Standing: How later courts treated this decision has not been analysed.

Anordnung einer Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung nach Art. 394 i.V.m. Art. 395 ZGB

Rubrum

Obergericht des Kantons Zürich II. Zivilkammer

Geschäfts-Nr.: PQ240011-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichter Dr. M. Sarbach und Oberrichterin lic. iur. A. Strähl sowie Gerichtsschreiberin MLaw S. Ursprung

Beschluss vom 12. April 2024

in Sachen

Beschwerdeführer

gegen

Beschwerdegegnerin

betreffend Anordnung einer Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung nach Art. 394 i.V.m. Art. 395 ZGB

Beschwerde gegen ein Urteil der Kammer II des Bezirksrates Zürich vom 8. Februar 2024; VO.2023.89 (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Zürich)

Erwägungen

1.

Mit Eingabe vom 19. Februar 2024 (act. 2) erhob A._____ Beschwerde gegen das Urteil des Bezirksrats Zürich vom 8. Februar 2024. Der Bezirksrat hatte mit diesem Urteil den Beschluss der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Zürich (KESB) vom 31. August 2023 bestätigt, mit welchem für B._____ eine Beistandschaft angeordnet worden war (act. 3). Mit Schreiben der KESB vom 3. April 2024 wurde das hiesige Gericht darüber in Kenntnis gesetzt, dass B._____ kurz nach der Beschwerdeerhebung durch ihren Ehemann, am tt.mm.2024, verstorben ist (act. 10 f.).

2.

Das Verfahren ist damit gegenstandslos geworden und folglich abzuschreiben (Art. 242 ZPO). Umständehalber sind für das Verfahren vor Obergericht keine Gerichtskosten zu erheben. Entschädigungen wurden nicht geltend gemacht und sind auch keine zuzusprechen.

Dispositiv

1.

Das Verfahren wird abgeschrieben.

2.

Die Entscheidgebühr fällt ausser Ansatz.

3.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4.

Schriftliche Mitteilung an den Beschwerdeführer, die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Zürich sowie – unter Rücksendung der eingereichten Akten – an den Bezirksrat Zürich, Kammer II, je gegen Empfangsschein.

5.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw S. Ursprung

versandt am:

Provisions amended since

This decision construes provisions whose act has since been consolidated again. Whether the article itself changed is not recorded.

  • Bundesgesetz über das Bundesgericht, Art. 42 and Art. 90 — read in the version of February 1, 2024; the act was consolidated again on July 1, 2024, January 1, 2025, April 1, 2026, and May 13, 2026.
  • Swiss Civil Code, Art. 394 and Art. 395 — read in the version of January 1, 2024; the act was consolidated again on January 1, 2025, January 1, 2026, and July 1, 2026.
  • Swiss Civil Procedure Code, Art. 242 — read in the version of September 1, 2023; the act was consolidated again on January 1, 2025 and July 1, 2026.