, 5401 Baden Departement Bau, Verkehr und Umwelt Abteilung Raumentwicklung BVU (mit Akten) Rechtsabteilung BVU Abteilung Verkehr BVU Staatskanzlei (Amtsblatt) Staatsschreiber: