Guide général (version allemande) (PDF, 1.8 Mo)
zum Ausfüllen der Steuererklärung für natürliche Personen
Wegleitung von Französisch ins Deutsche übersetzt. Die Französische Wegleitung ist massgebend. 1
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Inhaltsverzeichnis | ||
– | Vorbemerkungen | 4 |
– | Bevor Sie Ihre Steuererklärung ausfüllen | 5 |
– | Nach dem Ausfüllen Ihrer Steuererklärung | 6-7 |
– | Neuerungen zum Steuerjahr 2018 | 8-9 |
– | Termine: Das müssen Sie wissen! | 10 |
– | Nützliche Informationen | 11 - 17 |
– | Persönliche, professionelle und Familienverhältnisse | 18 - 19 |
– | Erwerbseinkommen | 20 - 23 |
– | Renten und Pensionen | 24 - 25 |
– | Vermögenserträge | 26 - 31 |
– | Andere Einkünfte | 32 |
– | Abzüge | 33 |
– | Sachliche Abzüge | 34 - 39 |
– | Persönliche Abzüge | 40 - 45 |
– | Vermögen | 46 - 49 |
– | Kapitalabfindungen | 50 - 52 |
– | Steuerberechnung | 52 |
– | Steuererhebung | 52 - 53 |
– | Tarife | 54 - 57 |
– | Rückruf der Modalitäten der Steuererhebung | 58 - 59 |
– | Beziehungen zwischen Kantonen | 59 |
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Sehr geehrte Damen und Herren,
In der Beilage senden wir Ihnen die Steuererklärung 2018 mit verschiedenen Zusatzformularen. Wir bitten Sie diese Dokumente auszufüllen und bis zum 28. Februar 2019 an das Gemeindesteuerbüro zurückzusenden.
Vorbemerkungen Lesen Sie bitte zuerst die für Sie zutreffenden Coden der Wegleitung nach und füllen Sie die Einlageblätter und die Steuererklärung erst nachher aus. Verschieben Sie das Ausfüllen, so un- angenehm es ist, nicht auf den letzten Tag der Frist (28. Februar 2019). Sind Sie über irgendeine Frage im Zweifel, so erkundigen Sie sich bitte beim Steuerbüro der Gemeinde oder bei der kan- tonalen Steuerverwaltung.
Sollte ein Steuerpflichtiger mit selbständigem Erwerbseinkommen die Zusatz-Wegleitung (Aus- gaben alle 2 Jahre) für Selbständigerwerbende nicht erhalten haben, ist er gebeten, diese beim Steuerbüro der Gemeinde zu verlangen. Das Gleiche gilt für Steuerpflichtige mit landwirtschaft- lichem Erwerbseinkommen.
Grundprinzip:
die Steuerklärung 2018 muss auf Grund der Einkommen des Jahres 2018 ausgefüllt werden.
Die Ehe beeinflusst die Steuerverhältnisse der Ehegatten für das laufende Steuerjahr (Staat und dBst). Die zwei Ehegatten werden zusammen für das ganze Steuerjahr 2018 besteuert. Sie müssen nur eine (gemeinsame) Steuererklärung 2018 ausfüllen.
Eine vollständige Steuererklärung
Der Steuerzahler hat die Verpflichtung, die Steuererklärung 2018 auf genaue, vollständige Art auszufüllen die der Wahrheit entspricht. Die Nichtübergabe der Steuererklärung oder die Über- reichung einer unvollständigen sogar falschen Steuererklärung sind strafbare Steuerverstösse (Art. 198 ff StG, 174 ff dBst).
Die beiliegende Steuererklärung dient als Grundlage für die Veranlagung der Einkommens- und Vermögenssteuer für das Jahr 2018 und für die direkte Bundessteuer 2018.
In der Steuererklärung sind in der Regel das Einkommen, das im Jahr 2018 erzielt wurde, und der Stand des Vermögens auf den 31. Dezember 2018 anzugeben.
Beim Vermögen ist zu beachten, dass alle Vermögenswerte anzugeben sind, ohne Rücksicht darauf, welchen Wert sie im Einzelnen aufweisen. Diese Angaben sind auch dann zu machen, wenn sich keine Vermögenssteuerpflicht ergibt, weil das steuerbare Vermögen den Betrag von Fr. 54'000.- nicht erreicht. Nichtdeklaration bedeutet unvollständiges Ausfüllen der Steuererklä- rung mit all seinen Folgen.
Es wird besonders darauf aufmerksam gemacht, dass die Erhebung der Verrechnungssteuer auf Vermögenserträgen, (z.B. Sparheft-, Kassenschein- und Obligationenzinsen) die Deklara- tionspflicht für diese Erträge und das Vermögen nicht aufhebt. Die Nichtangabe hat zur Folge, dass eine Anrechnung der abgezogenen Verrechnungssteuer an die für das gesamte Einkom- men und Vermögen geschuldeten Staats -und Gemeindesteuern nicht vorgenommen werden könnte, insbesondere nicht in einem eventuellen späteren Nach- und Strafsteuerverfahren.
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Bevor Sie Ihre Steuererklärung ausfüllen
Bereiten Sie zunächst alle Dokumente vor, die – Belege über die Kosten für die Verwal- Sie zum Ausfüllen der Steuererklärung benöti- tung von Wertschriften und Kapitalanla- gen. Damit haben Sie bereits die Hälfte der Ar- gen. beit getan. Je nach Ihrer persönlichen Situa- tion sollten folgende Unterlagen griffbereit sein: – Originalbelege über Lotterie-, Sport-Toto-, PMU- und anderen Gewinnen.
Offizielle Lohnausweise für alle erhalte- nen Löhne sowie für den Einkauf von Bei- – Belege für Weiterbildungs- und Umschu- tragsjahren in der 2. Säule (Pensionskasse lungskosten. / BVG)
Offizielle Bescheinigung über Beiträge
– Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung an die Säule 3a. und detaillierter Auszug des Privatkon- tos, bei selbstständiger Erwerbstätigkeit, Fragebogen für Selbstständigerwerbende – Versicherte mit Anspruch auf Prämienver- (Formular 2). billigung der Krankenversicherung werden an die Ziffern 5250 und 5254 der Weglei- tung verwiesen.
Belege über Taggelder (Arbeitslosen- kasse, Invaliden-, Kranken- und Unfallversi- cherung). – Belege über Schuldzinsen/Schulden.
– Rentenbescheinigungen (AHV/IV, Pensions- – Belege für Fremdbetreuungskosten Ihres kasse und andere Renten). Kindes/Ihrer Kinder.
– Belege für erhaltene oder bezahlte Unter- – Belege des Einkaufswerts Ihrer Lebens- haltsbeiträge. und Rentenversicherung.
Belege für Einkommen aus Mieteinnah- men und Liegenschaftsunterhaltskos- ten.
Belege für Ihre Spar-, Lohn-, Anlage-, Post- und andere Konten.
Belege über Erträge aus Wertschriften (Aktien, Obligationen, Anlagefonds usw.).
Bankbescheinigungen über den Steuer- wert Ihres Titels per 31. Dezember 2018 (oder per Ende der Steuerpflicht).
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Nach dem Ausfüllen Ihrer Steuererklärung
Mit der Steuererklärung einzureichende Belege Nur Kopien der Belege im A4-Format vor- zulegen, da keine Unterlagen retourniert werden. Einkommen
tos, bei selbständiger Erwerbstätigkeit, Fragebogen für Selbständigerwerbende (Formular 2).
dem Ausland. Wenn diese im Ausland besteuert werden, Besteuerung zu bewei- sen
Wenn beim einen Nettoertrag aus Liegen- schaft des Privatvermögens angegeben wird (Code 300) und Unterhaltskosten und/oder Betriebskosten geltend gemacht werden, sind nur die Kopien von der End- | rechnungen (nicht abziehbare Anzahlun- gen), deren Betrag höher als Fr. 1000.– beizulegen. Abzüge
zinsen/Schulden nur bei neuer Darle- hensverträge, die im Bezugsjahr abge- schlossen wurden und/oder Passivzin- sen, privaten Schulden, höher als Fr. 500.-. Abrechnung Auflösung fester Zinssatz.
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Vermögen
Steuerpflichtige, die über ein Wertschriften- depot verfügen, legen den Steuerauszug dem Wertschriften-verzeichnis bei (Formu- lar 5). Bei jeglicher Transaktion (Kauf/Verkauf) von Wertschriften im Verlauf des Jahres sind die Kauf- und Verkaufsabrechnungen dem Wertschriftenverzeichnis beizulegen. Wurde ein Privatkredit gewährt oder ein bestehender Privatkredit rückbezahlt, müssen die entsprechenden Belege beige- legt werden. Wenn Sie beteiligt sind in eine Erbschaft, Erbschaftsurkunde beilegen. Das Beiblatt DA-1/R-US muss ausgefüllt und in der Steuererklärung beigelegt wer- den. Andernfalls kann keine Rückerstat- tung vorgenommen werden. | Die Kosten für die Wertschriftenverwaltung und Kapitalanlagen müssen ausgewiesen werden.
Wenn Sie von einem anderen Kanton oder vom Ausland im Jahr zugezogen sind, bitte geben Sie uns alle Belege, die die Ausfül- lung Ihrer Steuererklärung erlaubt haben, sowie eine Kopie der Steuerentscheidung des Kantons/Landes des Vorjahres.
Die Steuerbehörde kann nachträglich wei- tere Unterlagen anfordern, die zu Über- prüfungszwecken erforderlich sind. In all Ihren Beziehungen mit der Steuer- verwaltung, setzen Sie bitte Ihre Kontroll- nummer. Sie finden diese auf der ersten Seite der Steuererklärung. |
Der Steuerpflichtige muss der Steuerbehörde während des Steuerverfahrens auf Anfrage alle erforderlichen Dokumente vorlegen können. Wir empfehlen Ihnen deshalb, alle Origi- nalbelege in ihren persönlichen Unterlagen aufzubewahren.
Alle Dokumente, die Sie mit Ihrer Steuererklärung einreichen, werden elektronisch erfasst und anschliessend vernichtet.
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Neuerungen zum Steuerjahr 2018
1. Informationsanfrage auf elektronischem Weg
Das Ersuchen von Belegen durch die Steuerbehörde per E-Mail hat den gleichen Stellenwert wie eine erste postalische Briefzustellung in Papierform.
Bleibt diese erste Anfrage unbeantwortet, kann eine schriftliche, gebührenpflichtige Erinnerung in Papierform folgen.
2. Begründeter Abzug für ein Arbeitszimmer
Das Bundesgericht hat festgehalten, dass Steuerpflichtige, die es aus persönlichen Gründen vorzie- hen, von zu Hause zu arbeiten, obschon ihnen ein Arbeitsplatz am Arbeitsort zur Verfügung steht, keinen Abzug für ein privates Arbeitszimmer geltend machen können. Die erforderlichen Bedingun- gen sind von den jeweiligen Umständen abhängig, doch die Praxis, dass ein Abzug nur dann möglich ist, wenn die Berufsausübung am Arbeitsort nicht möglich oder zumindest nicht aus vernünftigen Gründen verlangt werden kann, wird strikt eingehalten.
Demnach kann der Abzug für ein Arbeitszimmer nur gemäss den obenerwähnten Erwägungsgrün- den gewährt werden.
3. Zahlungen per Internet
Wir machen Sie erneut darauf aufmerksam, dass wir seit dem Steuerjahr 2017 über ein neues Post- checkkonto verfügen.
Deshalb bitten wir Sie darauf zu achten, dass Sie bei einer Online-Zahlung die Referenznummer auf Ihrem Einzahlungsschein eintragen.
Richtig adressierte Überweisung = Korrekt verbuchte Zahlung So verhindern Sie Verzugszinsen
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WICHTIGE INFORMATION: Die Postcheckkontonummer für die Kantonssteuer unterscheidet sich von jener für die Bundessteuer
Die Referenznummer ändert sich je nach Steuerart und Steuerjahr
Wenn Sie über das Internet bezahlen, ist es wichtig, die von Ihrem Zahlungsprogramm vorgeschlagenen Nummern zu überprüfen!
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Termine: Das müssen Sie wissen! Einreichen der Steuererklärung
Die unterzeichnete Steuererklärung ist bis zum 28. Februar 2019 mit allen erforderlichen Beilagen beim Gemeindesteueramt einzureichen.
Was muss ich tun, wenn ich den Termin vom 28. Februar 2019 nicht einhalten kann?
Sie können bei der Steuerverwaltung, Section des personnes physiques, 2 Rue de la Justice, 2800 Delémont, Tel.-Nr. 032 420 55 65, eine Fristverlängerung beantragen.
Ein Fristverlängerungsgesuch ist am Ende diese Wegleitung zu finden.
Besitzer von einem SuisseID-Schlüssel, Sie können eine Fristverlängerung auch über den virtuellen Schalter www.jura.ch/guichet beantragen.
Die Einreichungsfrist der Steuererklärung wird anschliessend bis zum 31. Oktober 2019 verlängert, sofern aus den vorangehenden Steuerjahren keine Rückstände bestehen. Für die Fristverlängerung ist eine Gebühr von Fr. 30.– geschuldet. Wenn Sie Ihre Steuererklärung vor dem 15. Mai 2019 beim Gemeindesteueramt einreichen können, müssen Sie keine Fristverlängerung beantragen. So können Sie diese Gebühr vermeiden.
Meine Steuererklärung wird von einem/einer Steuerberater/in ausgefüllt
Wenn Sie die Steuererklärung an Ihren/Ihre Steuerberater/in anvertraut haben, kann sie/er in Ihrem Namen am virtuellen Schalter im Internet eine Fristverlängerung bis 31. Oktober 2019 beantragen. Für diese wird Ihnen eine Gebühr von Fr. 30.– verrechnet.
Was passiert, wenn Sie vor dem 15. Mai keine Fristverlängerung beantragt haben und auch nicht Ihre Steuererklärung an diesem Zeitpunkt abgegeben haben.
Ab Juni 2019 erhalten Sie ein Erinnerungsschreiben, für dieses wird eine Gebühr von Fr. 40.– erhoben. Eine Frist von 14 Tagen wird Ihnen dann gewährt, um Ihre Steuererklärung einzureichen oder um eine zusätzliche Frist zu beantragen.
Wenn Sie die in der Erinnerung genannte Frist verstreichen lassen, wird Ihnen ein Mahnschreiben zugestellt. Die Gebühr dafür beträgt Fr. 60.– und es wird Ihnen eine letzte Frist von 10 Tagen gewährt.
Was passiert, wenn ich die letzte Frist von zehn Tagen verstreichen lasse?
In diesem Fall werden Sie von Amtes wegen veranlagt mit einer Busse bis Fr. 1'000.– und bis zu Fr. 10'000.-- im Wiederholungsfall oder schweren Fall. Ihr Dossier wird entsprechend die Belege im unserem Besitz ausgewertet werden.
Was passiert, wenn ich meine Steuererklärung nicht bis zum festgelegten Termin am
31. Oktober 2019 einreiche?
Dann erhalten Sie im November 2019 ein letztes Mahnschreiben, für dieses wird eine Gebühr von Fr. 60.– erhoben. Wenn Sie die im Mahnschreiben eingeräumte Frist von 10 Tagen verstreichen lassen, werden Sie von Amtes wegen veranlagt mit einer Busse bis Fr. 1'000.– und bis zu Fr. 10‘000.– im Wiederholungsfall oder schweren Fall.
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Nützliche Informationen
1. Ehepaar- und Familienbesteuerung
Mit der Ehepaar- und Familienbesteuerung befasst sich das Kreisschreiben der Eidgenössischen Steuerverwaltung Nr. 30 vom 21. Dezember 2010, das am 1. Januar 2011 in Kraft trat.
Ziel des Kreisschreibens war es, der aktuellen Vielfalt der Familienkonstellationen Rechnung zu tra- gen. In den nachfolgenden Tabellen sind ein paar mögliche „Familientypen“ und ihre steuerliche Be- handlung abgebildet.
Weitere Informationen sind auf der Website http://www.jura.ch/DFI/CTR/Personnes-physiques.html zu finden.
Ehepaare mit minderjährigem Kind
Staatssteuer Direkte Bundessteuer
Unterhaltszahlungen für das --- --- Kind Kinderabzug Abzug erlaubt Ebenso (Code 620)
Zusätzlicher Versicherungs- und Sparzinsenabzug für das Kind (Code 525) Abzug erlaubt Ebenso
Abzug der nachgewiesenen Kos- Kinderbetreuungskostenab- Ebenso/ Höchstbe- ten bis zum Höchstbetrag (14. Al- zug(Code 555) tersjahr) trag dBst. (14. Al- tersjahr)
Gemeinsame Veranlagung mit Tarif Verheiratetentarif Elterntarif
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Konkubinatspaare (1 Haushalt) mit gemeinsamem minderjährigem Kind, ohne gemein- same elterliche Sorge, ohne Unterhaltszahlungen
Staatssteuer Direkte Bundessteuer
--- --- Unterhaltszahlungen für das Kind Der Elternteil, der die elterliche Ebenso Kinderabzug Sorge innehat (code 620)
Zusätzlicher Versicherungs- Der Elternteil, der die elterliche und Sparzinsenabzug für das Ebenso Sorge innehat Kind (Code 525)
Kinderbetreuungskostenab- Ebenso (14. Altersjahr) Der Elternteil, der die elterliche zug(Code 555) Sorge innehat, kann die effektiven Kosten abziehen (14. Altersjahr)
Für den Elternteil, der die elterli- Für den Elternteil, der die elterli- che Sorge innehat, gilt der Tarif che Sorge innehat, gilt der El- Tarif „Einzelperson“.* terntarif.
Für den anderen Elternteil gilt der Für den anderen Elternteil gilt Tarif „Einzelperson“.* der Grundtarif.
*Gemäss Art. 35 Abs. 1 des jurassischen Steuergesetzes (LI RSJU 614.11), gilt der „Verheiratetentarif“ für verheiratete, im gemeinsamen Haushalt lebenden sowie für Verwitwete, Geschiedene, getrennt lebende oder ledige Personen, die mit unterhaltsberechtigten Kindern oder betreuungsbedürftigen Per- sonen, deren Unterhalt sie zur Hauptsache bestreiten, im gleichen Haushalt zusammenleben.
