7.2.2-24

Sagi - Hegi

Exemplar der Gemeinde

i sTADT W I NTERTHUR!

UEBERBAUUNG * SAGi - HEGI * WINTERTHUR G E S E W 0 - GENOSSENSCHAFT FÜR SELBSTVERWALTETES WOHNEN WINTERTHUR

PRIVATER GESTALTUNGSPLAN BAUVORSCHRIFTEN

18. NOVEMBER 1987 REVISION 21. FEBRUAR 1989

GESEWO Genossenschaft für selbstverwaltetes Wohnen Kirchplatz 4 8400 Wintert hur

Ueberbauung *Sagi Hegi* 8400 Winterthur

Privater Gestaltungsplan

Allgemeines: Es besteht die Absicht auf dem Gelände preisgünstigen Wohnraum für Klein- und Grossfamilien, alleinstehende

• Aeltere und Jüngere, Invalide etc. zu realisieren . Im Ateliertrakt haben eine Anzahl Bewohner die Möglichkeit in Wohnungsnähe einenArbeitsplatz einzurichten .

Art. 1 Geltungsbereich Für das am Reismühleweg in Winterthur-Hegi liegende und

über die Reismühlestrasse erschlossene Grundstück Kat . Nr . 14177 wird ein privater Gestaltungsplan mit den Rechtswirkungen im Sinne von §85f. PBG erlassen. Dem Gestaltungsplan l iegt ein Ueberbauungsprojekt zugrunde, welches aus einem Architekturwettbewerb im Dezember 1986 • Art . 2 ausgewählt worden ist .

Bestandteile Der Gestaltungsplan *Sagi Hegi* setzt sich zusammen aus den nachstehenden Bauvorschri ften sowie folgenden Plänen:

  1. Uebersichtsplan - Umgebung 1 :250 Nr . 50-8 vom 10 . Nov.1987

  2. Verkehrserschliessungsplan 1 :250 Nr . 50-9 vom 10 . Nov . 1987

  3. Grundrissvermassung - Bauberreiche l :250 Nr . 50-10 vom 10.Nov.1987

Art. 3 Ergänzendes Recht, Verhältnis zur Bau- und Zonenordnung Soweit die nachstehenden Vorschriften nichts abweichendes bestimmen, gilt im Gestaltungsplanbereich das kantonale

Planungs- und Baugesetz und die kommunale Bau- und Zonenordnung.

Art. 4 Hauptgebäude, Baubereich und Mantelprofil Innerhalb der im Grundrissvermassungsplan bezeichneten Baubereiche für Hauptgebäude sind Gebäude innerhalb der

• im Querschnitt dargestellten Mantellinien zulässig .

Art. 5 Besondere Gebäude, Veranden und Terrassen: Baubereich und Bauweise Besondere Gebäude (Einstellhalle, Remisen und Pergolen sowie Rampenüberdachuungen) dürfen nur innerhalb der im

Grundrissvermassungsplan bezeichneten Baubereiche erstellt werden. Veranden und Terrassen sind nur in den dafür vorgesehenen, besonders bezeichneten Baubereichen (Grundrissvermassungsp l an ) gestattet.

Art. 6 Empfindlichkeitsstufe gemäss LSV Gestützt auf Art. 40 ff. Lärmschutzverordnung ist für

das Beizugsgebiet die Empfindlichkeitsstufe II zu beachten.

Art. 7 Ausnützung Die anrechenbare Bruttogeschossfläche aller Gebäude

im Beizugsgebiet darf 6118 m2 nicht überschreiten .

Art. 8 Erschliessung

Die Erschliessung des Gestaltungsplanbereiches für Motorfahrzeuge hat über die Reismühlestrasse zu erfolgen. Abstellplätze sind nur in den im Verkehrserschliessungsplan eingetragenen Bereichen zulässig. Die Zufahrt zuden Abstellplätzen ist gemäss Verkehrserschliessungsplan anzuordnen. Die Zugänge zu den einzelnen Gebäuden und zu den Parkflächen sind entsprechend den im Uebersichtsplan be- • zeichneten Fussgängerbereichen vorzusehen .

Art. 9 Weitere Ausstattungen Der im Uebersichtsplan angegebene zentrale Hofraum mit

Kinderspielmöglichkeiten und Spielwiese ist im vorgesehenen Bereich anzulegen und mit ausreichenden Geräten zu versehen. Oie Freifläche zwischen Gartenmauer mit Remisen und den Pergolen einerseits und dem Reismühleweg anderseits ist als Nutzgartenareal (Pünt) zu nutzen. Die Grünfläche entlang der östlichen Fassade des Wohnge- • bäudes ist als Hausgartenareal für die angrenzenden Wohnungen zu reservieren. Die im Uebersichtsplan vorgesehenen Bepflanzungen mit Bäumen und Sträuchern sind verbindlich.

Art. 10 Schlussbestimmung Der Gestaltungsplan *Sagi Hegi* tritt unmittelbar nach der Publikation der Genehmigung durch den Regierungsrat

des Kantons Zürich in Kraft. Der Gestaltungsplan gilt nach der Inkraftsetzung gemäss

Art. 82 PBG für mindestens 5 Jahre, innert dieser Frist kann

er nicht geändert werden. Der Gestaltungsplan *Sagi Hegi* ist nach dessen Inkraftsetzung im Grundbuch als öffentlichrechtliche Eigentumsbeschränkung anzumerken .

• Winterthur, den 21 .Februar 1989 Die Grundeigentümerin:

Frau Trudy Marty Reismühleweg 37 8409 Winterthur • Die Bauherrsc{ft und Bauberechtigte:

GESEWO Kirchplatz 4 8402 Winterthur Ernst Schmidt, Präsident ./.4#1.ff!ft. Adrian Fluri, Kassier . &~ ) .. ................ . • Der Architekt:

Fritz Schmocker 8942 Oberrieden Genehmigt durch den Stadtrat Winterthur Winterthur, 0 9. Juni 19BQ NAMENS DES STADTRATES WINTERTHUR Der Stadtschreiber:

Genehmigt durch den Regierungsrat des Kantons Zürich mit Besch 1uss Nr. .J 1' f ~ vom 2 l.. J ii 1989 Zürich, NAMENS DES REGIERUNGSRATES Der Staatsschreiber: Vor dem Regierungsra t Der Stc::sc.. sschrelber:

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GE SE W 0 - GENOSSENSCHAFT FÜR SELBSTVERWALTETES WOHNEN WINTERTHUR VERKEHRSERSCHLI ESSUNG 1:250 NUMMER: 50* 9 DATUM 10. NOV. 1987 REV, FORMAT : 60-105 F ITZ SCHMOCKEA ARCHITEKT BSA FACHSTR. 68 8942 OBERRIEDEN 017208240