2023.RRGR.305
I 226-2023 Müller (Orvin, SVP) Solidaritätsaktion für jüdische Mitmenschen. Antwort des Regierungsrates
Rubrum
I
Parlamentarischer Vorstoss Antwort des Regierungsrates
Vorstoss-Nr.: 226-2023 Vorstossart: Interpellation Richtlinienmotion: ☐ Geschäftsnummer: 2023.RRGR.305
Eingereicht am: 04.11.2023
Fraktionsvorstoss: Nein Kommissionsvorstoss: Nein Eingereicht von: Müller (Orvin, SVP) (Sprecher/in) Pichard (Biel/Bienne, GLP) Kullmann (Thun, EDU) Plüss-Zürcher (Boll, FDP) Weitere Unterschriften: 0
Dringlichkeit verlangt: Ja Dringlichkeit gewährt: Ja 30.11.2023
RRB-Nr.: 80/2024 vom 31. Januar 2024 Direktion: Direktion für Inneres und Justiz Klassifizierung: Nicht klassifiziert
Solidaritätsaktion für jüdische Mitmenschen
In Anbetracht der historischen und aktuellen Herausforderungen, mit denen die jüdische Gemeinschaft konfrontiert ist, wird der Regierungsrat um Beantwortung folgender Fragen gebeten:
Erwägungen
1. Welche symbolischen Handlungen und Zeichen der Solidarität gedenkt er bis Ende dieses Jahres zu unternehmen, um unsere jüdischen Mitmenschen zu unterstützen und ihnen unsere Verbundenheit auszudrücken?
2. Das Tu-Bischwat-Fest, auch bekannt als das «Neujahrsfest der Bäume», ist ein bedeutender Tag im jüdischen Kalender, der traditionell mit dem Pflanzen von Bäumen begangen wird. Wäre der Regierungsrat bereit, in Zusammenarbeit mit dem Berner Rabbiner und der jüdischen Gemeinde, diesen Brauch zu ehren und am 24./25. Januar 2024 eine Baumpflanzaktion im Perimeter der Korrektion Thunstrasse Muri zu organisieren und somit ein starkes Zeichen der Verbundenheit mit der Natur und der jüdischen Gemeinde im Kanton Bern zu setzen?
Begründung der Dringlichkeit: Die Anfrage ist zeitgebunden und aufgrund der Aktualität dringlich.
Antwort des Regierungsrates
1. Welche symbolischen Handlungen und Zeichen der Solidarität gedenkt er bis Ende dieses Jahres zu unternehmen, um unsere jüdischen Mitmenschen zu unterstützen und ihnen unsere Verbundenheit auszudrücken?
Anlässlich der Einsetzungsfeier des neuen Rabbiners der Jüdischen Gemeinden Bern und Biel vom 19. Oktober 2023 hatte Regierungsrätin Evi Allemann im Namen der Berner Regierung die Terrorangriffe der Hamas gegen Israel aufs Schärfste verurteilt. Sie sprach den anwesenden Mitgliedern der beiden Gemeinden, den Familien und Bekannten, die von diesem Angriff und dessen Folgen ganz direkt betroffen sind, ihr tief empfundenes Mitgefühl aus.
Zudem fungiert der Beauftragte für kirchliche und religiöse Angelegenheiten des Kantons Bern als Verbindungsstelle zwischen den kantonalen Behörden und den Jüdischen Gemeinden. Er steht mit den Verantwortungsträgern der Jüdischen Gemeinden in einem vertrauensvollen Austausch.
2. Das Tu-Bischwat-Fest, auch bekannt als das «Neujahrsfest der Bäume», ist ein bedeutender Tag im jüdischen Kalender, der traditionell mit dem Pflanzen von Bäumen begangen wird. Wäre der Regierungsrat bereit, in Zusammenarbeit mit dem Berner Rabbiner und der jüdischen Gemeinde, diesen Brauch zu ehren und am 24./25. Januar 2024 eine Baumpflanzaktion im Perimeter der Korrektion Thunstrasse Muri zu organisieren und somit ein starkes Zeichen der Verbundenheit mit der Natur und der jüdischen Gemeinde im Kanton Bern zu setzen?
Der Regierungsrat hat keine entsprechende Anfrage seitens der Jüdischen Gemeinden erhalten, weshalb im Perimeter der Korrektion Thunstrasse Muri keine Baumpflanzaktion organisiert wurde.
Verteiler ‒ Grosser Rat