Demnach ist Art. 35 Abs. 1 (Verheiratetentarif) ausschliesslich anwendbar für Ehepaare mit ge- meinsamem Haushalt sowie für Verwitwete, Geschiedene, getrennt lebende oder ledige Personen, die mit unterhaltsberechtigten Kindern oder betreuungsbedürftigen Personen, deren Unterhalt sie zur Hauptsache bestreiten, im gleichen Haushalt zusammenleben. Für Konkubinatspaare mit Kindern kommt der Verheiratetentarif folglich nicht zur Anwendung, da sie nicht allein einen Haushalt führen.
NB: Haben Konkubinatspaare keine amtlichen Schritte zur Regelung der elterlichen Sorge eingelei- tet, für Kinder, die vor dem 1. Januar 2014 geboren wurden, wird die elterliche Sorge an der Mutter übertragen. Auf gemeinsamen Antrag der Eltern kann die Vormundschaftsbehörde ihnen die ge- meinsame elterliche Sorge übertragen.
Eltern, die die gemeinsame elterliche Sorge gesetzlich geregelt haben, mussten in der Steuererklä- rung eine Kopie des Beschlusses der Vormundschaftsbehörde beilegen.
In jedem Fall, wird die elterliche Sorge automatisch an beide Elternteile verfügen, für die Kinder die nach dem 1. Januar 2014 geboren wurden.
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Konkubinatspaare (1 Haushalt) mit gemeinsamem minderjährigem Kind, mit gemein- same elterliche Sorge, ohne Unterhaltszahlungen
Staatssteuer Direkte Bundessteuer
--- --- Unterhaltszahlungen für das Kind Die Eltern erhalten jeden die Ebenso Kinderabzug Hälfte der Kinderabzug (Code 620)
Zusätzlicher Versicherungs- Die Eltern erhalten jeden die und Sparzinsenabzug für das Ebenso Hälfte der Kinderabzug Kind (Code 525) Jede der Eltern kann die bewiese- Kinderbetreuungskostenab- nen Kinderbetreuungskosten ab- Ebenso zug(Code 555) ziehen, die bis zum Höchstbetrage von die Hälfte des erlaubten Ab- zugs.
Jeder Elternteil wird nach dem Der Elternteil, der den Grossteil der Unterhaltung des Kindes Tarif „Einzelperson“ * besteuert. versichert (das heisst im Allge- Tarif meinen derjenige mit dem höchsten Einkommen), wird ge- mäss der Elterntarif besteuert.
Für den anderen Elternteil gilt der Grundtarif.
* Siehe vorherige Seite
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Getrennt lebende, geschiedene oder unverheiratete Eltern (2 Haushalte) mit volljährigem Kind in Erstausbildung, mit Unterhaltszahlungen. Das Kind lebt bei einem Elternteil.
Staatssteuer | Direkte Bundessteuer | ||
Die Unterhaltszahlungen sind für das anspruchsberechtigte, | |||
Unterhaltszahlungen für das | volljährige Kind steuerfrei. | Ebenso | |
Kind | Die Unterhaltszahlungen kön- nen vom leistenden Elternteil nicht mehr in Abzug gebracht werden. | ||
Der Unterhaltszahlungen leis- tende Elternteil kann den Kin- derabzug geltend machen, so- fern das Kind noch unterhalts- berechtigt ist. | |||
Kinderabzug | Leisten beide Elternteile Unter- | Ebenso | |
(Code 620) | haltszahlungen, kann der El- ternteil mit dem höheren Ein- kommen den Kinderabzug gel- tend machen. Der andere El- ternteil kann den Unterstüt- zungsabzug geltend machen, sofern seine Leistungen min- destens in der Höhe des Abzugs erfolgen. | ||
Zusätzlicher Versicherungs- | Im Prinzip der Elternteil, der | Ebenso | |
und Sparzinsenabzug | den Kinderabzug geltend ma- | ||
(Code 525) | chen kann. | ||
Der Elternteil, der den Kin- | |||
Zusätzlicher Abzug für Kinder | --- | ||
in auswärtiger Ausbildung | derabzug geltend machen | ||
(Code 630) | kann. | ||
Für den (alleinstehenden) El- | Für den | Elternteil, bei dem | |
ternteil, bei dem das Kind, des- sen Unterhalt er zur Hauptsa- che bestreitet, lebt, gilt der | das Kind, dessen Unterhalt er zur Hauptsache bestrei- tet, lebt, gilt der Elterntarif. | ||
Verheiratetentarif. Sofern beide | |||
Tarif | Elternteile Unterhaltszahlungen | Der | Unterhaltszahlungen |
leisten, gilt der Verheiratetenta- rif für den Elternteil, bei dem das | leistende Elternteil wird zum Grundtarif besteuert. | ||
Kind lebt. | |||
Der Unterhaltszahlungen leis- tende Elternteil wird zum Tarif „Einzelperson“ besteuert.
2. Wohnsitzwechsel während des Steuerjahres
Bei Verlegung des Wohnsitzes in | eine andere jurassische Gemeinde oder in einen | anderen Kanton | |
während des Steuerjahres ist die Zuzugsgemeinde der Veranlagungsort für das ganze Jahr.
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3. Pauschale Steueraufteilung zwischen jurassischen Gemeinden
Bei Steuerpflichtigen, die nur eine Liegenschaft in einer anderen jurassischen Gemeinde als der Wohnsitzgemeinde besitzen, zahlt die Wohnsitzgemeinde der Standortgemeinde einen pauschal be- rechneten Teil der eingenommenen Gemeindesteuer. Es gibt keinen Verteilungsplan in diesen Tei- lungsfällen mehr.
4. Veranlagungsort von Personen, die aus beruflichen Gründen ein Zimmer, ein
Studio oder eine Unterkunft ausserhalb des Kantons bewohnen
Nicht selten bewohnt eine steuerpflichtige Person aus beruflichen Gründen ein Zimmer, ein Studio oder eine Wohnung am Arbeitsort und hält sich nur an den Wochenenden an ihrem Wohnsitz im Kanton Jura auf.
Dies kann den Kanton, in dem die steuerpflichtige Person ihrer Erwerbstätigkeit nachgeht, veranlas- sen, von der betroffenen Person Steuern einzufordern, obwohl diese aufgrund der persönlichen und familiären Beziehungen, die sie im Kanton Jura pflegt, bereits dort Steuern zahlt.
Um eine mögliche Doppelbesteuerung zu vermeiden, bitten wir Personen, die von einem anderen Kanton eine Unterstellungsverfügung oder eine Steuererklärung erhalten haben oder ersucht wur- den, Auskünfte zur Festlegung des Veranlagungsortes einzureichen, sich mit uns in Verbindung zu setzen: Steuerverwaltung, Section des personnes physiques, 2, Rue de la Justice, 2800 Delémont, Tel. 032 420 55 66.
5. Hilfsblatt zur Berechnung des geschuldeten Steuersaldos (Formular 110)
Nach dem Ausfüllen der Steuererklärung kann mithilfe des Formulars 110 „Aide au calcul du solde d'impôt“ (Hilfsblatt zur Berechnung des Steuersaldos) der geschuldete Steuersaldo errechnet werden, vorbehaltlich allfälliger Korrekturen unsererseits. Dieses vorgedruckt Formular ist Ihrem Steuermaterial beigefügt und darf nicht retourniert werden.
Ist die errechnete Steuerschuld höher als die Ratenzahlungen, kann durch Überweisung der Diffe- renz vor dem Stichtag am 28. Februar 2019 mit dem Einzahlungsschein auf dem Hilfsblatt 110 ein negativer Ausgleichszins vermieden werden.
6. Berechnung der Steuer
Monatliche Ratenzahlungen Der mutmasslich geschuldete Steuerbetrag für das Steuerjahr ist in zwölf Raten berechnet, vom
10. Januar bis 10. Dezember, die jeweils innert 30 Tagen zu begleichen sind.
Die Ratenrechnungen sind gestaffelt zugestellt, und zwar in drei Sendungen à vier Rechnungen, die erste im Januar, die zweite im Mai und die letzte im September.
Beim Versand der ersten Ratenrechnungen kann auch der Steuerpflichtige die Möglichkeit, den mut- masslich geschuldeten Steuerbetrag für das Gesamtjahr per Einmalzahlung im Voraus zu beglei- chen. Vorauszahlungen werden grundsätzlich mit dem Vorauszahlungszins verzinst. Diese Zinsen werden bei der Schlussabrechnung angerechnet.
In jedem Umschlag ist zusätzlich zu den Ratenrechnungen ein Begleitdokument beigelegt, wo die Berechnungsgrundlagen für den mutmasslich geschuldeten Steuerbetrag für das Jahr aufgeführt sind.
Ab dem zweiten Versand wurden in diesem Dokument auch die bereits in Rechnung gestellten Ra- ten sowie die bereits geleisteten Zahlungen für das Steuerjahr angegeben. 15
7. Zahlungen durch Internet (Staatssteuer und direkte Bundessteuer)
Unsere Kontonummern haben vom Jahr 2017 an gewechselt. Bei der Erfassung einer Zahlung mit Internet müssen Sie die Referenznummer des Einzahlungsscheins angeben oder sicherstellen, dass die angezeigte Nummer korrekt ist.
Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Verwendung von falschen Nummern eine Verbuchung der bezahlten Beträge auf das falsche Steuerjahr zur Folge haben kann. In diesem Fall kann die Steuerverwaltung für allfällige, aus dieser Situation anfallende Zinsen nicht verantwortlich gemacht werden.
8. Informationen Jura Tax
Die Software «JuraTax » und «JuraTax Online» sind intuitiv und einfach zu bedienen. Tatsächlich nutzen die grosse Mehrheit der Steuerzahler JuraTax zum Ausfüllen ihrer Steuererklärung.
Das Erstellen der Steuererklärung im Internet über JuraTax Online, ergänzt durch die Übermittlung via Code-DI oder SuisseID, ist mittlerweile sehr beliebt. Ihre Daten werden beim Ausfüllen der Steuererklärung automatisch gespeichert und vollständig verschlüsselt übermittelt. Wenn Sie Ihre Steuererklärung über JuraTax Online einreichen, können Sie ausserdem im Folgejahr direkt auf Ihre Daten zurückgreifen.
Die Steuerpflichtige können die Software JuraTax auf www.juratax.ch herunterladen oder ihre Steuererklärung direkt mit JuraTax Online erstellen auf www.jura.ch/guichet
Mit JuraTax Online können Sie nicht nur Ihre Belege auf elektronischem Wege in PDF übermitteln, aber Sie können die auch mit Smartphone in aller Einfachheit übermitteln. Ein Foto, ein Klick und es wird geschickt
9. Ausbildungs- und Weiterbildungskosten
Entsprechend dem Inkrafttreten am 1. Januar 2016 der Abzugsfähigkeit der Ausbildungs-, Weiter- bildungs- und Umschulungskosten bis zum Höhe von Fr. 12‘000.-, der Code 549 ist in der Steuer- erklärung entstanden.
Ausserdem, dem neuen Formular Nr. 11 wird Ihnen erlauben, Ihre eventuellen Ausgaben zu for- dern, die mit diesem Gegenstand zusammenhängen.
10. Automatischer Informationsaustausch (AIA)
Seit dem 1. Januar 2017 nehmen mehrere Länder am elektronischen Informationsaustausch teil. In diesem Rahmen verpflichten sich die Finanzinstitute der Schweiz und der anderen Mitgliedstaaten zum Austausch von Steuerdaten.
Aus diesem Grund werden alle steuerpflichtigen Personen des Kantons Jura, die über ein Konto oder mehrere Konten im Ausland verfügen, dazu aufgefordert, der ausländischen Bank ihre Steuer- Identifikationsnummer mitzuteilen (TIN).
Die Steuer-Identifikationsnummer entspricht für Schweizer Steuerpflichtige der neuen AHV- Nummer. Wir bitten Sie folglich, Ihre neue AHV-Nummer mitzuteilen und nicht etwa die Steuernum- mer, die Sie normalerweise für Ihre Kommunikation mit unserer Behörde verwenden.
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11. Selbstanzeigen und automatischer Informationsaustausch
Nach Ansicht der Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) und der jurassische Steuerverwaltung werden diese Kenntnis für dem AIA unterliegende Steuerfaktoren spätestens ab dem 30. Septem- ber 2018 vorausgesetzt, so dass deren Anzeige nicht mehr aus eigenem Antrieb bei Staats- und direkte Bundessteuer erfolgt. Deshalb ist eine Selbstanzeige (straflose) für solche Einkommensfak- toren ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich. Für dem AIA unterliegende Steuerfaktoren, die erst nach 2017 bestehen, und für Steuerfaktoren aus Staaten, die dem AIA später beitreten, gilt dies analog für den 30. September des Jahres, in welchem der diesbezügliche Datenaustausch (erst- mals) stattfindet.
Die Kenntnis aus anderen Quellen sowie das Erfüllen der übrigen Voraussetzungen der Selbstan- zeige sind unabhängig von diesem Datum.
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Persönliche, professionelle und Familienverhältnisse am
31. Dezember 2018
Zivilstand
Es sind die gültigen Verhältnisse am 31. Dezember 2018 oder am Schluss der Steuerpflicht, die in Seite 1 der Steuererklärung 2018 erwähnt werden müssen.
Kinder
Es ist ohne Bedeutung, dass sich die Lage wenig Zeit vor dem entscheidenden Datum geändert hat. Zum Beispiel muss der Steuerzahler das am 15. Dezember 2018 geborene Kind unter dem Titel eintragen, der für die Kinder reserviert ist, von denen er die Wartung übernimmt. Dagegen, wenn ein Kind seine Lehre oder seine Studien beendet und eine Erwerbstätigkeit im Monat August beginnt, darf es nicht mehr unter diesem Titel enthalten sein, sofern sein jährliches Einkommen im Sinne der Code 620 der Wegleitung Fr. 11’300.- überschreitet.
Man wird dort die Lehrlinge und die Studenten erwähnen, wenn der Steuerzahler die Wartung in einem ausschlaggebenden Mass übernimmt (Seite 1 der Steuererklärung), wenn ihr Bruttoeinkom- men (Gehalt, Ersatzeinkommen und Vermögensertrag weniger die möglichen Kosten für Fahrt und Mahlzeiten, die ausserhalb des Wohnsitzes eingenommen wurden) des Jahres 2018 niedriger als Fr. 11’300.- ist.
Das minderjährige Kind (das am 31. Dezember nicht 18 Jahre alt war), wird selbständig für all sein Erwerbs- und Ersatzeinkommen veranlagt (Krankheits-, Arbeitslosigkeitszuschüsse usw.). Anderer- seits werden das Vermögen des Kindes und dessen Ertrag, das Ersatzeinkommen, das nicht in Verbindung mit der lukrativen Aktivität des Kindes ist, aber aus jenem des Vaters oder der Mutter stammt (zum Beispiel die Waisenrente der AHV oder einer Fürsorgestiftung), vom Besitzer der el- terlichen Autorität erklärt.
Heirat
Im Fall einer Ehe im laufenden Jahr 2018, werden die Ehepartner zusammen für das ganze Jahr 2018 besteuert. Im Februar 2019 werden Sie nur eine Steuererklärung 2018 ausfüllen und laufend 2019 eine einmalige Endabrechnung für die Steuerperiode 2018 erhalten.
Um die neue Lage so schnell wie möglich zu berücksichtigen und sobald die Steuerbehörde Kennt- nis der Ehe haben wird, wird sie verschiedene Massnahmen ergreifen.
Die Anzahlungsabrechnung an jedem Ehepartner wird unterbrochen.
Die geleisteten Zahlungen und die Rückzahlung der niedrigeren Verrechnungssteuer 2018 in Fr. 500.- gefordert auf dem neuen Konto des Paares vertagt werden.
Die Anzahlungen, die getrennt jedem Ehepartner bis zur Ehe in Rechnung gestellt wurden, wer- den auch auf dem Konto des Paares kumuliert.
Die übriggebliebenen Anzahlungen werden an die neue Lage angepasst durch die Anwendung der Steuertabelle welche für die verheirateten Personen reserviert ist und durch die Einführung einer provisorischen Referenzbesteuerung, die das letzte steuerpflichtige Einkommen jedes Ehe- partners addieren wird.
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Scheidung / Trennung
Bei Scheidung oder Trennung im Jahre 2019 werden die ex-Ehepartner getrennt für das ganze Jahr besteuert. Jeder wird seine eigene Steuererklärung 2019 im Februar 2020 ausfüllen und dann seine Endabrechnung 2019 im Laufe 2020 erhalten.
Sobald die Steuerbehörde Kenntnis eines Scheidungs- oder Trennungsfalles haben wird, wird sie die folgenden Massnahmen ergreifen.
Die Hälfte der Anzahlungen, die auf dem Konto des Paares gezahlt wurden, wird jedem ex-Ehe- partner zugeteilt und automatisch überwiesen auf ihrem vor kurzem entstandenen Konto.
Auf Antrag, der gemeinsam von den ehemaligen Ehegatten unterzeichnet wurde, kann die An- wendung eines anderen Verteilungssatzes praktiziert werden.
Für jeden ex-Ehepartner werden die übrig gebliebenen Anzahlungen an ihre neue Lage durch die Einführung einer provisorischen Referenzbesteuerung angepasst, die nur die Einkommensele- mente zurückhalten wird, die ihm geeignet sind, und die ihm den Tarif für alleinstehende Perso- nen anwenden wird. Wenn nötig kann jeder ex-Ehepartner eine Korrektur dieser provisorischen Besteuerung verlangen, indem er die für die neuen Steuerzahler bestimmte Formular 120 füllt. Er wird die Finanzbehörde die in Erwägung zu ziehenden Elemente darauf hinweisen, um ihm seine eigenen Anzahlungen in Anbetracht seiner neuen wirksamen persönlichen Lage in Rechnung zu stellen.
Im Februar 2020 wird jeder ex-Ehepartner seine eigene Steuererklärung 2019 ausfüllen und im laufenden Jahr seine Endabrechnung für die Steuerperiode 2019 erhalten.
Tod
Bei Todesfall im Jahre 2019 wird spätestens im Februar 2020 eine Steuererklärung 2019 an den Liquidator der Hinterlassenschaft oder an den überlebenden Ehegatten gerichtet, um die steuerliche Lage des Verstorbenen oder des Ehepaares bis zum Todestag zu erledigen.
Wegzug im Ausland
Wenn Sie definitiv den Jura für das Ausland oder für eine Periode verlassen die 6 Monate über- schreitet. Wir laden Sie ein, Kontakt so rasch wie möglich bei Ihrer Wohnsitzgemeinde oder bei der "Section des personnes physiques". Wir werden Ihnen eine Steuererklärung mit der Erwähnung "Wegzug im Ausland" übermitteln, dass Sie uns in der kurzen Frist umdrehen werden. Auf Grund der darin enthalten Hinweise wird die Steuerbehörde, für die Steuerperiode 2019, die endgültige Besteuerung abschliessen. Die Endabrechnung werden der Steuerbescheid 2019 (Staat und dBst) und die endgültige Steuerabrechnung für die Staatssteuer 2019 umfassen.
