832.50

Ergänzungsvereinbarung zur Ostschweizer Spitalvereinbarung (befristet vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019)

vom 26.04.2018 (Stand 01.01.2019)

von den Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren der Kantone GDK-Ost (AI, AR, GL, GR, SG, SH, TG und ZH) beschlossen am 26. April 2018.

Art. 1 Zweck

Die Ergänzungsvereinbarung stellt eine Ergänzung zur Ostschweizer Spitalvereinbarung vom 17. August 2011 dar und legt die Abgeltung der Kosten für die universitäre Lehre und Forschung der Vereinbarungskantone fest.

Art. 2 Abgeltung der Kosten für universitäre Lehre und Forschung

In Anlehnung an die interkantonale Vereinbarung zur Finanzierung der ärztlichen Weiterbildung (WFV)ergeben sich auf der Basis von CHF 9 000.– pro Vollzeitäquivalent (VZÄ) für die Vereinbarungskantone jährlich folgende Ansprüche und Verpflichtungen:

Bevölkerung

VZÄ

zu beziehen (CHF)

zu zahlen (CHF)

Netto-Betrag (CHF)

AI

15 974

0

0

172 498

-172 498

AR

54 543

55.69

501 210

588 991

-87 781

GL

40 028

29.36

264 240

432 249

-168 009

GR

196 610

225.31

2 027 790

2 123 124

-95 334

SG

499 065

622.20

5 599 800

5 389 232

210 568

SH

79 836

51.41

462 690

862 122

-399 432

TG

267 429

221.75

1 995 750

2 887 874

-892 124

ZH

1 466 424

1 937.78

17 440 020

15 835 411

1 604 609

2 619 909

3 143.50

28 291 500

28 291 500

0

Die Vereinbarungskantone mit einem negativen Netto-Betrag überweisen diesen bis Ende Oktober 2019 dem Kanton Zürich. Der Kanton Zürich überweist den Vereinbarungskantonen mit einem positiven Netto-Betrag deren Betrag bis Ende November 2019

Art. 3 Aufhebung von bisherigen Bestimmungen

Art. 4 und 6 der Ostschweizer Spitalvereinbarung vom 17. August 2011 werden aufgehoben.

Art. 4 Inkrafttreten / Dauer

Die Ergänzungsvereinbarung tritt per 1. Januar 2019 in Kraft. Sie ist bis 31. Dezember 2019 befristet.

Die Ergänzungsvereinbarung tritt mit Inkrafttreten der WFV ausser Kraft.

34/2018