VIII D/21/8

Ergänzungsvereinbarung zur Ostschweizer Spitalvereinbarung

Vom 01.04.2021 (Stand 01.01.2022)

Die Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren der Kantone der GDK-Ost (AI, AR, GL, GR, SG, SH, TG und ZH)

erlassen:

Art. 1 Zweck

Die Ergänzungsvereinbarung stellt eine Ergänzung zur Ostschweizer Spitalvereinbarung vom 17. August 20111 dar und legt die Abgeltung der Kosten für die universitäre Lehre und Forschung der Vereinbarungskantone fest.

Art. 2 Abgeltung der Kosten für die universitäre Lehre und Forschung

In Anlehnung an die interkantonale Vereinbarung zur Finanzierung der ärztlichen Weiterbildung (WFV)2 ergeben sich auf der Basis von 9 000 Franken pro Vollzeitäquivalent (VZÄ) für die Vereinbarungskantone jährlich folgende Ansprüche und Verpflichtungen:

Bevölkerung3

VZÄ4

zu beziehen (in Franken)

zu zahlen (in Franken)

Netto-Betrag (in Franken)

AI

16 128

0.00

0

185 101

-185 101

AR

55 445

63.16

568 440

636 344

-67 904

GL

40 590

34.00

306 000

465 852

-159 852

GR

199 021

244.81

2 203 290

2 284 169

-80 879

SG

510 734

661.22

5 950 980

5 861 707

89 273

SH

82 348

57.71

519 390

945 110

-425 720

TG

279 547

263.55

2 371 950

3 208 368

-836 418

ZH

1 539 275

2148.10

19 332 900

17 666 298

1 666 602

2 723 088

3472.55

31 252 950

31 252 950

0

Die Vereinbarungskantone mit einem negativen Netto-Betrag überweisen diesen bis Ende Oktober 2022 dem Kanton Zürich. Der Kanton Zürich überweist den Vereinbarungskantonen mit einem positiven Netto-Betrag deren Betrag bis Ende November 2022.

Art. 3 Inkrafttreten / Dauer

Die Ergänzungsvereinbarung tritt per 1. Januar 2022 in Kraft. Sie ist bis am 31. Dezember 2022 befristet.

Die Ergänzungsvereinbarung tritt mit Inkrafttreten der WFV ausser Kraft.

SBE 2022 06