Rückzahlung einer möglichen zu viel bezahlten Steuerbetrags (IBAN)
In der Perspektive einer Rückzahlung auf ihrem Bank- oder Postkonto, geben Sie uns der „IBAN- Nummer“ des betreffenden Kontos an. Sie werden diese Nummer, die systematisch mit „CH“ beginnt von 19 Zeichen auf alle Kontoauszüge und andere Beweise von der Bank oder Post finden.
Mangels einer IBAN-Nummer wird die mögliche zu viel erhobener Steuerbetrag auf dem laufenden Jahr überwiesen. Der Betrag der Anzahlungen wird allerdings nicht angepasst.
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Erwerbseinkommen
– Grundsatz – Steuerpflicht von 12 Monaten
Die Steuererklärung 2018 muss aufgrund der Wenn Ihr Wohnsitz während des ganzen Jahres im Jahr 2018 erzielten Einkünfte ausgefüllt 2018 im Kanton Jura war, werden Ihre Einkünfte werden. während des gesamten Jahres besteuert. Pe- riodische Einkünfte, die nur während einem bestimmten Teil des Jahres erzielt wurden, werden für die Bestimmung des Steuersatzes nicht auf Jahresbasis berechnet.
Beispiel
Beendet ein Student ihr Studium im Juni und nimmt im August eine Erwerbstätigkeit auf, muss er die Einkünfte der letzten 5 Monate des Jahres deklarieren. Für die Bestimmung des Steuersatzes wird der Betrag nicht auf Jahresbasis berechnet.
Erreicht ein Steuerpflichtiger hingegen das Rentenalter, wird er für die effektiv erzielten Einkünfte besteuert, d. h. für seine Einkünfte aus der Erwerbstätigkeit und für die Renten, die er seit Erreichen des Rentenalters bezieht.
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Beispiel | ||||
Ende des Studiums am 31. Juli 2018 und Beginn einer Erwerbstätigkeit am 1. August | 2018. Monatslohn Fr. 3000.-. | |||
Steuerpflichtiges Einkommen: | ||||
5 X 3000.- | Fr. | 15'000.- | ||
Die Steuerpflichtige kann von diesen Einkünften die effektiven Gewinnungskosten oder einen Pauschalabzug abziehen (20 % der Ein- künfte, jedoch mindestens Fr. 3800.-). Der Betrag des Pauschalabzugs kann nicht aufgeteilt werden und wird wie folgt berücksichtigt:
Erzielte Einkünfte | Fr. | 15'000.- | ||
./. Pauschalabzug | ||||
(20 %, max. Fr. 3800.-) | Fr. | 3000.- | ||
Steuerbare Einkünfte | Fr. | 12'000.- | ||
– Grundsatz | – Steuerpflicht unter 12 Monaten | |||
Bei einem Zuzug in den Kanton Jura aus dem | Wenn Ihre Steuerpflicht im Kanton Jura weni- | |||
Ausland, bei einem Wegzug ins Ausland oder | ger als 12 | Monate beträgt, werden Ihre perio- | ||
bei einem Todesfall wird die Besteuerung bis | dischen Einkünfte für die Bestimmung des | |||
zum Tag des Ereignisses berechnet (prorata | Steuersatzes auf Jahresbasis berechnet. | |||
temporis). | ||||
Beispiel
Am 1. Mai 2018, ist Herr Blanc in Porrentruy aus dem Ausland zugezogen. Er beginnt seine Erwerbstätigkeit zum selben Zeitpunkt.
Steuerelemente gemäss Steuererklärung | 2018 | |||
Erwerbseinkommen (8 x 5‘000.-) | Fr. | 40'000.- | ||
Fahrtkosten (40 x 0.65 x 225) | Fr. | -5'850.- | ||
Verpflegung | Fr. | -3'200.- | ||
Arbeitszimmer | Fr. | -800.- | ||
Versicherungsabzug | Fr. | 2'550.- |
Veranlagung
Steuerbares Einkommen | Satzbestimmung | |||
Nettoeinkommen (40'000 : 8 x 12) | 40'000.- | 60'000.- | ||
Allgemeine Berufsauslagen (2'000 : 12 x 8) | -1'333.- | -2'000.- | ||
Fahrtkosten (40 x 0.65 x 150) | -3'900.- | -5'850.- | ||
Verpflegung (3'200 : 12 x 8) | -2'135.- | -3'200.- | ||
Arbeitszimmer (800 : 12 x8) | -534.- | -800.- | ||
Versicherungsabzug (2'550 : 12 x 8) | -1'700.- | -2'550.- | ||
Steuerbares Einkommen | 30'398.- | 45'600.- | ||
Todesfall eines Ehepartners im Jahr 2018 | ||||
Beim Todesfall einer Ehepartnerin oder eines Ehepartners endet die Paarbesteuerung mit dem Tag | ||||
des Todes. Die periodischen Einkünfte werden für die Bestimmung des Steuersatzes auf Jahresbasis | ||||
berechnet. | 21 | |||
Code 100 Das Nettoeinkommen des Jahres 2018 ist durch Lohnausweis lückenlos nachzuweisen. Für eine allfällige erwerbslose Periode sind die Dauer und der Grund anzugeben.
Anzugeben ist der Nettolohn, einschliesslich aller Zulagen, wie Treueprämien, Gratifikationen, Dienstaltergeschenke, Provisionen, Orts- und Teuerungszulagen, Privatanteil Geschäftswagen, nach Abzug der Beiträge an die AHV, IV, EO, ALV sowie Beiträge an die Pensionskassen und Nicht- betriebsunfallversicherung (NBUV).
Zum Nettoeinkommen gehören auch Spesenvergütungen, soweit diese höher als die effektiv entstandenen Auslagen angesetzt und ausgerichtet wurden. Falsche Bezeichnung von Auszah- lungen, z.B. Spesenvergütung statt Lohn, können sowohl beim Aussteller des Lohnausweises wie beim Empfänger der Vergütung zu Sanktionen führen.
Kinder- und Familienzulagen, welche vom Arbeitgeber ausgerichtet wurden, müssen im Lohnaus- weis enthalten sein und sind damit im oben umschriebenen Nettolohn inbegriffen. Speziell anzuge- ben sind nur solche Zulagen, die von Ausgleichskassen direkt dem Arbeitnehmer ausgerichtet und deshalb vom Arbeitgeber nicht im Lohnausweis angenommen wurden.
Jedes Einkommen der Verheirateten Frau muss ohne Erwägung des ehelichen Güterstandes ange- geben werden ausser bei Scheidung oder Trennung.
Code 105 Die Naturalbezüge (z.B.: freie Wohnung, Kost, usw.) sind zum ortsüblichen Marktwert anzugeben, das heisst: zu dem Wert, den der Steuerpflichtige anderswo dafür hätte bezahlen müssen.
Man muss folgende Werte angeben, die für die Erstellung des Lohnausweises entscheidend sind:
Erwachsene (pro Person)1 | Tag / Fr. | Monat / Fr. | Jahr / Fr. |
Frühstück | 3.50 | 105.- | 1'260.- |
Mittagessen | 10.- | 300.- | 3'600.- |
Abendessen | 8.- | 240.- | 2'880.- |
Volle Verpflegung | 21.50 | 645.- | 7'740.- |
Unterkunft (Zimmer2) | 11.50 | 345.- | 4'140.- |
Volle Verpflegung und Unterkunft | 33.- | 990.- | 11'880.- |
bis 6jährig über 6jährig bis 13jährig über 13jährig bis 18jährig Kinder3 Tag/ Mo- Jahr / Fr. Tag/Fr. Mo- Jahr / Fr. Tag/Fr Mo- Jahr / Fr. Fr. nat/Fr. nat/Fr. . nat/Fr. Frühstück 1.- 30.- 360.- 1.50 45.- 540.- 2.50 75.- 900.- Mittagessen 2.50 75.- 900.- 5.- 150.- 1'800.- 7.50 225.- 2'700.- Abendessen 2.- 60.- 720.- 4.- 120.- 1'440.- 6.- 180.- 2'160.-
Volle Verpflegung 5.50 165.- 1'980.- 10.50 315.- 3'780.- 16.- 480.- 5'760.-
Unterkunft (Zimmer2) 3.- 90.- 1080.- 6.- 180.- 2'160.- 9.- 270.- 3'240.-
Volle Verpflegung und Unterkunft 8.50 255.- 3'060.- 16.50 495.- 5'940.- 25.- 750.- 9'000.-
1 Für Direktorinnen und Direktoren sowie Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer von Betrieben des Gastgewerbes sowie deren Angehörige gelten die Ansätze für Restaurants und Hotels ; diese sind aus dem Merkblatt N1/2007 ersichtlich, das unentgeltlich bei der kantonalen Steuerverwaltung bezogen werden kann. 2 Eine allfällige Mehrfachbelegung des Zimmers ist im Pauschalansatz berücksichtigt 3 Massgebend ist das Alter der Kinder zu Beginn jedes Bemessungsjahres. Bei Familien mit mehr als 3 Kindern sind vom Totalwert der Kinderansätze abzuziehen: bei 4 Kindern 10 %, bei 5 Kindern 20 %, bei 6 und mehr Kindern 30 %. 22
Wohnung
Stellt der / die Arbeitgeber / in dem / der Arbeitnehmer / in nicht ein Zimmer, sondern eine Wohnung zur Verfügung, so ist anstelle obiger Unterkunftspauschalen der ortsübliche Mietzins einzusetzen bzw. der Betrag, um den die Wohnungsmiete gegenüber dem ortsüblichen Mietzins verbilligt wird. Weitere Leistungen der / des Arbeitgebenden sind pro Erwachsene / n wie folgt zu bewerten:
Wohnungseinrichtung Fr. 70.- im Monat / Fr. 840.- im Jahr;
Heizung und Beleuchtung Fr. 60.- im Monat / Fr. 720.- im Jahr;
Reinigung von Bekleidung und Wohnung Fr. 10.- im Monat / Fr. 120.- im Jahr.
Für Kinder gelten unabhängig vom Alter die halben Ansätze für Erwachsene.
Bekleidung
Kommt der/die Arbeitgeber/in weitgehend auch für Kleider, Leibwäsche und Schuhe sowie für deren Unterhalt und Reinigung auf, so sind hierfür zusätzlich Fr. 80.- im Monat / Fr. 960.- im Jahr anzu- rechnen.
Code 110
Das Einkommen aus unselbständiger Nebenerwerbstätigkeit ist mit Lohnausweis zu belegen. Anzu- geben sind alle Einkommen aus Nebenerwerbstätigkeit, z.B. Vermittlungsprovisionen, Vergütung für journalistische, künstlerische, literarische, wissenschaftliche oder sportliche Tätigkeit.
Bestand die Arbeitsentschädigung ganz oder teilweise in einer Mietzinsreduktion (Liegenschaftsver- walter oder Hauswart), so ist die Differenz zwischen normalem und reduziertem Mietzins als Ein- kommen zu deklarieren.
Code 120
Die Belege müssen beigefügt werden. Diese IV-Taggelder sind zu 100% zu versteuern.
Code 130
Diese Einkommen sind mit dem Nettobetrag anzugeben (AHV/IV/EO/ALV/NBUV und Berufl. Vor- sorge abgezogen)
Code 140
Hier wird das Einkommen aus selbständiger Berufsausübung eingetragen. Die Erläuterungen dazu finden Sie in der Zusatzwegleitung für Selbständigerwerbende.
Code 150 Die Ausführungen zu diesem Code finden Sie in der Zusatzwegleitung für Landwirtschaft.
Code 160
Die Erläuterungen finden Sie in der Zusatzwegleitung für Selbständigerwerbende.
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Renten und Pensionen
Code 200 Die im Jahr 2018 bezogenen AHV Renten sind zu 100 % anzugeben. Die Zusatzrenten für die Kinder oder für die Ehefrau müssen ebenfalls deklariert werden.
Die kantonalen Ergänzungsleistungen zur AHV, sowie die Hilflosenentschädigungen brau- chen nicht deklariert zu werden, da diese steuerfrei sind.
Zum Nachweis der Höhe der bezogenen AHV- Rente hat der Steuerpflichtige den Überweisungs- abschnitt für Dezember der Steuererklärung beizulegen.
Der überlebende Steuerzahler deklariert vom Witwenstand an die einfache Rente bis zum 31. De- zember 2018. Für die Bestimmung des Steuersatzes wird dieser Betrag auf einem Jahr konvertiert.
Die Waisenrenten sind vom überlebenden Familienmitglied (Vater oder Mutter) anzugeben. Dage- gen erwähnen die mündigen Waisen (z.B. die Studenten und die Lehrlinge) in ihre eigene Steuerer- klärung die Renten die sie bekommen, wie im übrigen die Vollwaisen ob sie minderjährig oder mün- dig sind.
Die Familienzulagen die an nicht aktiven Personen bezahlt wurden, die für die Kindwartung aufkom- men, sind 100% besteuerbar und müssen unter Code 240 der Steuererklärung erwähnt werden.
Code 210
Die in Verbindung mit den AHV-Renten gegebenen Hinweise sind ebenfalls gültig für die Leistungs- empfänger der IV.
Die Tagesgelder sind unter Code 120 anzugeben.
Bei Nachzahlungen von Renten müssen diese zum satzbestimmend besteuert werden, der am das Entscheidungsdatum der Ausgleichskasse massgebend ist.
Code 220
Pensionen und Renten werden zu 100 % besteuert wenn der Berechtigter keine Beiträge bezahlt hat oder nur ab 1955.
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Wenn Beiträgen vor 1955 bezahlt wurden, werden die Leistungen besteuert:
zu 60 % wenn vom heutigen Rentenbezüger oder dessen Rechtsvorgänger vor 1955 Beiträge zur Schaffung des Rentenanspruches entrichtet worden sind und die Rente beziehungsweise Pension vor dem 2. Januar 1963 zu fliessen begann.
zu 80 % wenn gleiche Voraussetzungen wie oben, aber Rentenbeginn zwischen dem 2. Januar 1963 und dem 1. Januar 1969.
zu 90 % wenn gleiche Voraussetzungen wie oben, aber Rentenbeginn nach den 1. Januar 1969.
Code 230
Taggelder aus Arbeitslosenversicherung sind als Ersatzeinkommen steuerbar zu 100 %.
Code 240 Alle anderen Einkommen (Renten der obligatorischen Unfallversicherung , z. B. SUVA, Erwerbsaus- fallentschädigungen (EO), Taggelder und Familienzulagen die an die nicht aktiven Personen gezahlt wurden) sind zu 100% steuerbar.
Nicht zu versteuern sind die im Rahmen der obligatorischen Unfallversicherung (SUVA usw.) aus- bezahlten Hilflosenentschädigungen.
Die Renten der Sozialversicherung, die von ausländischen Kassen gezahlt sind, die nicht ihren rechtlichen Grund in einem Arbeitsbericht finden, sondern die auf einem gegründeten Versiche- rungsbericht auf das öffentliche Recht ruhen, sind am Wohnort des Leistungsempfängers zu ver- steuern.
Die im Ausland versteuerten Renten werden für die Berechnung des Steuersatzes zu 100 Prozent berücksichtigt.
Die ab dem 1. Januar 1994 gezahlten Renten und Leistungen der Militärversicherung werden zu 100% mit der Ausnahme besteuert allerdings:
Invaliden- und Hinterlassenenrenten, die vor dem 1. Januar 1994 zu laufen begonnen haben;
Invalidenrenten, deren erste Rente vor dem 1. Januar 1994 ausbezahlt wurde und die nach dem 1. Januar 1994 in Altersrenten umgewandelt wurden;
gezahlten Integritätsschadenrenten, sowie gezahlten Renten für den zugefügten Schaden erlit- tene moralische und seelische Unbill.
Code 250 und 260 Die Unterhaltsbeihilfe für den ex-Ehepartner wie der Teil, der zugunsten der minderjährigen Kinder bezahlt wurde, sind besteuerbar. Andererseits, die Unterhaltsbeihilfe die an oder für einem gross- jährigen Kind bezahlt wird ist weder beim Kind noch beim Familienmitglied (Vater oder Mutter), bei dem er lebt, besteuerbar.
Bitte legen Sie eine Kopie der Belege (Urteil, Konvention, Zahlungseingang, usw.) bei.
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Vermögenserträge
Die Erträge aus dem Vermögen der steuerpflichtigen Person, ihrer Ehegattin /ihres Ehegatten und ihrer minderjährigen Kinder müssen zusammen deklariert werden.
Ebenfalls zu deklarieren sind Erträge aus Vermögen, an dem eine dieser Personen die Nutznies- sung hat.
Codes 300 bis 330 Eigentümer von Liegenschaften müssen für jede Liegenschaft ein Formular 4 ausfüllen. Dieses Formular enthält alle notwendigen Anweisungen zum Ausfüllen.
Wird eine Liegenschaft zum Vorzugsmietzins vermietet, hat der Vermieter mindestens den Eigen- mietwert zu versteuern.
Nettoerträge und Mehrausgaben sind separat anzugeben.
Direkte Bundessteuer
Ein Abzug vom Mietwert wegen Unternutzung ist nur dann gegeben, wenn nur (noch) ein Teil des Eigenheimes tatsächlich genutzt wird. Eine weniger intensive Nutzung berechtigt nicht zum Abzug. Ferner ist der Unternutzungsabzug nicht zulässig:
wenn Räume nur gelegentlich genutzt werden (Arbeits-, Gästezimmer, Bastelraum);
wenn Räume ausgezogener Kinder weiterhin für Besuche oder Ferien zur Verfügung gehalten werden;
wenn sich die steuerpflichtige Person aus Standes- oder Repräsentationsgründen von Anfang an mehr Wohnraum zulegt, als für die objektiven Wohnbedürfnisse notwendig ist;
für Ferienhäuser und andere Zweitwohnungen.
Codes 340 und 350 Sämtliche Erträge aus Wertschriften oder anderen Kapitalanlagen sind im Formular 5 A auf- zuführen. Allgemeine Informationen und die Kurslisten der Eidgenössischen Steuerverwaltung fin- den Sie auf folgender Website: http://www.ictax.admin.ch.
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Das Wertschriftenverzeichnis beinhaltet
1. Alle in Wertschriften und andere Kapitalanlagen investierten Vermögenswerte, die die steuer- pflichtige Person und die von ihr in der Steuerpflicht vertretenen Personen am 31. Dezember 2018 besassen oder an denen sie die Nutzniessung hatten. Insbesondere sind in folgender Reihenfolge anzugeben:
a. Spar- und Depositenhefte bei Schweizer Banken, Kontokorrentguthaben auf Schweizer Bankkonti und Guthaben auf Schweizer Postcheckkonti;
b. Inländische Obligationen, Aktien, Partizipationsscheine, Anteile an GmbH oder Genossen- schaften, Genussscheine;
c. Fondsanteilscheine oder Anteile an ähnlichen Gefässen (z.B. Erneuerungsfonds bei Stock- werkeigentum);
d. Hypothekarforderungen und andere Guthaben, ausländische Wertschriften und Guthaben aller Art (auch blockierte); e. Lotterie-, Sport-Toto-, Zahlenlotto-, PMU- und Bargewinne;
2. Das Wertschriftenverzeichnis umfasst auch den durch diese Vermögenswerte im Jahr 2018 er- zielten Gesamtertrag. Zum Ertrag zählen auch Gratisaktien, Gratisliberierungen, Boni, Liquida- tionsgewinne, verdeckte Ausschüttungen und andere geldwerte Leistungen sowie Zinsen von Bankguthaben und zurückerstatteten Guthaben (saldierte Sparhefte usw.), die die steuerpflichtige Person im Jahr 2018 erhalten hat.
Ausnahmen
a. Kapitalgewinne sind nicht steuerpflichtig.
b. Amerikanische Vermögenswerte mit zusätzlichem Steuerrückbehalt USA sind nicht im For- mular 5 A, sondern im Ergänzungsblatt DA-1/R-US aufzuführen.
c. Pauschale Steueranrechnung: Im Jahr 2018 fällig gewordene ausländische Dividenden und Zinsen, für die Sie die pauschale Steueranrechnung verlangen, sind in den Ergänzungsblättern DA-1/R-US und DA-2 aufzuführen. Für Lizenzgebühren ist das Formular DA-3 zu verwenden. Für weitergehende Auskünfte konsultieren Sie bitte unsere Website oder wenden Sie sich an die Section des personnes physiques.
d. Spezialregelung für Einkünfte, die aus der Bundesrepublik Deutschland stammen: Zinsen aus Guthaben und Obligationen (ausgenommen Gewinnobligationen) sind im Formular 5 (Wert- schriftenverzeichnis) in der Kolonne B „Ohne Verrechnungssteuerabzug“ aufzuführen. Dividenden aus Aktien, Genossenschaftsanteilen oder aus Anteilen an Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie aus Gewinnobligationen und der Steuerwert dieser Anlagen per 31. Dezember 2018 sind im Ergänzungsblatt DA-1 aufzuführen.
Die Ergänzungsblätter USA, DA-1/R-US, DA-2 und DA-3 sind bei der Section des personnes phy- siques, 2 Rue de la Justice, 2800 Delémont erhältlich oder für die Ergänzungsblatt DA-1/R-US, auf der kantonalen Website heruntergeladen werden http://www.jura.ch/DFI/CTR/Formulaires/Formulaires-impots-speciaux.html
Hinweise zum Ausfüllen des Wertschriftenverzeichnisses
a. Kolonne 4 und 5: In diesen Kolonnen ist der Verkehrswert sowie der Steuerwert der Vermö- genswerte per 31. Dezember 2018 einzutragen. In der Regel entspricht der Steuerwert der Forde- rungen und Guthaben ihrem Nennwert. Wertpapiere werden zum Schlusskurs des letzten Börsentages im Dezember bewertet. Bei Werten in Fremdwährungen ist in Kolonne 4 neben dem Börsenkurs auch der Umrechnungskurs einzutragen. Für die Umrechnung von Vermögenswerten in Fremdwährungen in Schweizer Franken ist der in der offiziellen Kursliste 2018 veröffentlichte Kurs für freie Devisen anzuwenden. Für Wertpapiere 27
ohne Kurswert gilt der Verkehrswert. Der Verkehrswert, d.h. der Steuerwert per 31. Dezember 2018, wird gemäss der Wegleitung des Bundes zur Bewertung von Wertpapieren ohne Kurswert für die Ver- mögenssteuer (Kreisschreiben 28 vom 28. August 2008) der Schweizerischen Steuerkonferenz fest- gesetzt. Ist der Steuerwert bei Einreichen der Steuererklärung noch nicht bekannt, kann er für das Steuerjahr 2017 festgesetzte Steuerwert (31.12.2017) angegeben werden. Dieser provisorische Wert wird bei dem Veranlagungsverfahren geprüft und nötigenfalls angepasst. Unter bestimmten Voraus- setzungen kann bei nichtkotierten Aktien ein Minderheits- oder Vinkulierungsabzug auf dem Steuer- wert geltend gemacht werden (siehe Kreisschreiben vom 28. August 2008).
Gemäss Art. 45 Abs. 2 des jurassischen Steuergesetzes werden Anteile an Kapitalgesellschaften und Genossenschaften, deren Anteile nicht börsenkotiert sind und nicht ausserbörslich gehandelt werden, zu einem reduzierten Wert versteuert. Dieser Wert entspricht dem Brutto-Steuerwert abzü- glich 30 Prozent der Differenz zwischen dem Steuerwert und dem Nennwert. Bei jurassischen Aktien ist dieser Wert auf der an den Verwaltungsrat der Gesellschaften adressierten Steuerwertmeldung aufgeführt.
b. Kolonne 6, Kategorie A: In dieser Kolonne ist der im Jahr 2018 erzielte Bruttoertrag von Schweizer Wertschriften und Guthaben einzutragen, bei denen die Verrechnungssteuer an der Quelle abgezogen wurde. Aufzuführen sind auch die Bruchzinsen, die der Schuldner dem Gläu- biger bei der Ausgabe, der Rückzahlung, Einlösung oder der Konversion eines Titels oder einer Forderung vergütet. Marchzinsen aus dem Verkauf der Wertschriften müssen jedoch nicht aufge- führt werden. Schweizer Lotteriegewinne oder Sport-Toto- und PMU-Gewinne unterliegen der Verrechnungsteuer nur, wenn sie Fr. 1'000.– übersteigen.
c. Kolonne 7, Kategorie B: In dieser Kolonne sind alle erzielten Erträge aus Guthaben, Forde- rungen und Wertschriften aufzuführen, die im Jahr 2018 nicht der Verrechnungssteuer unter- liegen, namentlich Zinsen aus in- oder ausländischen Hypothekarforderungen und Privatdarlehen, Einkünfte aus Kapitalversicherungen mit Einmalprämie sowie Zinsen aus Kundenguthaben, deren Zinsertrag weniger als Fr. 200.– pro Jahr beträgt. Der Begriff Kundenguthaben wird im Merkblatt S-02.122.2 der Eidgenössischen Steuerverwaltung wie folgt definiert: Kundenguthaben sind die durch Einlagen bei einer inländischen Bank oder Sparkasse begründeten Forderungen. Kunden- guthaben können beispielsweise sein: Spar-, Einlage-, Depositen- und Kontokorrentguthaben, Festgelder, Callgelder, Lohnkonti, Aktionärsdarlehen usw. Eingeschlossen sind auch Kundenkonti bei der Schweizerischen Post. Kassenobligationen und Termingeldkonti mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr fallen nicht unter den Begriff Kundenguthaben. Ebenfalls nicht unter den Begriff Kundenguthaben fallen Geldmarktpapiere und Buchforderungen, die gemäss den Merk- blättern (vgl. Merkblatt S-02.122.1 „Obligationen“ und S-02.130.1 „Geldmarktpapiere und Buchfor- derungen inländischer Schuldner“) der Eidgenössischen Steuerverwaltung als Obligationen be- trachtet werden. Dazu kommen Lotteriegewinne, für die keine Verrechnungssteuer abgezogen wird, sowie sämtliche Erträge aus ausländischen Guthaben und Wertschriften.
Als steuerbarer Ertrag gilt der Nettobetrag gemäss Auszahlung Bordereau oder Gutschrift, ergänzt um die ausländische Quellensteuer, wenn diese (gemäss Abkommen zur Verhinderung der Doppel- besteuerung) zurückgefordert werden kann. Bei Erträgen aus Wertschriften, für die die pauschale Steueranrechnung geltend gemacht wird, ist der Bruttobetrag anzugeben und zu versteuern. Für Informationen zur Ausübung des Rückforderungsrechts wenden Sie sich an die Verrechnungssteuer- abteilung, 2800 Delémont, oder an die Eidgenössische Steuerverwaltung, 3003 Bern.
In der Schweiz kotierte in- und ausländische Wertschriften werden zum Schlusskurs des letzten Börsentages im Dezember oder des letzten Arbeitstages vor Beendigung der Steuerpflicht bewertet.
Einkünfte aus der Veräusserung oder Rückzahlung von Obligationen mit überwiegender Einmalver- zinsung (globalverzinsliche Obligationen, Diskont-Obligationen), die dem Inhaber anfallen, sind un- abhängig vom Fälligkeitsdatum des Titels steuerbar (Art. 20, Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer DBG und Kreisschreiben 15 vom 7.2.2007 der Eidgenössischen Steuer- verwaltung ESTV).
Ebenfalls steuerbar sind ausbezahlte Erträge aus rückkaufsfähigen Kapitalversicherungen mit Ein- malprämie im Erlebensfall oder bei Rückkauf, ausser wenn diese Kapitalversicherungen der Vor- sorge dienen.
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Als der Vorsorge dienend gilt die Auszahlung der Versicherungsleistung, wenn die versicherte Per- son das 60. Altersjahr vollendet hat und die Zahlung auf Grund eines mindestens fünfjährigen Ver- tragsverhältnisses erfolgt.
Bei Versicherungsverträgen, die nach dem 31. Dezember 1998 abgeschlossen wurden, muss das Vertragsverhältnis vor Vollendung des 66. Altersjahres der versicherten Person begründet worden sein. Sind all diese Bedingungen erfüllt, ist die Leistung steuerfrei.
Erträge aus Kapitalversicherungen wie vorgängig beschrieben, die vor dem 1. Januar 1994 abge- schlossen wurden, bleiben steuerfrei, sofern bei Bezug der Leistung durch die versicherte Person das Vertragsverhältnis mindestens fünf Jahre dauerte oder die versicherte Person das 60. Altersjahr vollendet hat.
Wertschriften im Besitz minderjähriger Kinder (Jahrgang 2001 und jünger)
Minderjährige Kinder müssen ihre eigenen Wertschriften nicht deklarieren. Das Vermögen und die Vermögenserträge des Kindes sind durch die Inhaberin/den Inhaber der elterlichen Gewalt in Formular 5 A einzutragen.
Voll verwaiste minderjährige Kinder und bevormundete Personen tragen ihre Wertschriften persön- lich ins Formular 5 A ein.
Steuerfreie Guthaben und Wertschriften
Guthaben der 2. Säule (Pensionskasse/ berufliche Vorsorge) und der gebunden Selbstvorsorge (Säule 3a) sowie Guthaben auf Freizügigkeitskonten sind bis zum Fälligkeitsdatum der Leistungen steuerfrei und müssen im Wertschriftenverzeichnis nicht aufgeführt werden.
Verrechnungssteuer
Die Verrechnungssteuer wird auf dem Ertrag von beweglichem Vermögen (Sparhefte, Bankguthaben, Aktien, Obligationen, Lohnkonti, Postkonti usw.) sowie auf Versicherungsleistungen von Steuerpflich- tigen mit Wohnsitz in der Schweiz erhoben.
Alle Titel und ihre Erträge sind im Formular 5 A aufzuführen. Wer diese nicht angibt, verliert seinen Anspruch auf eine Rückerstattung der von diesen Einkünften abgezogenen Verrechnungssteuer (Kreisschreiben Nr. 40 vom 11. März 2014 betreffend Art. 23 Verrechnungssteuergesetz VStG). Zu- dem wird bei Steuerhinterziehung die Nachsteuer geschuldet und eine Busse erhoben (Art.199 ff jurassisches Steuergesetz und 175 ff DBG).
Steuerpflichtige Personen, die ihre Guthaben noch nie deklariert haben, können ihre Situa- tion jederzeit in Ordnung bringen, indem sie vorgängig Kontakt mit der Abteilung Nach- und Strafsteuer aufnehmen.
Damit eine steuerpflichtige Person die Verrechnungssteuer auf den im Jahr 2018 fällig gewordenen Erträgen vom Kanton Jura zurückfordern kann, muss sie am 31. Dezember 2018 ihren Wohnsitz im Kanton Jura gehabt haben.
Bei einem Wegzug in einen anderen Kanton im Verlauf des Steuerjahres ist der Zuzugskanton für die Rückzahlung der Verrechnungssteuer zuständig.
Im Zweifelsfall erteilt Ihnen die Section des personnes physiques, Verrechnungssteuerabtei- lung in Delémont (Tel.-Nr.: 032 420 56 12) Auskunft.
Erbengemeinschaften
Die Rückerstattung der Verrechnungssteuer, die von unverteilten Erbschaften abgezogen wurde, kann mit dem Formular S-167 beantragt werden. Jede/r Erbin/Erbe muss in diesem Fall ihren/seinen Anteil am Bruttoertrag in der Kolonne B „Ohne Verrechnungssteuerabzug“ des Wertschriftenverzeichnisses eintragen. Bitte konsultieren Sie die spezifischen Erläuterun- gen zum Formular S-167.1. 29
Die erblichen Gemeinschaften reichen eine spezielle Steuererklärung (Formular 5 A, 6 usw.) ein.
Stockwerkeigentümergemeinschaften
Der Anspruch auf Rückerstattung der Verrechnungssteuer durch die Stockwerkeigentümergemein- schaft selber geltend zu machen und nicht mehr durch die einzelnen Stockwerkeigentümer. Die Stockwerkeigentümergemeinschaft kann die Rückerstattung mit dem Formular 25 beantragen.
Stockwerkeigentümer mit Wohnsitz in der Schweiz bleiben für ihren Anteil am Erneuerungsfonds steuerpflichtig, müssen Sie aber in der Kolonne B (ohne Verrechnungssteuerabzug) in das Wert- schriftenverzeichnis eintragen.
Sparheft für Grabunterhalt (Grabfonds)
Bei Sparheften und ähnlichen Anlagen für den Grabunterhalt kann bis zu einem Vermögen von Fr. 8'000.– mit einem separaten Antrag die Verrechnungssteuer zurückgefordert werden. Dieser Antrag ist bei der Section des personnes physiques, Verrechnungssteuerabteilung in Delémont ein- zureichen.
Bei Vermögenswerten von über Fr. 8'000.– ist wie folgt vorzugehen:
Einzelpersonen (allein erbende Person)
Einzelpersonen geben dieses Vermögen zusammen mit dem restlichen beweglichen Vermögen in ihrem Wertschriftenverzeichnis (Formular 5 A) an.
Die erblichen Gemeinschaften reichen eine spezielle Steuererklärung (Formular 5 A, 6 usw.) ein.
Lotteriegewinne
Kanton
Lotteriegewinne (Sport-Toto, Zahlenlotto, PMU usw.), die den Betrag von Fr. 4'210.– übersteigen, müssen von den anderen Einkünften zu einem Einheitssatz von zwei Prozent (zu multiplizieren mit den Steuersätzen des Kantons, der Gemeinde und der Kirche) getrennt zu versteuern.
Gewinne von Lotterie oder von ähnlichen Operationen 5% als Einsätze werden abgezogen, aber höchstens Fr. 5'000.-.
Personen, die solche Gewinne erzielt haben, müssen sich bei der Section des personnes physiques, Verrechnungssteuerabteilung in Delémont melden, die ihnen ein Meldeformular für Lotteriegewinne zustellt. Diese Meldung dient sowohl als Grundlage für die Festlegung der Steuern und auch für die Rückerstattung der Verrechnungssteuer. Das Formular ist auf der kantonalen Website http://www.jura.ch/DFI/CTR/Formulaires/Formulaires-impots-speciaux.html erhältlich.
Direkte Bundessteuer
Die Gewinne in Sport-Toto, Zahlenlotto Toto-X und PMU oder ähnlichen Wettbewerben sind für die direkte Bundessteuer als ordentlicher Einkommen und sind ab Fr. 1‘000.- pro Finanzjahr unterworfen.
Gewinne von Lotterie oder von ähnlichen Operationen 5% als Einsätze werden abgezogen, aber höchstens Fr. 5'000.-.
Gebühren für die Wertschriftenverwaltung
Abzugsberechtigt sind nur die effektiven Kosten, die im Zusammenhang mit der Verwaltung offener Depots durch Dritte stehen. Verwaltungsgebühren und -kommissionen sind ausschliesslich nur für den Teil, der der MwSt. unterliegt, abzugsberechtigt. Nicht abzugsberechtigt sind Kommissionen und Ge- bühren für den Kauf und Verkauf von Wertschriften, Honorare für Anlage- oder Steuerberatung usw.
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Code 360
Die Einnahmen, die sich aus einem Wohnungsrecht ergeben, sind zu 100 % besteuerbar.
Die vereinbarten Wohnungsrechte, die nicht am Grundbuchamt eingetragen sind, werden beim Eigentümer des Gebäudes besteuert.
Wenn der Mieter einer Wohnung diese völlig oder zum Teil untervermietet, ist ein Drittel der so verwirklichten Einnahmen als Einkommen besteuerbar, ausser einem Gegenbeweis.
Code 370
Die Leibrenten und die Einkommen, die sich aus Verträgen lebenslänglicher Wartung ergeben, sind zu 40 % besteuerbar.
Code 380
Erbschaft
Der Steuerzahler, der im Jahre 2018 Vermögen in Zusammenhang mit einem Todesfall erwirbt, ist auf diesem Vermögen und seinem Ertrag schon seit dem Übergang der Güter steuerpflichtig. In einer solchen Lage gibt der Steuerzahler die Güter an, die er am 31. Dezember 2018 verfügt sowie ihr zugefallener Ertrag seit dem Todestag.
Die einzelnen Erben haben ihren Anteil am Reinertrag der unverteilten Erbschaft anzugeben. Zur Fest- stellung dieses Anteiles ist vom Vermögensverwalter für jeden einzelnen Erben das Einlageblatt 6 (Fra- gebogen für Erbengemeinschaften) auszufüllen. Jeder Erbe hat eine Kopie des Fragebogens seiner Steuererklärung beizulegen. Der Originalfragebogen ist vom Vermögensverwalter zusammen mit allfäl- ligen weiteren Einlageblättern und Beweisstücken direkt an die zuständige Steuerverwaltung zu senden.
Die Anspruchsberechtigten an einer nicht geteilten Hinterlassenschaft, die sich im Kanton Jura be- findet, sind besteuerbar:
wenn sie ihren Wohnsitz im Kanton Jura für ihren Gesamtteil haben;
wenn sie ihren Wohnsitz in einem anderen Kanton haben, für ihren Teil von Gebäuden, usw. die sich im Kanton Jura befinden;
Die zum Jura gehörigen Steuerzahler, die an einer nicht geteilte Hinterlassenschaft in einem ande- ren Kanton oder im Ausland teilnehmen, sind nur auf ihrem Teil des Mobiliarvermögens besteuerbar (Ertrag der Titel, usw.).
Bezüglich der Bewertung des Einkommens gemäss dem Datum des Todes, siehe die gegebenen Erklärungen, unter die Erwerbseinkommen Codes 100 bis 190.
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Andere Einkünfte
Code 400
Gilt für alle weiteren Einkünfte, unabhängig welcher Art, die nicht unter den Codes 100 bis 390 er- wähnt sind, ausgenommen Militär- und Zivildienstsold, Genugtuungsleistungen und Integritätsent- schädigungen, Hilflosenentschädigungen und Ergänzungsleistungen der AHV/IV, Sozialhilfeleistun- gen, Erbschaften, Legate und Schenkungen, Leistungen aus rückkauffähigen Lebensversicherun- gen. Betreffend Erlebensfallsumme bei Ablauf oder Einkauf von rückkauffähigen Kapitalleistungen mittels Einmalprämie siehe Anweisungen unter Code 340.
Persönliche Tätigkeiten sowie alle Erträge aus kommerziellen Internetaktivitäten müssen ebenfalls deklariert werden.
Als persönliche Arbeiten hört man jene, die ausschliesslich von einem unabhängigen Steuerzahler durchgeführt wurden, welcher seine Tätigkeit im Bereich der Konstruktion ausübt und die Leistungen verbuchen muss, die er an sich selbst gemäss dem Buchungsrecht macht. Somit können später, zum Zeitpunkt des Gebäudeverkaufes, nur die persönlichen Arbeiten und die verbuchten privaten Abzüge zum Zeitpunkt wo sie durchgeführt worden sind, angenommen werden (Art. 97, Abs. 2 Bst. e StG).
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Abzüge | ||
Tabelle der wichtigsten Abzüge (Übersicht) | ||
Code | Abzug | |
500 | Allgemeine Berufsauslagen | Fr. 2'000.– bei einer Vollzeitstelle (100 %) |
Öffentliche Verkehrsmittel: gemäss Tarif Privatfahrzeug: Fr. 0.70/km bis 7999 km | ||
500 | Fahrtkosten zwischen Wohn- und Arbeitsort | Fr. 0.65/km von 8000 km bis |
Code 500 Pauschalabzug möglich 14‘999 km Fr. 0.60/km, ab 15'000 km
Fr. 3'200.– pro Jahr (ohne Möglichkeit der Kantinenverpflegung und ohne Ver-
Formular Nr. 7 | billigung vom Arbeitgeber) | |
500 | Verpflegungskosten1 | Fr. 1'600.– pro Jahr (mit Möglichkeit der Kantinenverpflegung oder mit Verbil- ligung vom Arbeitgeber) |
Fr. 6'400.– pro Jahr (Mittag- und Nachtessen) (ohne Möglichkeit der Kantinenverpflegung und ohne Ver- billigung vom Arbeitgeber) | ||
500 | Auswärtige Unterkunft und Verpflegung1 | Fr. 4'800.– pro Jahr (Mittag- und Nachtessen) (mit Möglichkeit der Kantinenverpflegung oder mit Verbil- ligung vom Arbeitgeber) dazu Auslagen für die auswärtige Unterkunft |
20 % des Nettolohnes aus Nebenerwerb mindestens | ||
500 | Auslagen bei Nebenerwerb | Fr. 800.– und höchstens Fr. 2'400.– |
505 | Doppelverdienerabzug | höchstens Fr. 2'500.– |
Steuerpflichtige Personen, die einer Einrichtung der be- ruflichen Vorsorge (2. Säule) angehören: höchstens Fr. 6'768.-. | ||
520 | Gebundene Selbstvorsorge | Steuerpflichtige Personen, die keiner Einrichtung der be- ruflichen Vorsorge (2. Säule) angehören: höchstens 20% des Erwerbseinkommens, maximal Fr. 33'840.-. |
Prämien für Krankenkasse, Renten-, Unfall- und | Max. 2 Fr. 5'100.–für Verheiratete/ Fr. 2'550.– für alle an- deren Steuerpflichtigen Zusätzlich Fr. 530.– pro Person, wenn keine Beiträge an die Säulen 2. oder 3a geleistet wurden. | |
525 | Lebensversicherungen | Zusätzlich Fr. 750.– für jedes Kind (Code 620; bis 18 Jahre) Zusätzlich Fr. 2'550.– für jede Jungendliche (Code 620; 18 bis 25 Jahre) |
555 | Kinderbetreuungskosten | max. Fr. 3'200.- pro Kind |
Unabhängiger Haushalt, ohne unterhaltsbe- | ||
600 | rechtigtes Kind, mit Umgangsrecht für minder- jährige/s Kind(er) | Fr. 1'700.-- |
Abzug für erwerbstätige alleinstehende Person | ||
610 | mit Kinderabzug | Fr. 2'500.– |
Fr. 5'300.– | ||
620 | Kinderabzug | Fr. 5'900.– ab 3 Kindern |
Fr. 2'200.–, sofern die jährlichen Unterstützungsleis- | ||
640 | Unterstützungsabzug | tungen diesen Betrag erreichen |
Fr. 3'800.– (nur durch Lernende/Studierende geltend | ||
660 | Lernende/Studierende | zu machen) |
680 | Ehepaare oder eingetragene Partnerschaften | Fr. 3'400.- (gemeinsamen Haushaltung) |
1
Die steuerpflichtige Person kann keine Kosten abziehen, wenn die Hauptmahlzeiten weniger als Fr. 10.– kosten.
2 | ||
Abzugsberechtigt sind die tatsächlich bezahlten Prämien, die erhaltenen | Prämienverbilligungen sind zu reduzieren (siehe Code 525). | |
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Sachliche Abzüge
Code 500 und 500c
Abziehbar sind die Gewinnungskosten (Berufsauslagen) gemäss Einlageblatt 7.
Code 505
Wenn beide Ehegatten berufstätig sind (Doppelverdienst) wird ein Abzug von Fr. 2'500.- gewährt. Beträgt das Einkommen des einen weniger als Fr. 2'500.- so ist selbstverständlich nur der erzielte Betrag abziehbar (Direkte Bundessteuer mindestens Fr. 8'100.- und höchstens Fr. 13'400.- / ist das niedrigere Erwerbseinkommen unter dem Minimalbetrag von Fr. 8'100.-, so kann nur dieser tiefere Betrag abgezogen werden).
Der Abzug wird ebenfalls gewährt bei Mithilfe im selbständigen Beruf des Ehegatten.
Kein Abzug wird angenommen wenn die Erwerbstätigkeit zu einem Verlust führt.
Code 510
Abziehbar sind AHV-Beiträge für Nichterwerbstätige.
Code 515 und 515c
Die Einkäufe von Versicherungsjahren sind sowohl für die Lohnbezüger als auch für die Selbststän- digen auf Vorlage der Unterlagen abziehbar.
Im Falle der Vorauszahlung unter der Wohneigentumsförderung wird die Erstattung vor einer Rück- nahme der Beitragsjahre zu nehmen.
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Abzugsfähigkeit von Einkäufen in die Pensionskasse wird systematisch aufgrund der Artikel 79b Abs. 3 BVG abgelehnt, wenn innerhalb von drei Jahren nach dem Einkauf in irgendeiner Form Kapitalleistungen (Altersleistungen, Vorbezug zwecks Wohneigentumsförderung gemäss Art. 5 des Freizügigkeitsgesetzes) bezogen werden.
Code 520 und 520C
Die geleisteten Beiträge an anerkannte Formen der gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a) sind abziehbar :
Lohnbezüger oder Selbständigerwerbende, welche bereits einer Fürsorgestiftung (2. Säule) angeschlossen sind. Abzug bis max. Fr. 6'768.- im Jahre 2018 zulässig.
Steuerpflichtigen, die keiner Fürsorgestiftung angeschlossen sind. Diese können folgenden Abzug geltend machen: 20% des Berufseinkommens, max. Fr. 33‘840.- im Jahre 2018.
In allen Fällen die Beiträge an die Säule 3a können nicht die abziehbaren Steuerlichbeträge maxi- mal überschreiten.
Code 525
Die Prämienverbilligungen betreffend die Krankenversicherung müssen für die Bestimmung dieser Abzug berücksichtigt werden.
Für die Steuerzahler die keine Prämienverbilligungen betreffend die Krankenversicherung be- kommen, müssen nur die Code 525 vervollständigen. Der Gesamtbetrag des Abzuges kann wie folgt beansprucht:
Der zulässige Abzug für Verheiratete beträgt
Fr. 5'100.- wenn die zwei Ehepartner Beiträge an der 2. Säule oder einer gebundenen Selbstvor- sorge (Säule 3a) bezahlt haben;
Fr. 5'630.- wenn nur einer der Ehepartner Beiträge an der 2. Säule oder Säule 3a bezahlt hat;
Fr. 6'160.- wenn die zwei Ehepartner weder an der 2. Säule oder Säule 3a Beiträge bezahlt haben (z.B. ein Rentnerpaar).
Ein zusätzlicher Abzug von Fr. 2'550.- für jeden Jugendlichen (18 bis 25 Jahre alt) in Bildung und Fr. 750.- für jedes unterhaltene Kind im Sinne der Code 620 ist zulässig.
Der zulässige Abzug für alleinstehende Personen beträgt
Fr. 2'550.- wenn der Steuerzahler Beiträge an der 2. Säule oder einer gebundenen Selbstvor- sorge (Säule 3a) bezahlt hat;
Fr. 3'080.- wenn der Steuerzahler weder an der 2. Säule oder Säule 3a Beiträge bezahlt hat.
Ein zusätzlicher Abzug von Fr. 2'550.- für jeden Jugendlichen (18 bis 25 Jahre alt) in Bildung und Fr. 750.- für jedes unterhaltene Kind im Sinne der Code 620 ist zulässig.
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Empfänger von Prämienverbilligungen der Krankenversicherung, die durch die Aus- gleichskasse zugeteilt wurden
Code 5250
Sie müssen den Bruttobetrag der Prämien 2018 angeben, die durch Ihre Krankenversicherung in Rechnung gestellt wurden. Eine Kopie der Versicherungspolice 2018 muss Ihrer Steuererklärung beigefügt werden.
Code 5252 Sie müssen die Summe der Prämienverbilligungen erwähnen, die im Jahre 2018 durch die Aus- gleichskasse vergeben wurden. Zu diesem Zweck werden Sie eine Entscheidung der Zuteilung ei- nes Beitrags des Staates zur Prämienverbilligung der Krankenversicherung erhalten haben, betref- fend das Jahr 2018.
Code 5254 Wenn Sie Prämien von Lebens- und/oder von Rentenversicherungen bezahlt haben, so können Sie diesen Prämienbetrag in Berücksichtigung nehmen.
Eine Kopie Ihrer Lebensversicherung oder die Prämienabrechnung 2018 muss die Steuererklärung beigefügt werden.
Code 5256
Sparkapitalien sind:
Bankguthaben jeder Art (Spar-, Einlage-, Depositen- und Kontokorrentguthaben);
Postguthaben;
in- und ausländische Obligationen
andere Darlehensforderungen.
Andererseits sind von der Berechnung die Erträge von Aktionen, von Gesellschaftsanteilen und von Anlagefonds ausgeschlossen.
Code 5259
Wenn dieses Zwischentotal niedriger ist als der maximale Pauschalabzug, müssen Sie der Gesamt- zahl unter Code 525 übertragen.
Wenn dieses Zwischentotal höher ist als der maximale Pausschalabzug, dürfen Sie nur der maxi- male Pauschalabzug unter Code 525 übertragen.
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Sachliche Abzüge
Code 530 Die Schuldzinsen sind auf dem Einlageblatt 8 detailliert anzugeben.
Die im Jahre 2018 verfallenen Passivzinsen sind hier einzutragen, indem man den Stand der ent- sprechenden Schulden angeben wird. Der Abzug der Passivzinsen in Bezug auf das private Vermö- gen ist auf den Betrag des Bruttoertrags des Immobilien- und Mobilienvermögens begrenzt, welcher um Fr. 50'000.- erhöht wurde. Dagegen sind die Passivzinsen des Handelsvermögens ohne Begren- zung abziehbar.
Die bei vorzeitiger Kündigung einer Festhypothek an den Darlehensgeber (Bankinstitut) bezahlte Gebühr (Busse) kann gegen Vorlage der Bankbescheinigung steuerlich geltend gemacht werden, vorausgesetzt, dass gleichzeitig ein neuer Darlehensvertrag für dieselbe Liegenschaft abge- schlossen wurde.
Kosten in Verbindung mit einem für Konsumgüter (Autos usw.) abgeschlossenen Leasingvertrag können nicht abgezogen werden, da solche Verträge grundsätzlich als Mietverträge gelten.
Zinsen für einen Baukredit sind ebenfalls nicht abziehbar, können aber im Fall eines Liegenschafts- verkaufs bei der Berechnung des Grundstückgewinns berücksichtigt werden.
Betreffend Wohnraumförderung durch den Bund muss unterschieden werden, um welche Art es sich handelt:
Die Grundverbilligung (rückzahlbar) wird in Bezug auf das Kapital als normaler Kredit betrach- tet, dessen Zinsen abgezogen werden können. Diese Zinsen sind in einer Mitteilung (der Steuer- erklärung beizulegen), die vom Bundesamt für Wohnungswesen erstellt wird. In der Steuererklä- rung 2018 sind die Zinsen des Jahres 2018 einzutragen;
Die Zusatzverbilligung („à fonds perdus“), die 2018 ausbezahlt wurde, muss von den im 2018 abgelaufenen Passivzinsen abgezogen werden.
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Code 540 und 545 Die Unterhaltsbeiträge, die für den Ex-Ehepartner oder für die minderjährigen Kinder ausbezahlt wurden, sind abziehbar. Die Personen, die ein solcher Abzug, fordern werden spontan ihrer Steuer- erklärung die Belege beifügen, die während des Jahres 2018 die geleisteten Zahlungen aufstellen (Urteil oder Konvention, Post- oder Bankquittungen, usw.).
Andererseits ist das Unterhaltsgeld, das an oder für ein mündiges Kind bezahlt wurde, nicht abzieh- bar. Der Schuldner einer solchen Pension kann allerdings der Abzug unter Code 620 fordern.
Unterhaltsbeiträge, die in Form einer Kapitalabfindung erbracht werden, sind beim Empfänger nicht steuerbar.
Die periodischen Leistungen, die aus Leibrenten oder aus dauernden Lasten stammen sind zu 40 % für die Leibrenten und zu 100 % für die dauernden Lasten abziehbar seit dem Beginn von ihrer Zahlung.
Code 548 Privatpersonen können Mitgliederbeiträge, Zuwendungen sowie Mandatssteuern (Beiträge von In- haber/innen politischer Ämter) an politische Parteien vom steuerbaren Einkommen abziehen; höchs- tens Fr. 9'900.- (dBst Fr. 10'100.-).
Beiträge und Zuwendungen an politische Parteien sind abziehbar, wenn diese eine der folgenden Bedingungen erfüllt:
gemäss Art. 76a des Bundesgesetzes über die politischen Rechte vom 17. Dezember 1976 im Parteienregister eingetragen ist,
im Kantonsparlament vertreten ist,
bei den letzten Wahlen des kantonalen Parlaments mindestens 3 % der Stimmen erreicht hat.
Code 549 Die Kosten der berufsorientierten Aus- und Weiterbildung, einschliesslich der Umschulungskosten bis zum Gesamtbetrag von maximal Fr. 12‘000.- pro Jahr sind abziehbar sofern:
ein erster Abschluss auf der Sekundarstufe II vorliegt, oder
das 20. Lebensjahr vollendet ist und es sich nicht um die Ausbildungskosten bis zum ersten Abschluss auf der Sekundarstufe II handelt.
Für die Deklaration dieser Kosten ist das Formular 11 einzureichen (sich auf vorhergehende Seite 6 bezüglich der vorzulegenden Belege zu beziehen).
Direkte Bundessteuer
Der Abzug beläuft sich auf Fr. 12‘000.-.
Code 550
Das Behindertengleichstellungsgesetz sieht vor, dass im Prinzip, die behinderungsbedingte Kosten insgesamt abgezogen werden können. Sie müssen mithilfe von Rechnungen, Quittungen oder jeden anderen nützlichen Beleg nachgewiesen werden.
Andere Hinweise sind in der Rückseite von dem Einlageblatt 9 enthalten.
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Code 555 | ||
Ein Abzug für Kinderbetreuungskosten | von höchstens Fr. 3'200.- wird für jedes Kind gewährt bis | |
zu seinem 14. Geburtstag und für welches der Kinderabzug bewilligt ist, wenn die Unterstützungs-
kosten getragen werden, weil:
die verheirateten Eltern, die im gleichen Haushalt leben, üben alle zwei eine lukrative Tätigkeit aus;
das Verwitwete, geschiedene, getrennte oder ledige Familienmitglied eine lukrative Tätigkeit ausübt. Wenn in diesem Fall der Haushalt aus zwei Erwachsenen besteht, wird der Abzug nur gewährt wenn die zwei Erwachsenen arbeiten;
die Steuerzahler tragen Unterstützungskosten weil Sie an einer schweren Krankheit oder wegen ihrer Invalidität leiden.
Das Gehalt, das an einem Au-pair-Mädchen bezahlt wurde, ist abziehbar als Bewachungskosten bis zum Höchstbetrage von Fr. 1'600.- für jedes bewachte Kind.
Der Abzug wird nur gewährt, wenn die | Belege (Unterstützungsvertrag, Quittungen, usw.) produziert | |
werden, und dass der Name der/des Berechtigte-ers angegeben wird. Fahrtkosten und Verpflegung
sind nicht abziehbar.
Wenn Vater und Mutter getrennt besteuert werden, wird der Abzug dem Verwandten nicht gewährt,
der die Unterhaltsbeiträge abzieht. | ||
Dagegen für die Staatssteuer, können | Vater | und Mutter die Hälfte dieses Abzuges fordern, wenn |
sie zusammen die elterliche Gewalt auf ihren Kindern ausüben, und dass kein Unterhaltsbeitrag
zugunsten der Kinder geleistet wird. | In diesem Fall muss das Unterhaltsabkommen des Kindes | |
produziert werden. | ||
Direkte Bundessteuer
Der Abzug beläuft sich auf Fr. 10'100.- pro Kind bis zu seinem 14. Geburtstag.
Code 570 bis 580
Die im Jahre 2018 entstandenen Krankheitskosten sind abziehbar. Eine detaillierte Aufstellung der Kosten ist auf dem Einlageblatt 9 aufzuführen. Das Datum der Rechnungen und Krankenkasse- abrechnungen ist massgebend. Alle Belege und Krankenkasseabrechnungen werden beigelegt. Abziehbar sind die Kosten, welche 5 % des Nettoeinkommens (Code 560) übersteigen.
Beispiel
Nettoeinkommen I | Fr. 32'400.- (Code 560) | |
Krankheitskosten gemäss Formular 9 | Fr. | 4'800.- (Code 570) |
./. 5 % des Nettoeinkommens I | Fr. | 1'620.- (Code 575) |
Abziehbarer Saldo | Fr. | 3'180.- (Code 580) |
Andere Hinweise sind in der Rückseite von dem Einlageblatt 9 enthalten.
Code 585
Der Steuererklärung ist vorerst nur eine Liste beizulegen mit einer detaillierten Aufstellung der be- zahlten Beträge. Das Einverlangen von Belegen und Quittungen im Veranlagungsverfahren bleibt vorbehalten. Die freiwilligen Zuwendungen an juristische Personen mit Sitz in der Schweiz, die im Hinblick auf öffentliche oder gemeinnützige Zwecke sind bis zu einem bestimmten Höchstbetrag abzugsberechtigt, nämlich bis zu 10 % des reinen Einkommens (Code 560 der Steuererklärung). Zuwendungen an Sport- oder Kulturvereine sind abziehbar.
39
Persönliche Abzüge
Code 600 Der Abzug von Fr. 1'700.- wird die geschiedene und getrenntlebende Eltern (vorher verheiratete) gewährt, die ein unabhängiger Haushalt führen, ohne unterhaltsberechtigtes Kind (Code 620), mit Umgangsrecht für minderjährige/s Kind(er) gemäss den Bestimmungen des Schweizerische Zivilgesetzbuch (ZGB).
Der Fall des Steuerzahlers verbietet vom Umgangsrecht bleibt reserviert.
Die Anwendung dieser Abzug wird der Führung eines eigenen Haushaltes untergeordnet; es gibt keinen eigenen Haushalt, wenn der Steuerzahler mit einem Dritten lebt.
Code 610 Der Abzug von Fr. 2'500.- wird für Alleinstehende gewährt, die eine Erwerbstätigkeit ausüben und mit ihren Kindern einen eigenen Haushalt führen. Massgebend ist, ob die betreffende Person den Kinderabzug unter Code 620 geltend machen kann.
Code 620 Der Kinderabzug beläuft sich auf Fr. 5'300.- pro Kind und ab drei Kinder auf Fr. 5'900.- pro Kind
Beispiel : - für 2 Kinder 2x Fr. 5'300.- = Fr. 10'600.- - für 3 Kinder 3x Fr. 5'900.- = Fr. 17'700.-
Der Kinderabzug ist nicht zulässig, wenn das Einkommen des betreffenden Kindes pro Jahr Fr. 11’300.- (Bruttoeinkommen weniger die möglichen Kosten für Fahrt und für die auswärtige Ver- pflegung; und wenn er mündig ist die Waisenrente welches er bekommt) übersteigt.
Direkte Bundessteuer
Der Abzug beläuft sich auf Fr. 6‘500.- pro Kind
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Code 630
Kanton
Für die auswärtige Unterkunft und Verpflegung von Kindern, die ihre Ausbildung auswärts absolvie- ren, kann ein zusätzlicher Abzug in Höhe von maximal Fr. 9'900.- pro Kind geltend gemacht werden.
Wenn nur eine Hauptmahlzeit auswärts eingenommen wird, so beträgt der Abzug Fr. 2’800.- plus maximal Fr. 2'500.- für die Fahrtkosten, sofern diese Gesamtkosten belaufen sich auf mindestens Fr. 990.-. Bezog das Kind ein Stipendium, ist der Abzug nicht zulässig.
Abzüge für Verpflegungs- und Fahrtkosten können nicht geltend gemacht werden, wenn das Ein- kommen des Kindes während der Ausbildungszeit nach Berücksichtigung der Fahrtkosten und der Mehrkosten für auswärtige Verpflegung im Monatsdurchschnitt höher als Fr. 500.- war.
Wenn das Kind jedoch Kosten für eine auswärtige Unterkunft und Verpflegung geltend machen kann und das Stipendium jährlich weniger als Fr. 8’000.- betrug, so ist der Abzug von Fr. 9'900.- trotzdem zulässig. Liegt das Stipendium zwischen Fr. 8’001.- und Fr. 11’000.-, wird der Abzug auf Fr. 4’950.- reduziert. Ab Fr. 11'001.- Stipendien ist der zusätzliche Abzug nicht mehr möglich.
Übersteigt das Jahreseinkommen des Kindes, einschliesslich allfälliger Stipendien Fr. 18’000.-, kann kein Abzug geltend gemacht werden (wenn die Studien nicht das ganze Jahr gedauert haben, muss der Betrag auf ein ganzes Jahr hochgerechnet werden).
Jeder Elternteil kann für die Staatssteuern die Hälfte dieser Abzüge geltend machen, wenn die elterliche Sorge für die Kinder gemeinsam ausgeübt und kein Unterhaltsbeitrag für die Kinder ausgerichtet wird. In diesem Fall muss die Unterhaltsvereinbarung beigelegt werden.
Für volljährige Kinder wird der Abzug grundsätzlich demjenigen Elternteil gewährt, der den Abzug unter Code 620 geltend macht.
Direkte Bundessteuer
Dieser Abzug kann bei der direkten Bundessteuer nicht geltend gemacht werden.
Code 640 Die unterstützungsbedürftige Person kann mit der steuerpflichtigen Person verwandt sein oder nicht und muss unfähig sein, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Familienmitglieder, die im Haus- halt der steuerpflichtigen Person arbeiten oder regelmässig Dienstleistungen für diese erbringen, können nicht als unterstützungsbedürftige Personen betrachtet werden, auch wenn sie weder über ein Einkommen noch ein Vermögen verfügen.
Die steuerpflichtige Person kann den Abzug nur dann geltend machen, wenn der Unterhalts- betrag mindestens den Abzugsbetrag erreicht, d.h.:
Kanton Direkte Bundessteuer Fr. 2'200.– Fr. 6'500.–
Für Kinder, bei denen der Abzug unter Code 620 erlaubt wird, kann dieser Abzug nicht geltend gemacht werden. Dasselbe gilt für den Ehepartner, insbesondere wenn er/sie Recht auf den Abzug für ältere oder behinderte Personen hat (Code 670). Siehe auch Aufstellung auf Seite 13 (Code 620).
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Code 660 Ein Abzug von Fr. 3'800.- wird für Lehrlinge und Studenten gewährt (Staatssteuer). Massgebend für diesen Abzug sind:
ein Lehrvertrag für Lehrlinge
eine Bestätigung der Studien
Sobald die Erwerbstätigkeit höher als ein Drittelzeitposten ist, wird der Abzug nicht mehr gewährt.
Dieser Abzug kann nicht von den Eltern beansprucht werden, auch wenn sie Kinder in einer Lehre oder im Studium haben.
Die Situation ist massgebend am 31.12. des Steuerjahres.
Code 670 Dieser Abzug wird sowohl für die Rentner geöffnet, die das Alter (65/64 Jahre) erreicht haben, das ein Recht auf Zahlung einer AHV-Rente gibt wie für die IV-Rentner. Auch Personen, die eine vorweggenommene AHV-Rente beziehen, haben Anspruch auf den Abzug.
Entscheidungsgrundlage für die Gewährung des Abzugs ist das Nettoeinkommen II (Code 590) der Steuererklärung.
Von diesem Wert sind die individuellen Abzüge abzuziehen, die gemäss Codes 600 bis 660 der Steuererklärung geltend gemacht werden können.
Anschliessend werden die nicht verrechneten Geschäftsverluste, Aufwandüberschüsse aus Liegen- schaft des Privat- und Geschäftsvermögen sowie Aufwandüberschüsse von Eigentümergemein- schaften, Erbengemeinschaften und anderen Gemeinschaften hinzugefügt.
Diesem Ergebnis werden 3 Prozent des neu berechneten Vermögens hinzugefügt. Dieses setzt sich wie folgt zusammen:
Verheiratetes Paar Steuerbares Vermögen (Codes 890 + 892 + 894) ./. Fr. 106'000.- = Neu berechnetes Vermögen
Andere Steuerpflichtige Steuerbares Vermögen (Codes 890 + 892 + 894) ./. Fr. 53'000.- = Neu berechnetes Vermögen
42
Das berechnete erhöhte Einkommen wird den gestatteten Abzug bestimmen, gemäss | den nachfol- | |||
genden Tabellen. | ||||
ALLEINSTEHENDE | VERHEIRATETE | |||
Abzug | ||||
Einkommen ohne | Abzug | Einkommen ohne | Einfache | Doppel- |
diesen Abzug | diesen Abzug | Rente | Rente | |
bis 26‘900 | 8‘300 | bis 34'400 | 8‘300 | 9‘600 |
27'000 – 27‘700 | 7‘800 | 34‘500 – 35‘200 | 7‘800 | 9‘100 |
27‘800 – 28‘500 | 7‘300 | 35‘300 – 36'000 | 7‘300 | 8‘600 |
28‘600 – 29'300 | 6‘800 | 36‘100 – 36‘800 | 6‘800 | 8‘100 |
29'400 – 30'100 | 6‘300 | 36‘900 – 37'600 | 6‘300 | 7‘600 |
30'200 – 30‘900 | 5‘800 | 37‘700 – 38‘400 | 5‘800 | 7‘100 |
31'000 – 31‘700 | 5‘300 | 38‘500 – 39‘200 | 5‘300 | 6‘600 |
31‘800 – 32‘500 | 4‘800 | 39‘300 – 40'000 | 4‘800 | 6‘100 |
32‘600 – 33‘300 | 4‘300 | 40‘100 – 40‘800 | 4‘300 | 5‘600 |
33‘400 – 34‘100 | 3‘800 | 40‘900 – 41‘600 | 3‘800 | 5‘100 |
34‘200 – 34‘900 | 3‘300 | 41‘700 – 42‘400 | 3‘300 | 4‘600 |
35'000 – 35‘700 | 2‘800 | 42‘500 – 43‘200 | 2‘800 | 4‘100 |
35‘800 – 36‘500 | 2‘300 | 43‘300 – 44'000 | 2‘300 | 3‘600 |
36‘600 – 37‘300 | 1‘800 | 44‘100 – 44‘800 | 1‘800 | 3‘100 |
37‘400 – 38‘100 | 1‘300 | 44‘900 – 45‘600 | 1‘300 | 2‘600 |
38‘200 – 38‘900 | 800 | 45‘700 – 46‘400 | 800 | 2‘100 |
39'000 – 39‘700 | 300 | 46‘500 – 47‘200 | 300 | 1‘600 |
ab 39‘800 | - | 47‘300 – 48'000 48‘100 – 48‘800 48'900 – 49'600 ab 49'700 | - - - - | 1‘100 600 100 - |
Die nachstehenden Beispiele illustrieren, was vorausgeht.
43
Alleinstehende Person (Beispiel 1)
Der | Steuerzahler, ledig und Rentner, ist Eigentümer eines Familienhauses. Im 2018, hat er Liegen- | |||
schaftsunterhaltungsarbeiten durchgeführt, und der Ausgabenüberschuss der sich daraus ergibt, | ist | |||
Fr. | 2‘475.- (Code 310). | |||
Ausserdem nimmt er an einer unverteilter Erbschaft teil, die ebenfalls mit einem Ausgabenüber- | ||||
schuss von Fr. 480.- abschliesst (Code 390). | ||||
Sein Nettoeinkommen II (Code 590) ist Fr. 35‘500.- und sein steuerbares Vermögen von Fr. 75‘000.- | ||||
(Code 890) | ||||
Berechnung | ||||
a. | Nettoeinkommen II (Code 590) + Ausgabenüberschuss aus Liegenschaft (Code 310) + Ausgabenüberschuss aus unverteilter Erbschaft (Code 390) | Fr. + Fr. + Fr. | 35'500.- 2'475.- 480.- | |
Zwischentotal | Fr. | 38'455.- | ||
b. | Steuerbares Vermögen (Code 890) ./. Abzug alleinstehende Person Vermögen für Berechnung von Zuschlag | ./. | Fr. Fr. Fr. | 75'000.- 53'000.- 22'000.- x 3 % = | + Fr. | 660.- |
c. | Entscheidendes Einkommen | Fr. | 39'115.- | |
d. | Abzug Code 670 gemäss Tabelle | Fr. | 300.- |
Ehepaare (Beispiel 2)
Die | Steuerzahler sind Mieter und beide AHV-Rentner. Ihr jüngstes Kind ist noch zu Last und im | |||
Universitätsstudium. | ||||
Das | Nettoeinkommen II (Code 590) des Paares ist Fr. 50‘000.- und das steuerbares Vermögen von | |||
Fr. | 245‘000.- (Code 890). | |||
Berechnung
a. | Nettoeinkommen II (Code 590) ./. Kinderabzug (Code 620) ./. zusätzlicher Kinderabzug für auswärtige Ausbildungskosten (Code 630) | Fr. ./. Fr. ./. Fr. | 50'000.- 5'300.- 9'900.- | |
Zwischentotal | Fr. | 34'800.- |
b. | Steuerbares Vermögen (Code 890) ./. Abzug für Ehepaare Vermögen für Berechnung von Zuschlag | ./. | Fr. 245'000.- Fr. 106'000.- Fr. 139'000.- x 3 % = | + Fr. | 4'170.- |
c. | Entscheidendes Einkommen | Fr. | 38'970.- | |
d. | Abzug Code 670 gemäss Tabelle | Fr. | 6'600.- |
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Code 680
Alle Ehepaare, die im selben Haushalt leben, den Abzug für Ehepaare Fr. 3'400.- ist berechtigt bei den Staatssteuern. (dBst Fr. 2'600.-)
AHV/IV Rentner Auf der Website vom "Ausgleichskasse vom Jura" www.caisseavsjura.ch, in Zusammenarbeit mit der Stiftung Pro Senectute, ist die Möglichkeit, eine Schätzung der Ihren Anspruch auf zusätzliche Leis- tungen machen angeboten. Es handelt sich um eine ungefähre Berechnung, die keinen Anspruch auf diese Leistungen begründet, aber die Ihnen erlaubt zu schätzen, wenn es opportun ist, der zuständi- gen Stelle einen Antrag vorzulegen, ist die kommunale AHV-Stelle Ihres Wohnsitzes.
Die AHV-Stelle liegen zu Ihrer Verfügung, ein Memorandum auf der Berechnung der zusätzlichen Leistungen zur AHV / IV.
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Vermögen am 31. Dezember 2018
Code 700 bis 790 Das gesamte Vermögen (welches sich im Kanton Jura, ausserhalb des Kantons oder im Ausland befindet) des Steuerpflichtigen, seiner Ehefrau und der unter elterlicher Gewalt stehenden Kinder, ist hier anzugeben.
Stichtag für den Bestand des Vermögens ist der 31. Dezember 2018.
Code 700 bis 710
Als Steuerwert der im Kanton Jura gelegenen Grundstücke gilt der amtliche Wert. Für ausser Kanton gelegene Grundstücke ist in der Regel der Steuerwert des betreffenden Kantons anzugeben.
Für Liegenschaften, die mit einem Wohnrecht belastet sind, kann der Wertverminderung durch einen Abzug Rechnung getragen werden. Der Abzug beträgt ein Vielfaches des jährlichen Mietzinses, der für die Räume, die mit einem Wohnrecht belastet sind, erzielt werden könnte. Massgebend ist das Alter der berechtigten Person am 31. Dezember 2018 oder wenn es mehreren Berechtigten gibt, ist das Alter des Jüngsten massgebend:
Vielfaches von für die älteren Menschen 20 bis zu 30 Jahren 18 von 31 bis 40 Jahres 16 von 41 bis 50 Jahres 13 von 51 bis 60 Jahres 9 von 61 bis 70 Jahres 6 von 71 bis 80 Jahres 4 über 80 Jahres
Der Steuerzahler lässt in der Steuererklärung nur den steuerbaren Saldo darstellen. Die Angaben über das Alter, den Namen und die genaue Adresse jedes Berechtigten werden auf einem Zusatz- blatt notiert.
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Code 720 bis 730
Die Posten, die aus der Bilanz am | 31. Dezember 2018 oder am Abschlussdatum in 2018 hervor- | |
gehen, müssen unter den betreffenden Code vorgetragen werden.
Code 735
Im Falle eines Beteiligungskaufs von mindestens 20 % des Aktien- oder Stammkapitals einer Aktien- gesellschaft oder einer Genossenschaft kann der Inhaber diese beim Kauf der Steuerbehörde als Geschäftsvermögen melden. In solch einem Fall unterliegen diese Beteiligungen den anwendbaren Bestimmungen über das Geschäftsvermögen, insbesondere betreffend Abzug der Passivzinsen und Besteuerung von Kapitalgewinnen bei deren Veräusserung.
Code 740
Guthaben und Wertschriften sind im Formular 5A anzugeben und das Ergebnis ist hier zu übertragen, einschliesslich Beständen im In- und Ausland auf dem Post- oder Banklohnkonto sowie Crypto-Geld (Steuerwert gemäss der Kursliste der Eidg. Steuerverwaltung). Die Beteiligungen an den Renovie- rungs- und Reparaturfonds der Stockwerkeigentümergemeinschaften müssen in Formular 5A ange-
geben werden, sofern sie nicht in | die unter der Code 755 der Steuererklärung beschriebene Kategorie | |
fallen. | ||
Code 755 | ||
Bei unverteilten Erbschaften oder | andern Vermögensmassen hat jeder einzelne Erbe seinen Anteil | |
am Vermögen auf den 31. Dezember 2018 im Fragebogen anzugeben.
Code 760
Der Verkehrswert von Privatautos kann normalerweise unter Berücksichtigung einer jährlichen Ent-
wertung von 45 % errechnet werden.
Beispiel :
Verkehrswert am 1. Januar 2018 | Fr. | 10'000 |
./. Abschreibung 2018 (45 %) | Fr. | 4'500 |
Steuerwert am 31. Dezember 2018 | Fr. | 5'500 |
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Code 770 Es obliegt den Versicherungsgesellschaften, ihren Versicherungsnehmern eine Bescheinigung über den steuerbaren Wert der Lebensversicherungen zu übergeben, die den Rückkaufswert und die Überschussbeteiligungen erwähnt. Dieser Gesamtbetrag ist in der Steuererklärung zu übertragen.
Die Bescheinigung der Versicherungsgesellschaft muss der Steuererklärung beigefügt werden.
Code 780 Als Steuerwert am 31. Dezember 2018 gilt jeweils der Verkehrswert für alle Werte, die unter diese Code erklärt wurden, wie hohe Mobiliarkonstruktionen auf fremden Grundstück, Schiffe, Flugzeuge, Sattelpferde, sowie die Sammlungen von Gemälde, Büchern, Briefmarken, Waffen und Währungen, Kunstwerken und Juwelen, usw. wenn sie nicht als Haushaltsmöbel angesehen werden.
Code 800 Die geltend gemachten Schulden sind auf dem Einlageblatt 8 (Schuldenverzeichnis) anzugeben, unter Nennung der Gläubiger und allfälliger Sicherheiten. Eine Ausnahme besteht für Steuerpflich- tige mit "anderen Privatschulden" (z.B. Darlehensschulden), die kein Einlageblatt 8 erhalten haben; diese nennen Namen und Adresse des Gläubigers auf einem separaten Blatt. Ohne Nachweis und Angabe des Gläubigers können keine Schulden zum Abzug zugelassen werden. Die angegebenen Schulden werden mit den Forderungen des Gläubigers verglichen.
Nicht als Schulden gelten:
Der Teil des Betrags von verpfändeten Schuldbriefen, der die gesicherte Forderung übersteigt;
Bürgschaftsschulden, sofern der Steuerpflichtige nicht zur Zahlung gezwungen ist;
Verlustscheine.
Code 860 Jedem Steuerpflichtigen steht unabhängig von der Höhe des Vermögens ein allgemeiner Abzug zu.
Fr. 53'000.- für Verheiratete Fr. 26'500.- für Alleinstehende
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Code 870 Für jedes Kind, für das bei der Einkommenssteuer unter Code 620 ein Abzug möglich ist, kann bei der Vermögenssteuer ein Abzug von Fr. 26'500.- beansprucht werden.
Code 890 Die Vermögenssteuer ist nur ab ein steuerbares Vermögen von Fr. 54'000.- geschuldet.
Code 892 Alle Objekte ausserhalb des Jura müssen unter dieser Rubrik deklariert werden.
Code 894 Alle Objekte im Ausland müssen unter dieser Rubrik deklariert werden.
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Kapitalabfindungen
Code 905 et 905c
2. Säule und Säule 3a
Die Kapitalabfindungen, die aus professionellen Vorsorgestiftungen (2. Säule) und die aus aner- kannten Formen der gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a) stammen, werden getrennt von den anderen Einkommen und ohne Sozialabzüge besteuert.
Die Steuer wird für das Steuerjahr festgesetzt, in dem die entsprechenden Einkünfte zugeflossen sind.
Kanton Gemäss ein Sondertarif im Sinn der Art. 37, Abs. 2 StG besteuert Die Kapitalabfindungen sind zu 100% besteuerbar.
Direkte Bundessteuer Wird zu einem Fünftel der ordentlichen Tarife berechnet
Lebensleistungen
Bei Leben des Berechtigtes sind der Schadenersatz, der sich aus der zivilrechtlichen Haftung eines Dritten ergibt, sowie bei Invalidität, die bezahlten Kapitalabfindungen die von einer Unfallversiche- rung oder einer Lebensversicherung die nicht Rückkauffähig ist, ohne soziale Abzüge besteuerbar.
Kanton Gemäss ein Sondertarif im Sinn der Art. 37, Abs. 2 StG besteuert
Direkte Bundessteuer Wird zu einem Fünftel der ordentlichen Tarife berechnet
Todesleistungen
Die bezahlten Todesleistungen wie:
die Kapitalauszahlungen (einschliesslich der Gewinnbeteiligungen), die aus nicht rückkäufliche Lebensversicherungen stammen;
die Kapitalauszahlungen die aus Unfallversicherungen oder aus Versicherungen der zivilrechtli- chen Haftung im Falle eines Todes (ebenfalls die Zahlungen des SUVA) stammen;
die Zusatzleistungen die aus rückkäufliche Lebensversicherungen (zum Beispiel bei Todesunfall oder nach einer langen Krankheit) stammen;
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sind besteuerbar :
Kanton in der Erbschafts- und Schenkungssteuer, vorbehaltlich der Risikoversicherungen auf den Kopf eines Drittels.
Direkte Bundessteuer wird zu einem Fünftel der ordentlichen Tarife berechnet, ohne Sozialabzüge.
Andere Kapitalabfindungen
Die anderen Kapitalabfindungen wie:
die Kapitalauszahlungen die die periodischen Leistungen ersetzen
die Kapitalabfindungen die am Schluss eines Arbeitsberichtes bezahlt wurden
die Entschädigungen für die Einstellung oder die Aufgabe an der Ausübung einer Aktivität (zum Beispiel Konkurrenzverbot)
sind mit den anderen Einkommen besteuerbar, zum Satz der anwendbar wäre, wenn eine jährliche Leistung an Stelle einer einmaligen Leistung bezahlt würde.
Steuerfreie Leistungen
Diese Einkommen sind steuerfrei und sind nicht anzugeben:
die Kapitalauszahlungen (inbegriffen die Gewinnbeteiligungen), die aus rückkäufliche Lebens- versicherungen ergeben, soweit diese nicht auf einem Dienstbericht basiert sind und unter Re- serve der Kapitalversicherungen die Rückkaufsfähig sind mit Hilfe einer einmaligen bezahlten Prämie (zu diesem Thema, siehe die unter Code 340 erwähnten Hinweise);
die Leistungen für erlittenes Unrecht;
die durch den Arbeitgeber bezahlte Kapitalabfindungen oder durch eine berufliche Vorsorgestiftung bei einem Berufswechseln, an der Bedingung, dass der Berechtigter dieser Betrag in der Frist eines Jahres in einer beruflichen Vorsorgestiftung oder in einer Freizügigkeitspolice reinvestiert.
Achtung: die Zusatzleistungen (zum Beispiel bei Todesunfall oder nach einer Langzeitkrankheit) sind besteuerbar.
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Code 915 und 915c Das jurassische Gesetz betreffend die neuen innovativen Unternehmen zielt darauf ab, private In- vestitionen in innovative Unternehmen steuerlich zu befördern. Demnach wird jede Investition in ein jurassisches Unternehmen mit dem Status „nouvelle entreprise innovante“ (NEI) separat zu einem tieferen Steuersatz von unter 2 % besteuert.
Konkret heisst dies, dass Unternehmen, die neue Produkte, Technologien, Produktionsabläufe oder Vermarktungstechniken entwickeln oder in bislang unerschlossene Tätigkeitsfelder vorstossen, auf Anfrage den NEI-Status erlangen können und somit von einer Steuerbefreiung profitieren. Ausser- dem die Investoren, natürliche Personen, können von einem bevorzugten Steuersatz ihres steuer- baren Einkommens in Höhe von weniger als 2% (mindestens Fr. 10‘000.-) profitieren, wobei der Anteil in dem Kapital der anerkannter innovativen Gesellschaft investiert wurde.
Die Steuerverwaltung (Tel. 032 420 55 30) oder das Amt für Wirtschaftsförderung (Tel. 032 420 52
20) können mit dem Einverständnis der entsprechenden Unternehmen vorausgesetzt, auf Antrag,
die Koordinaten von Unternehmen mit dem NEI-Status an jeder potenzielle Anleger werden
Steuerberechnung
Kanton
Die Steuer ist geschuldet, sobald das steuerbares Einkommen Fr. 11'800.- erreicht hat für die ver- heirateten Personen (die zusammen leben) und für die verwitweten, geschiedenen, getrennten oder ledigen Personen mit eigenem Haushalt und mit unterhaltsberechtigten Kindern oder unterstüt- zungsbedürftigsten Personen. Für alle anderen Steuerzahler ist ab Fr. 6'500.-.
Direkte Bundessteuer
Die direkte Bundessteuer ist geschuldet, sobald das steuerbares Einkommen Fr. 17'800.- erreicht hat für die ledige Personen, Witwer, getrennte, geschieden und Fr. 30'800.- für die verheirateten Personen (die zusammen leben) und für die verwitweten, geschiedenen, getrennten oder ledigen Personen, die in gemeinsamen Haushalt leben und mit unterhaltsberechtigten Kindern oder unter- stützungsbedürftigsten Personen.
Steuererhebung Mit Hilfe der auf den nachfolgenden Seiten angegebenen Steuertarife können Sie Ihre Steuerlast für das Jahr 2018 berechnen. Das mit dem Steuermaterial versendete Formular 110 beschreibt die Vorgehensweise. JuraTax berechnet ebenfalls das geschuldete Steuersaldo. Schliesslich können Sie Ihre Steuerlast auch mit dem Taschenrechner gestellt auf der Website www.jura.ch/contributions zu berechnen.
Wenn Sie feststellen, dass die errechnete Steuerschuld die erfolgten Ratenzahlungen übersteigt, bitten wir Sie, die Differenz vor dem Stichtag am 28. Februar 2019 mit dem Einzahlungsschein auf dem Hilfsblatt 110 zu überweisen. Somit kann der allenfalls ab 1. März 2019 in Rechnung ge- stellte negative Ausgleichszins vermieden werden.
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Monatliche Ratenzahlungen
Der mutmasslich geschuldete Steuerbetrag für das Steuerjahr 2019 wird in zwölf Raten berechnet, vom 10. Januar bis 10. Dezember gestaffelt, die jeweils innert 30 Tagen zu begleichen sind. Die Ratenrechnungen 2019 werden gestaffelt zugestellt, und zwar in drei Sendungen à vier Rechnun- gen, die erste im Januar, die zweite im Mai und die letzte im September.
Beim Versand der ersten Ratenrechnungen haben die Steuerpflichtigen die Möglichkeit, den mut- masslich geschuldeten Steuerbetrag für das Gesamtjahr per Einmalzahlung im Voraus zu beglei- chen. Vorauszahlungen werden grundsätzlich mit dem Vorauszahlungszins verzinst. Diese Zinsen werden bei der Schlussabrechnung 2019 angerechnet.
In jedem Umschlag ist zusätzlich zu den Ratenrechnungen ein Begleitdokument beigelegt, wo die Berechnungsgrundlagen für den mutmasslich geschuldeten Steuerbetrag für das Jahr aufgeführt sind. Ab dem zweiten Versand werden in diesem Dokument auch die 2019 bereits in Rechnung gestellten Raten sowie die bereits geleisteten Zahlungen für das Steuerjahr 2019 angegeben.
Rückerstattung der Verrechnungssteuer
Die Verrechnungssteuer 2018 ist von den Ratenrechnungen getrennt.
So wird sie den Steuerpflichtigen im Normalfall ab der Behandlung ihres Wertschriftenverzeichnisses zurückerstattet, sofern der Betrag mehr als Fr. 500.- beträgt. Beträge, die unter diesem Wert liegen, werden als Vorauszahlung auf das Jahr 2019 übertragen. Somit werden die 2019 in Rechnung gestellten Raten genau und ausschliesslich dem mutmasslich geschuldeten Steuerbetrag für das betreffende Steuerjahr entsprechen.
Provisorische Rechnung für die direkte Bundessteuer
Im Postnumerando-System bleibt das festgelegt Fälligkeitsdatum für die direkte Bundessteuer am
1. März des Jahres, nach dem folgenden Steuerjahr. Die Einschätzungen für das Steuerjahr 2018
sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht definitiv und der Steuerpflichtige erhält eine Vorausrechnung für die direkte Bundessteuer, sofern der provisorische Betrag dieser Steuer mindestens Fr. 300.- beträgt. Andernfalls erhält der Steuerpflichtige die Schlussabrechnung mit der Veranlagungsverfü- gung.
Es sei darauf hingewiesen, dass allfällige Beträge, die 2018 und Anfang 2019 (freiwillig) überwiesen wurden, zum 1. März 2019 mit dem entsprechenden Vergütungszins berücksichtigt werden.
53
Tarife 2018
Dieser Tarif ist für die verheirateten Steuerzahler (die zusammen leben) und für die verwitweten, ge- | ||||
schiedenen, getrennten oder ledigen Personen mit eigenem Haushalt und mit unterhaltsberechtigten | ||||
Kindern reserviert , | ||||
Kantonale Einkommenssteuer | ||||
Steueranlage des Kantons: | 2,85 | |||
Für je weitere | Steuerbares | Kantonssteuer | Für je weitere | ||
Steuerbares | Kantonsteuer | Fr. 100.- | Einkommen | für 1 Jahr | Fr. 100.- Ein- |
Einkommen | Für 1 Jahr | Einkommen | kommen | ||
von 100 | 45'100 | 2'568.55 | |||
an 11'700 | --.- | 50'000 | 3'170.30 | ||
11'800 | 2.60 | 55'000 | 3'784.35 | ||
13'000 | 34.10 | 60'000 | 4'398.40 | ||
14'000 | 60.30 | 2.6220 | 65'000 | 5'012.40 | 12.2807 |
15'000 | 86.55 | 70'000 | 5'626.45 | ||
16'000 | 112.75 | 80'000 | 6'854.50 | ||
17'500 | 152.10 | 84'100 | 7'358.00 | ||
17'600 | 158.85 | 84'200 | 7'372.25 | ||
18'000 | 185.90 | 90'000 | 8'196.60 | ||
19'000 | 253.50 | 6.7631 | 100'000 | 9'614.90 | |
20'000 | 321.15 | 110'000 | 11'039.20 | ||
22'000 | 456.40 | 120'000 | 12'460.45 | ||
24'000 | 591.65 | 130'000 | 13'881.75 | 14.2130 | |
26'200 | 740.45 | 140'000 | 15'303.05 | ||
26'300 | 750.10 | 150'000 | 16'724.35 | ||
28'000 | 914.30 | 160'000 | 18'145.65 | ||
30'000 | 1'107.50 | 170'000 | 19'566.95 | ||
32'000 | 1'300.65 | 180'000 | 20'988.25 | ||
34'000 | 1'493.85 | 9.6587 | 188'500 | 22'196.35 | |
36'000 | 1'687.00 | 188'600 | 22'213.30 | ||
38'000 | 1'880.20 | 200'000 | 24'148.40 | ||
40'000 | 2'073.35 | 250'000 | 32'635.70 | ||
42'000 | 2'266.55 | 300'000 | 41'123.00 | 16.9746 | |
44'000 | 2'459.70 | 350'000 | 49'610.30 | ||
45'000 | 2'556.30 | 400'000 406'100 darüber hinaus | 58'097.60 59'133.05 | 17.2511 |
Berechnungsbeispiel | ||||
Steuerbares Einkommen (Code 690 der Steuererklärung; abgerundeter Betrag): Fr. 34'200. - | ||||
Jährliche Kantonssteuer | Fr. | 34'000.- nach Tabelle | Fr. 1'493.85 | |
Jährliche Kantonssteuer | Fr. | 200. - nach Tabelle | Fr. 19.30 | |
Steuerbares Einkommen | Fr. | 34'200. - (Kantonssteueranlage 2,85) | Fr. 1'513.15 | |
Die Gemeindesteuer ist, durch die folgende Berechnung hinzuzufügen: | ||||
zum Beispiel mit einer Steueranlage von 2,05 für die oben genannte Steuerveranlagung von Fr. 34'200.- | ||||
Fr. 1‘513.15 : 2,85 x 2,05 = Fr. 1‘088.40
Die Kirchensteuer rechnet | sich in Prozent | der Kantonssteuer. |
54
Tarife 2018
Dieser Tarif ist für die anderen Steuerzahler reserviert (ledige Personen, getrennte Witwer, die ohne
unterhaltsberechtigtes Kind geschieden sind)
Kantonale Einkommenssteuer | ||||
Steueranlage des Kantons: | 2,85 | |||
Für je | weitere | |||
Steuerbares | Kantonssteuer | Steuerbares | Kantonssteuer Für je weitere | |
Fr. 100.-Ein- | ||||
Einkommen | für 1 Jahr | kommen | Einkommen | für 1 Jahr Fr. 100.- Ein- kommen |
von 100 | 36'000 | 2'706.40 | |||
an 6'400 | --.-- | 38'000 | 2'946.50 | ||
6'500 | 4.96 | 40'000 | 3'186.65 | 12.0071 | |
7'000 | 29.80 | 45'000 | 3'787.00 | ||
8'000 | 79.50 | 46'900 | 4'015.15 | ||
9'000 | 129.15 | 4.9676 | 47'000 | 4'029.80 | |
10'000 | 178.85 | 50'000 | 4'468.65 | ||
11'000 | 228.50 | 55'000 | 5'200.10 | ||
12'000 | 278.20 | 60'000 | 5'931.55 | ||
13'600 | 357.65 | 65'000 | 6'663.00 | ||
13'700 | 367.05 | 70'000 | 7'394.45 | 14.6291 | |
14'000 | 395.20 | 75'000 | 8'125.90 | ||
15'000 | 489.05 | 80'000 | 8'857.35 | ||
16'000 | 582.90 | 85'000 | 9'588.80 | ||
17'000 | 676.75 | 86'000 | 9'735.10 | ||
18'000 | 770.60 | 9.3851 | 86'100 | 9'751.65 | |
19'000 | 864.45 | 90'000 | 10'397.55 | ||
20'000 | 958.30 | 100'000 | 12'053.70 | ||
21'000 | 1'052.15 | 110'000 | 13'709.85 | ||
22'000 | 1'146.00 | 120'000 | 15'365.95 | ||
24'000 | 1'333.70 | 130'000 | 17'022.10 | ||
26'600 | 1'577.70 | 140'000 | 18'678.25 | 16.5614 | |
26'700 | 1'589.75 | 150'000 | 20'334.35 | ||
28'000 | 1'745.80 | 160'000 | 21'990.50 | ||
30'000 | 1'985.95 | 12.0072 | 170'000 | 23'646.65 | |
32'000 | 2'226.10 | 180'000 | 25'302.80 | ||
34'000 | 2'466.25 | 190'400 | 27'025.15 | ||
darüber hinaus | 17.2511 | ||||
Berechnungsbeispiel
Steuerbares Einkommen (Code 690 der Steuererklärung; abgerundeter Betrag): Fr. 30'500. -
Jährliche Kantonssteuer | Fr. | 30'000. - | nach Tabelle | Fr. 1'985.95 |
Jährliche Kantonssteuer | Fr. | 500. - | nach Tabelle | Fr. 60.05 |
Steuerbares Einkommen | Fr. | 30'500. - | (Kantonssteueranlage 2,85) | Fr. 2'046.00 |
Die Gemeindesteuer ist, durch die folgende Berechnung hinzuzufügen:
zum Beispiel mit einer Steueranlage von 2,05 für die oben genannte Steuerveranlagung von Fr. 30'500.-
Fr. 2'046.00: 2,85 x 2,05 | = Fr. 1'471.70 | |||
Die Kirchensteuer rechnet | sich in Prozent | der Kantonssteuer. | ||
55
Tarife 2018
Kantonale Vermögenssteuer
Steueranlage des Kantons: | 2,85 | |||
Steuerbares | Kantonssteuer | Für je weitere | Kantonssteuer | Für je weitere |
Vermögen | für 1 Jahr | Steuerbares Fr. 1000.- Ver- Vermögen mögen . . | für 1 Jahr | Fr. 1000.- Ver- mögen |
von 1'000 | 320'000 | 609.90 | |||
an 53'999 | --.-- | 330'000 | 631.30 | ||
54'000 | 76.95 | 340'000 | 652.65 | ||
60'000 | 85.50 | 350'000 | 674.05 | 2.1375 | |
70'000 | 99.75 | 360'000 | 695.40 | ||
80'000 | 114.00 | 1.4250 | 380'000 | 738.15 | |
90'000 | 128.25 | 400'000 | 780.90 | ||
104'000 | 148.20 | 416'000 | 815.10 | ||
105'000 | 150.35 | 417'000 | 817.80 | ||
110'000 | 161.05 | 430'000 | 853.00 | ||
120'000 | 182.40 | 450'000 | 907.15 | ||
130'000 | 203.80 | 475'000 | 974.85 | ||
140'000 | 225.15 | 500'000 | 1‘042.55 | 2.7075 | |
150'000 | 246.55 | 550'000 | 1‘177.90 | ||
160'000 | 267.90 | 600'000 | 1‘313.30 | ||
170'000 | 289.30 | 650'000 | 1‘448.65 | ||
180'000 | 310.65 | 700'000 | 1‘584.05 | ||
190'000 | 332.05 | 781'000 | 1‘803.75 | ||
200'000 | 353.40 | 782'000 | 1'806.45 | ||
210'000 | 374.80 | 2.1375 | 800'000 | 1'862.90 | |
220'000 | 396.15 | 900'000 | 2'176.40 | ||
230'000 | 417.55 | 1'000'000 | 2'489.90 | ||
240'000 | 438.90 | 1'100'000 | 2'803.40 | ||
250'000 | 460.30 | 1'200'000 | 3'116.90 | 3.1350 | |
260'000 | 481.65 | 1'300'000 | 3'430.40 | ||
270'000 | 503.05 | 1'400'000 | 3'743.90 | ||
280'000 | 524.40 | 1'500'000 | 4'057.40 | ||
290'000 | 545.80 | 1'563'000 | 4'254.90 | ||
300'000 | 567.15 | darüber hinaus | 3.4200 | ||
310'000 | 588.55 |
Berechnungsbeispiel
Steuerbaresvermögen (Code | 890 der Steuererklärung; abgerundeter Betrag,): Fr. 117'000. | - | ||
Jährliche Kantonssteuer | Fr. | 110 000. - nach Tabelle | Fr. | 161.05 |
Jährliche Kantonssteuer | Fr. | 7 000. - nach Tabelle (7 x 2.1375) | Fr. | 15.00 |
Steuerbares Vermögen | Fr. | 117 000. - (Kantonssteueranlage 2,85) | Fr. | 176.05 |
Die Gemeindesteuer ist, durch die folgende Berechnung hinzuzufügen: | ||||
zum Beispiel mit einer Steueranlage von 2,05 für die oben genannte Steuerveranlagung von Fr. 117'000.- | ||||
Fr. 176.05 : 2,85 x 2,05 = Fr. 126.60
Die Kirchensteuer rechnet | sich in Prozent | der Kantonssteuer. |
56
Tarife 2018 | ||||||
Bundessteuer | ||||||
Tabelle für die Berechnung der direkten Bundessteuer der natürlichen Personen | ||||||
Steuerbares | Alleinstehende | Verheiratete und Einel- Steuerbares Alleinstehende | Verheiratete und Einelternfa- | |||
Einkommen 1 | ternfamilien Einkommen 1 | milien | ||||
Bundes- | Für je wei- | Bundes- Für je wei- Bundes-steuer | Für je wei- | Bundes-steuer Für je wei- | ||
steuer für 1 Jahr 2 | tere 100 Fr. | steuer für 1 tere 100 Fr. für 1 Jahr 2 Jahr 2 | tere 100 Fr. | für 1 Jahr 2 | tere 100 Fr. | |
Fr. | Fr. | Fr. | Fr. Fr. Fr. Fr. | Fr. | Fr. | Fr. |
17'800 | 25.41 | 78'200 1'435.20 | 999.00 | |||
18'000 | 26.95 | 79'000 1'488.00 | 1'031.00 | 4.00 | ||
19'000 | 34.65 | 80'000 1'554.00 | 1'071.00 | |||
20'000 | 42.35 | 90'300 2'233.80 | 1'483.00 | |||
21'000 | 50.05 | 90'400 2'240.40 | 1'488.00 | |||
22'000 | 57.75 | 92'500 2'379.00 | 6.60 | 1'593.00 | 5.00 | |
23'000 | 65.45 | 95'000 2'544.00 | 1'718.00 | |||
24'000 | 73.15 | 103'400 3'098.40 | 2'138.00 | |||
25'000 | 80.85 | 0.77 | 103'500 3'105.00 | 2'144.00 | ||
26'000 | 88.55 | 103'600 3'111.60 | 2'150.00 | |||
27'000 | 96.25 | 103'700 3'120.40 | 2'156.00 | 6.00 | ||
28'000 | 103.95 | 104'000 3'146.80 | 2'174.00 | |||
28'200 | 105.49 | 105'000 3'234.80 | 2'234.00 | |||
29'000 | 111.65 | 114'700 4'088.40 | 2'816.00 | |||
30'800 | 125.51 | 25.00 114'800 4'097.20 | 2'823.00 | |||
31'000 | 127.05 | 27.00 117'500 4'334.80 | 3'012.00 | 7.00 | ||
31'600 | 131.65 | 33.00 120'000 4'554.80 | 8.80 | 3'187.00 | ||
31'700 | 132.53 | 34.00 124'200 4'924.40 | 3'481.00 | |||
32'000 | 135.17 | 37.00 124'300 4'933.20 | 3'489.00 | |||
33'000 | 143.97 | 47.00 125'000 4'994.80 | 3'545.00 | 8.00 | ||
34'000 | 152.77 | 57.00 131'700 5'584.40 | 4'081.00 | |||
35'000 | 161.57 | 67.00 131'800 5'593.20 | 4'090.00 | |||
36'000 | 170.37 | 0.88 | 77.00 134'600 5'839.60 | 4'342.00 | 9.00 | |
37'000 | 179.17 | 87.00 134'700 5'850.60 | 4'351.00 | |||
38'000 | 187.97 | 97.00 137'300 6'136.60 | 4'585.00 | |||
39'000 | 196.77 | 107.00 137'400 6'147.60 | 4'595.00 | 10.00 | ||
40'000 | 205.57 | 117.00 1.00 141'200 6'565.60 | 4'975.00 | |||
41'400 | 217.90 | 131.00 141'300 6'576.60 | 4'986.00 | 11.00 | ||
41'500 | 220.54 | 132.00 143'100 6'774.60 | 5'184.00 | |||
42'000 | 233.74 | 137.00 143'200 6'785.60 | 11.00 | 5'196.00 | 12.00 | |
43'000 | 260.14 | 147.00 143'500 6'818.60 | 5'232.00 | |||
44'000 | 286.54 | 157.00 145'000 6'983.60 | 5'412.00 | |||
45'000 | 312.94 | 167.00 145'100 6'994.60 | 5'425.00 | |||
46'000 | 339.34 | 177.00 150'000 7'533.60 | 6'062.00 | |||
47'000 | 365.74 | 187.00 160'000 8'633.60 | 7'362.00 | |||
48'000 | 392.14 | 2.64 | 197.00 170'000 9'733.60 | 8'662.00 | ||
49'000 | 418.54 | 207.00 176'000 10'393.60 | 9'442.00 | |||
50'000 | 444.94 | 217.00 176'100 10'406.80 | 9'455.00 | |||
50'900 | 468.70 | 226.00 180'000 10'921.60 | 9'962.00 | |||
51'000 | 471.34 | 228.00 190'000 12'241.60 | 11'262.00 | |||
53'000 | 524.14 | 268.00 200'000 13'561.60 | 12'562.00 | |||
54'000 | 550.54 | 288.00 250'000 20'161.60 | 19'062.00 | |||
54'500 | 563.74 | 298.00 300'000 26'761.60 2.00 | 13.20 | 25'562.00 | 13.00 | |
55'200 | 582.20 | 312.00 350'000 33'361.60 | 32'062.00 | |||
55'300 | 585.17 | 314.00 400'000 39'961.60 | 38'562.00 | |||
56'000 | 605.96 | 328.00 500'000 53'161.60 | 51'562.00 | |||
57'000 | 635.66 | 348.00 600'000 66'361.60 | 64'562.00 | |||
58'400 | 677.24 | 376.00 700'000 79'561.60 | 77'562.00 | |||
58'500 | 680.21 | 2.97 | 379.00 755'200 86'848.00 | 84'738.00 | ||
60'000 | 724.76 | 424.00 755'300 86'859.50 | 84'751.00 | |||
65'000 | 873.26 | 574.00 800'000 92'000.00 | 90'562.00 | |||
70'000 | 1'021.76 | 724.00 850'000 97'750.00 3.00 | 11.50 | 97'062.00 | ||
72'500 | 1'096.00 | 799.00 895'800 103'017.00 | 103'016.00 | |||
72'600 | 1'101.94 | 802.00 895'900 103'028.50 | 103'028.50 | 11.50 | ||
73'000 | 1'125.70 | 814.00 | ||||
75'300 | 1'262.32 | 5.94 | 883.00 | |||
Für höhere steuerbare Einkünfte beträgt die Jahres- | ||||||
75'400 | 1'268.26 | 887.00 4.00 steuer einheitlich 11.5% | ||||
78'100 | 1'428.60 | 995.00 | ||||
1 | ||||||
Restbeträge von weniger als Fr. 100.- fallen ausser Betracht. | ||||||
2 | ||||||
Die Jahressteuer wird gegebenenfalls auf die nächsten 5 Rp. abgerundet. | ||||||
57
Rückruf der Modalitäten der Steuererhebung Änderung der Anzahlungen
Sie werden zwölf Anzahlungen erhalten, die durch Los im Laufe des Jahres 2019 zusammenge- fasst wurden, auf Grund der Besteuerung des Steuerjahres 2017 oder auf Grund einer im laufenden Jahr 2018 registrierten spezifischen Besteuerung (Scheidung, Heirat, Gesuch zur Anpassung des Be- trages der Akontozahlungen gem. Form. 120, usw.) gerechnet. Die Anzahlungen werden gemäss der endgültigen Besteuerung des Jahres 2018 und von der Erfassung der Verrechnungssteuer des Jahres 2018 variieren. Im Gegenwartsbemessungssystem kann der Steuerzahler die Anpassung seiner Anzahlungen mit Hilfe des Formulars 120 "Gesuch zur Anpassung des Betrages der Akontozahlungen" verlangen. Das Gemeindesteuerbüro stellt das Formular 120 zu Verfügung der Steuerzahler, sie können dieses auf der Website www.jura.ch/contributions heruntergeladen und ist zudem auf JuraTax 2018 verfügbar. Mit dieser Formular teilt der Steuerzahler der Steuerbehörde die Elemente mit, die die Anpassung der Anzahlungen 2019 erfordern, hinsichtlich seiner Lage, wie sie aus dem letzten Steuerbescheid des Steuerjahres 2017 oder 2018 hervorging (wichtige Änderungen ihrer Einkommen oder ihrer Lasten). Sofern der Antrag ordnungsgemäss gefüllt ist und von den Belegen begleitet wird, wird die Steuerbe- hörde die Referenzbesteuerung registrieren, die für die Berechnung der Anzahlungen gewünscht wurde. Schliesslich muss der Antrag der Finanzbehörde früh genug zugehen:
bis 29.11.2018, um die Raten 1 bis 4 zu beeinflussen,
bis 10.04.2019, um die Raten 5 bis 8 zu beeinflussen,
bis 14.08.2019, um die Raten 9 bis 12 zu beeinflussen.
Die Ereignisse, wie die Heirat oder die Scheidung, die im laufenden Jahr erfolgen, der Wegzug des Kantons oder noch der Anfang der Steuerpflicht werden die Berechnung der Anzahlungen 2019 beein- flussen.
Steuererhebung
Wenn eine Veranlagungsverfügung in Kraft eingetreten ist, muss der Steuerpflichtige die Steuerschuld begleichen.
Begleicht ein Steuerpflichtiger seine Steuerschuld nicht fristgemäss, erhält er zunächst ein Erinne- rungsschreiben und in einem zweiten Schritt ein Mahnschreiben. Bleibt die Zahlung weiterhin aus, wird ein Betreibungsverfahren eingeleitet.
Zusätzlich werden Verzugszinsen in Rechnung gestellt.
Steuererlass und Zahlungseinrichtungen
Ihre Steuerschuld kann zum Teil oder gänzlich verschoben, wenn Sie in die Armut gefallen sind, oder wenn die Zahlung Ihrer Steuer für Sie sehr harte Folgen bewirken würde.
Wenn Sie sich in der Unmöglichkeit befinden, rechtzeitig Ihre fällig Steuer zu zahlen, ohne Ihre wirt- schaftliche Lage in Frage zu stellen, oder ohne Ihre lebenswichtigen Bedürfnisse einzuschränken, können wir Sie von den Zahlungseinrichtungen für die Gesamtheit oder einen Teil Ihrer schuldiger Betrag gewähren.
Kirchensteuer
Die Kirchensteuer ist geschuldet, sofern Sie nicht formell aus Ihrer anerkannten Kirche ausgetreten sind, (römisch-katholische oder evangelisch-reformierte Kirche).
Weitere Informationen erhalten Sie bei den Sekretariaten der betroffenen Kirchengemeinden.
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Zinsen
Sie können auf den Anzahlungen oder vom allgemeinen Termin des Fälligkeitsdatums angerechnet werden, der legal auf den 29. Februar 2020 festgelegt ist.
Zinsen werden dem Steuerzahler gewährt, der freiwillige Zahlungen leistet.
Der Zinssatz variiert jedes Kalenderjahr.
Beziehungen zwischen Kantonen Wegzug in einem anderen Kanton
Wenn Sie im Jahre 2019 den Kanton Jura für einen anderen Kanton verlassen haben, so sind Sie für das ganze Jahr 2019 im neuen Kanton steuerpflichtig und das sowohl für die kantonale, gemeinde und kirchen- Steuer als auch für die direkte Bundessteuer.
Folglich kann der Steuerzahler, der den Kanton Jura im Jahre 2019 verlassen hat die Rückzahlung der bereits bezahlten Anzahlungen 2019 fordern, indem er die Formular 140 ausfüllt. Dieser For- mular ist beim Gemeindesteuerbüro, der Sektion der natürlichen Personen oder noch der "Recette et administration de district" verfügbar.
Nachdem er seine Ankunft und seine Einschreibung in dem Steuerregister durch die zuständige Steuerbehörde des Ankunftskantons bestätigen liess, wird der Steuerzahler seinen Antrag an die Abteilung für natürliche Personen richten, die es nach Prüfung der "Recette et administration de district" übermitteln wird. Dann wird sie den Betrag auf den der Steuerzahler Anspruch hat, auf dem Bank- oder Postkonto übermitteln, das er auf die Formular 140 angegeben haben wird.
Ankunft eines anderen Kantons und andere Gründe für den Steuerpflichtbeginn
Wenn Sie im Jahre 2019 in den Kanton Jura gezogen sind (von einem anderen Kanton oder vom Ausland), wird Ihnen ihre Wohnsitzgemeinde eine Formular 120 übermitteln, die den Betrag der Anzahlungen bestimmen soll.
Die Rückseite des Formulars 120 besteht in einer vereinfachten Version der ordentlichen Steuer- erklärung. Sie nimmt die systematische Belegproduktion nicht notwendigerweise an (Gehaltszertifi- kate, Renten, dauerhafte Lasten, usw.) und bewirkt auch nicht eine ausdrückliche Besteuerungs- entscheidung seitens der Steuerbehörde. Diese wird nur die Genauigkeit der Berechnungen und die Triftigkeit der Überträge kontrollieren, die vom Steuerzahler durchgeführt wurden, dann wird sie eine provisorische Referenzbesteuerung für die Steuerperiode 2019 registrieren.
Danach, wird der Steuerzahler im Februar 2020 aufgefordert, die Steuererklärung 2019 auszufüllen, um die definitiven Steuer dieser Steuerperiode 2019 festzulegen. Der Steuerbescheid und die Steuer- abrechnung werden ihn wie für alle anderen Steuerzahler im Laufe des Jahres 2020 erreichen.
Immobilien in einem anderen Kanton
Es gibt eine Verteilung der besteuerbaren Elemente zwischen den betreffenden Kantonen, die aufgrund der Steuererklärung durchgeführt wird, die im Wohnsitzkanton des Steuerzahlers ausgefüllt wurde. Allerdings behält sich die Steuerbehörde das Recht vor, den Steuerzahler um eine Kopie der Steuerer- klärung zu bitten, die er bei seinem Wohnsitzkanton vorgelegt hat, wenn sie für die Besteuerungsarbeiten notwendig ist.
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Section des personnes physiques 2, rue de la Justice, 2800 Delémont Tél. 032 420 55 66
Bureau des personnes morales et des autres impôts 2, rue des Esserts, 2345 Les Breuleux Tél. 032 420 44 00
www.jura.ch
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